Coface News
Insolvenzanfechtung - keine Entwarnung
Aktuelle Lage - China und Frankreich
Politische Risiken - neuer Index
Frühbucher- Anmelden und Sparen
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
in unserer März-Ausgabe informieren wir Sie über die weiter steigenden politischen Risiken, die Insolvenz-Situation in Frankreich und die chinesische Geldpolitik. Außerdem erläutern wir Ihnen die Konsequenzen, die sich aus der Insolvenzanfechtungsnovelle des Bundestags ergeben.
 
Viel Spaß beim Lesen,
 
Ihr Coface-Team
Insolvenzanfechtung - keine Entwarnung
Der Bundestag hat eine Reform der Insolvenzanfechtung beschlossen. Unsere Experten sehen aber leider keinen Grund zur Entwarnung. „Es gibt allenfalls gewisse Erleichterungen für Gläubiger“, sagt der Leiter der Rechtsabteilung bei Coface in Deutschland, Jan Völker. Nach wie vor stünden Lieferanten aber vor dem Risiko, dass Insolvenzverwalter von ihnen Geld zurückforderten, das der inzwischen insolvente Abnehmer vor der Insolvenz bezahlt hat. Warum das so ist, erfahren Sie detallierter auf unserer Website.
Möglichkeiten zur Absicherung bietet eine Anfechtungsversicherung, wie sie Coface als Zusatz zu einer Kreditversicherung anbietet. „Der Bedarf bleibt auf jeden Fall bestehen“, sagt Dr. Thomas Götting, Regional Commercial Director Nordeuropa bei Coface.
Aktuelle Lage - China und Frankreich
Zwei neue Coface-Studien richten den Blick auf zwei für den deutschen Export wichtige Länder: China und Frankreich.
Dass chinesische Unternehmen zunehmend unter Druck geraten, stellen die Coface-Experten im Zusammenhang mit der aktuellen chinesischen Geldpolitik fest: Die mögliche Abwertung des Renminbi in Verbindung mit Maßnahmen zur Lenkung des Kapitalflusses beunruhigt China seit längerem. Die kürzlich angekündigte neue geldpolitische Positionierung ist ein weiterer zu beachtender Punkt. Der Nationale Volkskongress hat gerade bekräftigt, dass China eine „besonnene und neutrale“ Geldpolitik betreiben wolle. Was das konkret für Auswirkungen haben kann, erfahren Sie hier.
Mit Blick auf unseren europäischen Nachbarn Frankreich gibt es positive Nachrichten, denn die Zahlen der Unternehmensinsolvenzen sinken weiter. Allerdings könnte sich das schlagartig ändern, sollte im Nachgang der Wahlen ein "Frexit", also der Austritt aus der EU, drohen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Politische Risiken - neuer Index
Aufbauend auf den Indices für politische Risiken in Westeuropa (2016) und in den Emerging Markets (2013) hat Coface jetzt einen globalen Index für allgemeine politische Risiken eingeführt, der 159 Länder erfasst. Er berücksichtigt zwei wesentliche Faktoren - Sicherheitsrisiken (Konflikte und Terrorismus) sowie politisch-soziale Risiken - und ermöglicht ein Ranking nach dem politischen Risiko. Sicherheitsrisiken wirken direkt auf die Unternehmensaktivität, politisch-soziale Faktoren eher indirekt über Vertrauen und Zuversicht. Zu beobachten ist, dass sich weltweit das Konfliktrisiko zwischen 2007 und 2015 verdoppelt hat und das Terrorismusrisiko um das 2,8-fache seit 2008 angestiegen ist, was die Internationalisierung der Konflikte zeigt. Alle Details dazu lesen Sie hier
Der Wert für den Nahen Osten und Nordafrika ist hoch (Afghanistan, Irak, Libyen: 100%) und steigt seit 2010 an (+22 Prozent-Punkte für den Libanon, +20 Punkte für Ägypten). Auch in Sub-Sahara-Afrika wächst das Risiko seit 2013 durch etliche Konflikte, die auch Investoren verunsichern: +36 Punkte in Nigeria (mit einem Rückgang der ausländische Direktinvestitionen um 30% seit 2013), +28 Punkte in der Zentralafrikanischen Republik. Auch die GUS-Staaten liegen deutlich über dem Durchschnitt, nicht nur wegen der Score-Werte für Russland (+2 Punkte) und die Ukraine (+41 Punkte). In Lateinamerika nimmt die soziale Fragilität zu, der Risiko-Index steigt entsprechend (Mexiko +25 Punkte, Venezuela +9 Punkte). In unserer Infografik finden Sie alle Informationen auf einen Blick!
Frühbucher- Anmelden und Sparen
Sie möchten beim 11.  Coface Kongress Länderrisiken mehr über die Perspektiven für den deutschen Export erfahren? Dann melden Sie sich am besten noch bis 7.  April zum reduzierten Frühbucherpreis an!
Im Zentrum der Diskussionsrunden steht diesmal die Frage "Ist die Globalisierung am Ende?" Protektionismus und neuer Nationalismus stören Freihandel und Globalisierung, zudem ist die allgemeine "Weltwetterlage" eingetrübt. Das fordert Unternehmer und ihr Risikomanagment. In Workshops, unter anderem zu den Themen "Russland nach der Krise", "Afrika für Einsteiger" oder " USA und der neue Protektionismus" haben Sie zudem Gelegenheit, mit Experten direkt ins Gepräch zu kommen und die Situation in einzelnen Märkten ausführlicher zu beleuchten. Wir freuen uns auf Sie! Am 11. Mai in Mainz!
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