Coface News
Länderrisiken - Update
Brexit - Autobranche besonders getroffen
Im Detail - Polen und die Türkei
Anmelden - Kongress Länderrisiken
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
das neue Jahr ist zwar schon ein paar Wochen alt, wir wünschen Ihnen aber dennoch alles Gute und viel Erfolg für 2018!
In den Coface News geht es in bewährter Manier weiter: Wir haben Ihnen die interessantesten Infos der letzten Wochen aus der Coface-Welt zusammen gestellt. Informieren Sie sich über die aktuellen Länderrisiko-Bewertungen, erfahren Sie mehr über die wirtschaftliche Situation in der Türkei und Polen und welche Auswirkungen der Brexit auf die britische Autoindustrie hat. Und: merken Sie sich unbedingt den 26. April vor - da findet zum inzwischen 12. Mal unser Kongress Länderrisiken in Mainz statt!
 
Viel Spaß beim Lesen,
 
Ihr Coface-Team
Länderrisiken - Update
2017 brachte trotz der Sorge um zunehmenden Protektionismus und politische Krisen einige positive wirtschaftliche Überraschungen. So schlossen nur 13 Länder das Jahr in einer Rezession ab, 2016 waren es noch 25. Der weltweite Handel machte einen kräftigen Sprung nach oben. Nach Coface-Berechnungen betrug der Zuwachs 4,4 Prozent.
In den Schwellenländern trug der Anstieg von Rohstoffpreisen zum besseren Ergebnis bei. Coface hob die Länderbewertungen für Brasilien (jetzt in B) und Ägypten (B) an. Zu den Gewinnern des beschleunigten globalen Handels zählen besonders Länder mit einer offenen Wirtschaft, die Coface in der Länderbewertung heraufgestuft hat: Niederlande (A1), Südkorea (A2), Taiwan (A2), Singapur (A2) und Hongkong (A2). Griechenland profitierte vom wiedergewonnenen Vertrauen der Verbraucher und Unternehmen. In der Coface-Bewertung stieg Griechenland von C in B auf.
Trotz des anhaltenden hohen politischen Risikos hat Coface die Länderbewertung der Ukraine und Moldawiens (beide jetzt C) sowie Georgiens (B) heraufgestuft. Diese Länder partizipieren derzeit an der Dynamik in Russland und der deutlichen Erholung in Europa. Kasachstan (B) profitiert von der steigenden Ölproduktion und Investitionen im Zusammenhang mit dem chinesischen Projekt „neue Seidenstraße“. Den Überblick aller Länderrisiko-Bewertungen von Coface finden Sie in unserer praktischen Country Risk Map sowie auf unserer Website.
Für 2018 erwartet Coface ein weiteres Wachstum der Weltwirtschaft um 3,2 Prozent. Trotz des insgesamt positiven Ausblicks für 2018 sieht Coface drei große Risiken: 1. in der Überhitzung der Industriestaaten, 2. dem Bankensektor in China und 3. der sozialen Instabilität in Emerging Markets. Ausführliche Infos zum Ausblick und den Risiken für 2018 erhalten Sie hier.
Brexit - Autobranche besonders getroffen
Geringere Wettbewerbsfähigkeit, Verlust der Innovationskraft, Arbeitskräftemangel. Das ist das Risikoszenario, das Coface für die britische Autoindustrie zeichnet, sollte es zu einem „harten“ Brexit kommen. Erste negative Anzeichen gibt es schon jetzt: Investitionen, Produktion und Absatz gehen zurück. „Der Zugang zum EU-Markt bleibt überlebenswichtig für die britischen Autobauer“, sagt Khalid Aït Yahia, Coface Economist für die Automobilindustrie und die Metallbranche.
Die Branche ist extrem abhängig vom EU-Ausland. Das zeigt sich u.a. in den Exportzahlen.79 Prozent der in UK gebauten Autos werden exportiert, mehr als die Hälfte davon (56 Prozent) in die EU-Länder. Die Abhängigkeit vom EU-Ausland zeigt sich auch darin, dass mehr als die Hälfte der Bauteile importiert wird.
Mehr zu den Risiken und Auswirkungen des Brexit auf die Autoindustrie in UK lesen Sie hier.
Im Detail - Polen und die Türkei
Unsere Experten haben sich zwei Länder genau angeschaut: Die Türkei und Polen. Beide Länder wachsen stark, haben aber auch Probleme. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs die Wirtschaft in der Türkei in den ersten drei Quartalen 2017 um 7,4 Prozent. Dies gelang trotz der Schockserie im Vorjahr. Die 11,1 Prozent Plus im dritten Quartal im Vergleich zum dritten Quartal 2016 sind der größte Zuwachs aller G-20-Länder. Zum Wachstum trugen staatliche Maßnahmen, höhere Investitionen, steigende Exporte und die Erholung des privaten Verbrauchs bei. Trotz der positiven Prognosen bleibt die türkische Wirtschaft anfällig. Besonders das strukturelle Finanzierungsdefizit ist eine große Gefahr. Mehr zur Türkei lesen Sie hier.
In Polen stieg das Wirtschaftswachstum 2017 auf 3,9 Prozent, zeitgleich stiegen allerdings auch die Insolvenzzahlen und das branchenübergreifend. In den ersten drei Quartalen 2017 verzeichnen die Experten einen Anstieg der Insolvenzen und Sanierungsverfahren um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mehr zu den Gründen und Auswirkungen erfahren Sie hier.
Anmelden - Kongress Länderrisiken
Melden Sie sich schon jetzt zu unserem Coface Kongress Länderrisiken an und kommen Sie in den Genuß des Frühbuchertarifs! Direkt zur Anmeldung!
Am 26. April diskutieren wir mit Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft welche Risiken auf Europa angesichts des Brexit zukommen.
Außerdem im Programm: Eine Podiumsdiskussion zur Zukunft der Kreditversicherung und Handelsfinanzierung, Einschätzungen zur Risikosituation in 160 Ländern weltweit und Workshops, die Ihnen Gelegenheit bieten, einige Themen zu vertiefen. Darunter: Russland aus Sicht der deutschen Exporteure, Lateinamerika im Spannungsverhältnis mit den USA und die Bedeutung von Big Data im Risikomanagement.
Übrigens: Auf mehrfachen Wunsch und Ihr Feedback hin, bieten wir Ihnen in diesem Jahr die Möglichkeit, an zwei der Themenworkshops teilzunehmen. Wir freuen uns auf Sie!
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USt-ID.: DE284533788
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