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Sehr geehrte Damen und Herren,
 
vor zwei Jahren habe ich einen ersten Beitrag über die Nutzung Künstlicher Intelligenz in der Baubranche geschrieben. Meine Recherche war mehr als zäh. Etliche Software-Firmen, Baustoffhersteller und weitere Unternehmen aus der Bauindustrie waren sehr zögerlich und konnten mir nur sehr wenig Auskunft geben, wie mein Artikel aus November 2024 zeigt.
 
Jetzt ergibt sich ein ganz anderes Bild. Es fiel mir nicht schwer, Ihnen einen Newsletter voller KI-Anwendungen im Handwerk zusammenzustellen. Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsthema mehr. Interessant wird sie vor allem dort, wo sie konkrete Aufgaben übernimmt und Abläufe vereinfacht: wenn eine KI Anrufe entgegennimmt, Arbeitskleidung digital vermessen wird oder intelligente Kameras die Baustelle überwachen. Kaum eine Software kommt ohne KI aus. Das war besonders auf der Messe digitalBAU in diesem Frühjahr in Köln zu erleben.
 
Wie vielfältig die Möglichkeiten inzwischen sind, demonstriert auch der neue KI-Showroom für das Handwerk in Lemgo. Dort lassen sich digitale Werkzeuge und KI-Anwendungen direkt ausprobieren. Das Besondere dabei ist: Viele Ideen, die im InnovationSPIN in Lemgo zusammengetragen worden sind, wurden in Zusammenarbeit mit Handwerkerinnen und Handwerkern entwickelt. Der Showroom, der im April eröffnet wurde, ist als Wanderausstellung konzipiert und kann auch an anderen Orten innerhalb von NRW aufgebaut werden.
 
Schauen Sie vorbei, es lohnt sich!
Ihre bauhandwerk-Redaktion
Michaela Podschun
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Digitales aus der bauhandwerk
KI-Showroom macht digitale Tools fürs Handwerk erlebbar

Foto: Michaela Podschun

Wie Künstliche Intelligenz Handwerksbetriebe im Arbeitsalltag unterstützen kann, wird im NRW-weit ersten Showroom im InnovationSPIN in Lemgo deutlich. Die Ausstellung präsentiert Anwendungen, die Betriebe vor Ort selbst ausprobieren können. Dazu gehören Lösungen für Angebotserstellung, Baustellendokumentation, digitales Aufmaß und Recruiting ebenso wie KI-gestützte Telefonassistenz. Zu sehen ist außerdem ein Markierroboter, der digitale Layoutpläne auf den Baustellenboden überträgt.
 
 » Einblicke in die Ausstellung
Künstliche Intelligenz überwacht Baustellen

Foto: Jäger Direkt / Hintergrund KI-generiert

KI statt Wachpersonal: Hochauflösende Kameras mit KI-gestützter Bildanalyse und einer angebundenen Leitstelle bieten eine Baustellen-Überwachung rund um die Uhr. Die KI wertet Bewegungen in definierten Bereichen in Echtzeit aus und kann zwischen Menschen, Tieren und anderen Einflüssen unterscheiden. Die Technik kann zugleich zur Baustellendokumentation beitragen.
 
 » So funktioniert die Technologie
Wenn die Künstliche Intelligenz ans Telefon geht

Foto: fonial

Die KI geht ans Telefon, wenn die Handwerker auf der Baustelle sind. KI-gestützte Telefonassistenten sind soweit entwickelt, dass sie Anrufe übernehmen und Anliegen erfassen. Die Systeme erkennen beispielsweise Terminwünsche, können freie Zeiten im Kalender prüfen und Buchungen vornehmen. Auch Informationen aus den Gesprächen lassen sich dokumentieren und an bestehende E-Mail-, Kalender- oder CRM-Systeme übergeben. Wir stellen die Software der fonial GmbH aus Köln vor.
 
