nicht alle Wohnungsfragen lassen sich mit einem Neubau beantworten. Häufig liegt die Antwort bereits vor uns: im Bestand. Der Meinung sind nicht nur Meier Unger Architekten, Heftpartner unserer Oktoberausgabe zum Thema Wohnen. Zwei Beispiele von gelungener Transformation finden Sie in diesem Newsletter. Dazu ein lohnenswertes Gespräch zum Anhören. Und wenn Sie Studierende kennen, empfehlen Sie gerne die neue Online-Plattform des BDB zum Berufsstart weiter!
Wo einst die PTT Forschung und Entwicklung betrieb, wird in Bern heute gewohnt. Das Büro LYRA aus Zürich transformierte dafür das ikonische Hochhaus des ehemaligen Schweizer Staatsbetriebs zu insgesamt 87 Wohnungen, was durch die lichte Höhe der Geschosse gut gelang und nun beispielhaft für die Umnutzung von Beständen der Typologie Labor stehen kann.
Auf das Wesentliche gezielt und das Meiste gewonnen
Wie mit minimalem Budget eine maximale Verbesserung erreicht werden kann, zeigen die Wohngemeinschaftshäuser in Berlin-Schlachtensee. Planungen und Realisierung sowie der Umgang mit der unscheinbaren, abrissgefährdeten Architektur aus den 1970er-Jahren fokussieren auf das Wesentliche – womit das Projekt eine Referenz im Bauen mit dem Bestand ist.
Neue Onlineplattform: Alle Infos rund um den Berufseinstieg
Was gehört in eine gute Bewerbung? Woran erkenne ich faire Arbeitsbedingungen? Und wie komme ich in meinem Bundesland in die Kammer? Mit "BDB Berufsstart" bietet der BDB Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e. V. Studierenden der Architektur und des Bauingenieurwesens eine neue Onlineplattform für den Weg vom Studium in den Beruf.
Produktive Stadt: Jetzt anmelden zum Hessischen Architektentag
"PRODUKT-STADT-PRODUKT - Von der produktiven (R)Urbanität zur (r)urbanen Produktivität" - unter diesem Thema steht der Hessische Architektentag (HAT). Er findet am 5. November 2026 von 12:30-19 Uhr in der Messe Offenbach statt. Anmeldungen sind noch möglich. Auf der Konferenz diskutieren Expertinnen und Experten aus Planung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft über die Bedingungen einer nachhaltigen Transformation unserer gebauten Umwelt
Eine Architektin hatte 2021 mit den Bauherren eines Dreifamilienhauses einen schriftlichen Architektenvertrag über Leistungen nach § 33 HOAI geschlossen, also über die klassische Gebäudeplanung. Während der Bauausführung gerieten die Parteien in Streit über den Leistungsstand.
Im Gespräch mit Lena Unger und Jan Meier, Meier Unger Architekten, Leipzig Wir alle wohnen. Anders als beim Bauen für Kunst, Verwaltung oder Gewerbe ist das Bauen von Wohnraum vielleicht die Bauaufgabe schlechthin. Das zeigt sich schon in der Tagespresse, in der Wohnungsbau ein Dauerthema ist. Wie aber für das Wohnen bauen? Modular, flexibel, generationenübergreifend oder einfach nur bezahlbar? Für diese Fragen sind wir zu Meier Unger Architekten nach Leipzig gereist. Mit den Büroinhabern Lena Unger und Jan Meier sitzen die DBZ-Redakteure Hartmut Raendchen und Benedikt Kraft am Mikro.