Coface News
Alltag - Warten aufs Geld
Agrar - Bedeutung in Nordafrika
Aufschwung - Unternehmen in MOE
Außenstände - Zeit ist Geld!
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
in der September-Ausgabe unserer Coface News haben wir wieder viele interessante Themen aus der Exportwirtschaft für Sie zusammen gestellt. Erfahren Sie unter anderem mehr zu den Zahlunsgerfahrungen deutscher Unternehmen im B2B-Geschäft oder warum die Agrarbranche in den nordafrikanischen Ländern so wichtig ist.
 
Viel Spaß beim Lesen,
 
Ihr Coface-Team
Alltag - Warten aufs Geld
Für 83,7 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind Zahlungsverzögerungen ihrer Kunden Alltag, trotz der guten Konjunkturlage der deutschen Wirtschaft. Das ist Ergebnis einer neuen Coface-Befragung zum Zahlungsverhalten im Geschäft zwischen Unternehmen (B2B). Damit liegt der Anteil sogar über demjenigen in China. Dort berichteten in einer vergleichbaren Coface-Studie rund 80 Prozent von Zahlungsverzögerungen. In der deutschen Unternehmenslandschaft sind Zahlungsverzögerungen bei exportorientierten Unternehmen ausgeprägter. Sie verbuchen zu fast 90 Prozent Verzögerungen, bei den auf den deutschen Markt konzentrierten Unternehmen sind es 82,8 Prozent.
Ein gemischtes Bild gibt ein Blick auf die Branchen, hier gibt es Schwankungen bei der Zahlungsmoral je nach Branche um rund zehn Prozentpunkte um den Durchschnitt. Am stärksten betroffen ist der Sektor Textil/Leder/Bekleidung (94,4 Prozent), am wenigsten die Mechanik-/Präzisionsindustrie (75 Prozent).Als Hauptgrund für Zahlungsverzögerungen nannten die befragten Unternehmen finanzielle Schwierigkeiten ihrer Kunden. Sie sind an detaillierteren Ergebnissen der Studie interessiert? Hier finden Sie mehr dazu! Außerdem die praktische Info-Grafik mit den wichtigsten Daten im Überblick!
Agrar - Bedeutung in Nordafrika
Lebensmittel aus der Landwirtschaft bleiben eine der wichtigsten Branchen in den nordafrikanischen Ländern. Der Beitrag zur Wirtschaftsleistung ist allerdings unterschiedlich. 2014 betrug er beispielsweise in Tunesien 9,5 Prozent des BIP, in Algerien 12,7 Prozent, in Ägypten 13 Prozent und in Marokko 15,6 Prozent. 2015 waren in Ägypten 21,7 Prozent der Erwerbstätigen in der Branche tätig, 15 Prozent in Tunesien und zirka 40 Prozent in Marokko.
Die wachsende Bevölkerung, eine steigende Nachfrage nach verarbeiteten Lebensmitteln, höhere Pro-Kopf-Einkommen und verbesserte Produktionskapazitäten treiben den Sektor an. Allerdings beeinflussen lokale Gegebenheiten und die jeweilige Politik die Entwicklung in den einzelnen Ländern. Wie sich die Situation für die Branchen in den einzelnen Ländern Nordafrikas genau darstellt, erfahren Sie in der neuen Coface-Studie.
Aufschwung - Unternehmen in MOE
Die größten Unternehmen profitieren vom günstigen Wirtschaftsumfeld in Mittel- und Osteuropa (MOE). Das ist ein Ergebnis der jüngsten Studie von Coface „CEE Top 500“.
Die schnellen Fakten im Überblick: Die Wirtschaft floriert und steigert die Umsätze um 4,2 Prozent. Polen bleibt weiterhin die Wirtschaftsmacht in MOE, Tschechien zeigt das höchste BIP-Wachstum und die niedrigste Arbeitslosenrate, während ungarische Unternehmen mit größtem Umsatzwachstum aufwarten.12 von 13 Branchen in der Region steigern ihren Umsatz, nur Öl und Gas bleibt weiter in Schwierigkeiten. Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.
Außenstände - Zeit ist Geld!
Wer lange auf sein Geld wartet, geht ein hohes Risiko ein. Es sei denn die Forderung ist versichert. Oder ein Unternehmen nutzt Inkasso. Oder setzt auf Beides. Das geht bei Coface in vielen Varianten. In den meisten Produkten ist der Forderungseinzug ohnehin eingeschlossen. Viele Unternehmen nutzen Inkasso aber auch für nichtversicherte Abnehmer, zum Beispiel in bestimmten Ländern. Oder sie kombinieren die Bonitätsinformationen mit Inkasso. Coface Debitoren, unsere Inkassogesellschaft, bietet die Dienstleistung im Forderungsmanagement allen Unternehmen an. Auch ohne Kreditversicherung und für Forderungen weltweit.
Was für Sie am besten passt, darüber beraten zusammen mit den Kollegen in den Geschäftsstellen auch unsere beiden neuen Regionalmanager. Sie sind spezialisiert auf Bonitätsinformationen und Inkasso. Lesen Sie mehr zum Thema auf unserer Webseite.
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