 » Mehr erfahren
Warum Handwerksbetriebe auf GEO setzen sollten
Foto: Michaela Podschun
 
Wer als Handwerker mit seiner Firma online sichtbar sein möchte, sollte verstärkt auf Generative Engine Optimization (GEO) setzen und damit für KI-Systeme auffindbar sein. Diesen Aspekt beleuchtet Robin Heintze, Geschäftsführer der Kölner Online-Marketing-Agentur morefire. GEO zielt darauf ab, Inhalte so aufzubereiten, dass KI-Systeme sie als relevante Quellen erkennen und in ihren Antworten berücksichtigen.
 
 » GEO statt SEO: Sichtbarkeit in der KI-Suche
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Kostenloser Sichtbarkeits-Scanner prüft Online-Präsenz

Grafik: plancraft

Der Softwareanbieter plancraft aus Hamburg bietet einen kostenlosen Sichtbarkeits-Scanner an, mit dem Handwerksbetriebe ihre eigene Online-Präsenz checken können. Denn SEO, Social Media und jetzt GEO im Blick zu behalten, ist zeitaufwändig. Das Tool von plancraft prüft Google-Präsenz, Website-Qualität und lokale Auffindbarkeit. Dazu vergleicht es den Betrieb mit dem stärksten Wettbewerber der Region und nennt konkrete Sofortmaßnahmen.
 
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BauGPT ermöglicht Export von Leistungsverzeichnissen

Foto: Crafthunt

Die Bausoftware BauGPT ermöglicht jetzt den Export von GAEB-Dateien im Format .x83. Nutzerinnen und Nutzer können mithilfe von KI Leistungsverzeichnisse erstellen, überarbeiten oder aus Planunterlagen ableiten und diese anschließend als strukturierte GAEB-Datei exportieren. Die Dateien können danach in gängige AVA-Programme übernommen und dort weiterbearbeitet, geprüft, kalkuliert oder für Ausschreibungen verwendet werden.
 
 » Hier geht's zum neuen Feature
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Kostenlose Online-Rechner für die Gerüstplanung

Foto: Michaela Podschun

Wie groß muss die Gerüstfläche sein, welches Gewicht ist einzuplanen und welche Lastklasse wird benötigt? Kostenlose Online-Rechner sollen bei solchen Fragen unterstützen. Die „EasyFlow“-Tools von Cetrac ermitteln zudem die mögliche CO₂-Einsparung beim Einsatz gebrauchter statt neu produzierter Gerüste. Die Anwendungen laufen im Browser und können ohne Registrierung oder Installation genutzt werden.
 
 » Mehr erfahren
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Mewa beschleunigt Größenvermessung für Arbeitskleidung mit KI

Visualisierung: Mewa

Der Textildienstleister Mewa hat eine KI-gestützte Größenvermessung für Berufs- und Schutzkleidung eingeführt. Die Anwendung soll zunächst deutschlandweit und anschließend an den europäischen Standorten eingesetzt werden. Für die Vermessung genügen zwei Ganzkörperbilder, aus denen die Software Körpermaße ermittelt und einer passenden Konfektionsgröße zuordnet. Die Größenaufnahme soll sich von bislang 15 bis 20 Minuten auf maximal 4 Minuten pro Person verkürzen.
 
 » Weitere Infos zur Testphase
Baumängel digital erfassen und nachverfolgen

Foto: Coman Software

Fotos auf dem Smartphone, handschriftliche Notizen oder Nachrichten per Messenger: Werden Baumängel über unterschiedliche Wege dokumentiert, können Informationen und Zuständigkeiten schnell verloren gehen. Digitale Lösungen wie die „Coman Suite“ sollen die Mängelverfolgung zentral bündeln. Mängel lassen sich direkt auf der Baustelle per Smartphone erfassen, mit Fotos dokumentieren und verantwortlichen Mitarbeitenden zuweisen.
 
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