Coface News
Neu - Unterstützung bei IFRS9-Anforderungen
Riskant - Metall-Branche weltweit
Lauter - Risikosignale weltweit
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
einige von Ihnen erreicht unsere sechste Ausgabe der Coface News in diesem Jahr schon mitten in den Sommerferien. Trotzdem wollen wir Sie natürlich wie gewohnt mit interessanten Themen aus unserem Haus versorgen: Darunter eine Studie zur derzeit riskantesten Branche weltweit: dem Metall-Sektor und Infos zu unserem neuen Angebot, das Sie ab sofort bei der Wertberichtigung gemäß der Anforderungen aus ISFR 9 unterstützt. Außerdem: die neuen Länderrisiko-Bewertungen von Coface, die einen Anstieg der Risiken weltweit verzeichnen.
 
Viel Spaß beim Lesen und eine erholsame Urlaubzeit,
 
Ihr Coface-Team
Neu - Unterstützung bei IFRS9-Anforderungen
Seit Januar 2018 gelten neue Rechnungslegungsvorschriften: IFRS 9. Sie betreffen börsennotierte Unternehmen, die die International Financial Reporting Standards (IFRS) für Ihre Jahresabschlüsse anwenden. Jetzt müssen diese Unternehmen prognostizieren, welche Geldforderungen aus Lieferungen und Leistungen ausfallen könnten. Der Blick geht also in die Zukunft und nicht wie bisher in die Vergangenheit, als tatsächlich eingetretene Verluste betrachtet wurden. Das Ziel: eine genauere und transparentere Bewertung der Risiken.
Dabei können wir Sie unterstützen! Denn: Bei der Minimierung des letztlich in die Bilanz einzustellenden Wertminderungsbetrages durch Forderungsausfälle wirkt sich eine Kreditversicherung positiv aus. Sie reduziert durch die kalkulierbaren Schadenleistungen den zu beziffernden Betrag. Coface bietet darüber hinaus nun auch eine spezielle Lösung für die Bilanzierung der Forderungen an. Alle Informationen zu unserer neuen Lösung Coface Reserve 9 finden Sie auf unsere Website. Hintergründe und die Einschätzung unserer Experten lesen Sie in unserer News. Detaillierte Produkt-Infos gibt's auch im Flyer.
Riskant - Metall-Branche weltweit
Der Metallmarkt zeigt sich aktuell zwar stark, aber die Risiken bleiben hoch: Im Zuge eines stark synchronen Wirtschaftswachstums lassen technologische Entwicklungen den Verbrauch von Metallen ansteigen. Bei gleichzeitiger Verknappung des Angebots profitiert der Metallsektor seit Mitte 2016 vom „Bullenmarkt“. Die Nachfrage ist die stärkste seit der Krise 2008. Im Zusammenspiel mit dem schwächeren US-Dollar hat das zu einer Preisrallye geführt. So stieg der Preis für Aluminium um 37 Prozent, für Kupfer um 44 Prozent und für Nickel um 53 Prozent. Kobalt wurde um das Vervierfache teurer, Zink um das Doppelte, jeweils verglichen mit 2016.
Trotz des Wirtschaftswachstums und der gestiegenen Rentabilität in den meisten Segmenten bleibt die Metallindustrie bei Coface eine der riskantesten Branchen. In der Branchenbewertung steht sie in der Kategorie „hohes Risiko”. Vor allem schwächere Marktteilnehmer stehen in Abhängigkeit von Großhändlern und großen Kunden. Mehr dazu erfahren Sie in unserer Studie sowie in den News auf unserer Website!
Lauter - Risikosignale weltweit
Risse in der Eurozone, zunehmender Protektionismus, höhere Ölpreise, Kapitalabflüsse aus größeren Emerging Countries, gebremster Welthandel: Für den Kreditversicherer Coface werden die Risikosignale für die Weltwirtschaft immer lauter. Nachdem zu Beginn des Jahres bereits die Zuversicht aufgrund des steigenden Protektionismus gesunken ist, schwächt sich das Wachstum nun tatsächlich ab. Coface erwartet für die Industrieländer 2,2 Prozent in diesem und 2 Prozent im nächsten Jahr und für die Eurozone 2,1 Prozent 2018 und 1,8 Prozent 2019.
Das zeigt sich in den aktuellen Länderrisiko-Bewertungen, bei denen es erstmals seit September 2016 wieder mehr Downgrades als Upgrades gibt. In den Industrieländern steigt das Kreditrisiko. Coface hat die Länderbewertung Italiens auf A4 herabgestuft. Dort werden besonders die überschuldeten Unternehmen von möglichen härteren Kreditkonditionen betroffen sein. Eine Ausnahme bilden derzeit die Vereinigten Staaten, wo das Wachstum sich noch nicht verlangsamt hat. Für die USA lautet die Coface-Prognose 2,7 Prozent in diesem Jahr nach 2,3 Prozent 2017.
Die gestiegenen Ölpreise wirken sich naturgemäß unterschiedlich auf Länder aus. Die exportierenden Nationen profitieren davon. Dazu gehören der Oman, dessen Länderbewertung sich in B verbessert hat, und Malaysia, das mit A3 bewertet ist. Dagegen geraten die Handelsbilanzen der importierenden Länder unter Druck. Verstärkend wirkt das nachlassende Interesse bei internationalen Investoren – eine Parallele zu 2013. Aufgrund dieser Faktoren bei gleichzeitig steigenden Importen sowie der internationalen Verwerfungen hat Coface eine Reihe von Ländern herabgestuft: Argentinien, Türkei und Sri Lanka (jetzt alle in C), sowie Indien (jetzt B). Zu unserer aktuellen Risikolandkarte geht es hier, die ausführliche Meldung lesen Sie wie immer in unserem Newsroom und die Studie zum Thema (englisch) gibt es hier zum kostenlosen Download.
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