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Metropolregion Rhein-Neckar
 
Ausgabe 8 (1.8.2016)

Liebe Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser,

Rhein-Neckar ist ein Innovationsmotor in Deutschland: 15,5 Prozent der Beschäftigten sind in Hightech-Branchen tätig. Im Vergleich der elf deutschen Metropolregionen bedeutet dies Rang zwei hinter Stuttgart. 3,9 Prozent aller Beschäftigten arbeiten in der Kultur- und Kreativwirtschaft – Rang vier hinter München, Berlin und Hamburg. Mit 16,1 Promotionen je 1.000 Studierenden führt Rhein-Neckar das Feld der elf Metropolregionen an.

Diese Zahlen sind zwar nur eine Momentaufnahme, doch sie führen uns zwei Dinge vor Augen. Erstens: Der Treibstoff des Innovationsmotors Rhein-Neckar heißt Bildung. Und zweitens: Wenn die Region auch weiterhin an der Spitze mitfahren möchte, darf uns dieser kostbare Treibstoff keinesfalls ausgehen.

Das Interesse am Thema Bildung ist dementsprechend groß. 1.900 Teilnehmende beim ersten EduAction-Bildungsgipfel Anfang Juli sind ein beeindruckendes Indiz. Die vielen positiven Rückmeldungen bestärken uns darin, am Ball zu bleiben und die aufgenommenen Fäden sinnvoll zusammenzuführen. Denn in der Folge von Digitalisierung, Innovationswettbewerb und Fachkräftemangel erstreckt sich modernes Lernen künftig über alle Lebensphasen.

Diese Tatsache wiederum erfordert ein enges Zusammenspiel aller Bildungsakteure – angefangen bei staatlichen Stellen, über Unternehmen, Verbände und Wissenschaftseinrichtungen bis hin zu Stiftungen und weiteren gemeinnützigen Initiativen. Ein weites Feld, das wir künftig in der Region gemeinsam und systematisch bestellen möchten – und dabei auch auf Ihre Unterstützung zählen! 

Dr. Christine Brockmann
Geschäftsführerin MRN GmbH
Geschäftsführerin ZMRN e.V.
Kirsten Korte
Geschäftsführerin ZMRN e.V.
Leitung Convention Bureau Rhein-Neckar

INHALTSVERZEICHNIS (AUSZUG)

Aus der regionalen Netzwerkarbeit

› Erfolgreiche Premiere:„EduAction“
› Carl-Theodor-Preis für Yunus
› Brockmann übernimmt Geschäftsführung
› Team Rio verabschiedet, Kader steht

Aus der regionalen Wirtschaft

› Rhein-Neckar-Kreis ist „Smart County“
› Kammer fordert Ausbau der A5
› Bestes Marketing aus der Region gesucht

Aus der regionalen Wissenschaft

› Hohe Förderung für HS Mannheim
› Forschungsverbund zur Digitalisierung
› „Forum Organic Electronics“ vernetzt

Aus Kultur und Freizeit

› Volle Ladung Jazz in Worms
› Weitere Kulturmeldungen
› Wussten Sie, dass…?

Aus der regionalen Netzwerkarbeit

Erfolgreiche Premiere:„EduAction“-Bildungsgipfel

Rund 1.900 Teilnehmer zählte die erste Auflage des „EduAction“-Bildungsgipfels Rhein-Neckar, der Anfang Juli im Mannheimer Rosengarten, der SRH Hochschule Heidelberg und weiteren Lernorten in der Region stattfand. Bei der von Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und Genisis Institute (Berlin) gemeinsam organisierten Veranstaltung trafen sich erstmals Akteure aus allen gesellschaftlichen Bereichen, um über die Zukunft der Bildung zu diskutieren. Im Fokus standen dabei die größten Bildungsherausforderungen zu Beginn des 21. Jahrhunderts, wie Digitalisierung, Fachkräftemangel, Flüchtlingsintegration oder neue Formen der Wissensvermittlung.


Bild: MRN GmbH/Schwerdt
 

„Bildung ist der Kraftstoff unserer Zukunft“, verdeutlichte Luka Mucic, Vorstand des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar, zum Auftakt des zweitägigen Kongresses. Deshalb müsse das Thema ganz oben auf die Agenda. Zudem brauche es ein Zusammenspiel aller gesellschaftlichen Kräfte. „Nur so können wir dem Thema Bildung in seiner Gesamtheit, Vielschichtigkeit und Komplexität gerecht werden“, sagte Mucic. Mit dem Bildungsgipfel wolle die Region bundesweit Impulse setzen. Zugleich sei es Ziel, Handlungsbedarfe und Kooperationsmöglichkeiten innerhalb der Region auszuloten.

Erste Denkanstöße hierzu gaben u.a. Transformationsexperte Fredmund Malik, Politikberaterin Gesine Schwan, Gehirnforscher Gerald Hüther oder Bertelsmann-Stiftungsvorstand Jörg Dräger. Vertieft wurden die Themen anschließend in über 60 Diskussionsrunden, Panels und Workshops. Beim „Tag der Erfahrungen“ (2. Juli) konnten die Erkenntnisse des ersten Gipfeltages in der Praxis erprobt werden. Zudem führten Exkursionen die Teilnehmer zu gelungenen Bildungsprojekten in der Region. In den kommenden Wochen und Monaten werden die Erkenntnisse und das Feedback der Tagungsteilnehmer sorgfältig aufbereitet, um so zu einer regionalen Schwerpunktsetzung in Sachen Bildung zu kommen.

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Carl-Theodor-Preis für Muhammad Yunus

Ehre, wem Ehre gebührt: Muhammad Yunus, Friedensnobelpreisträger von 2006 und Wegbereiter der weltweiten Social Business-Bewegung, ist erster Träger des Carl-Theodor-Preises der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Auszeichnung wurde Anfang Juli im Rahmen des „EduAction“-Bildungsgipfels Rhein-Neckar verliehen. Laudator Prof. Dr. Dietmar von Hoyningen-Huene würdigte den 76-Jährigen als Pionier und großen Vordenker. Sein Wirken sei vergleichbar mit dem der kurpfälzischen Kurfürsten. Denn wie einst Carl Theodor (1724-1799), Namenspatron der Auszeichnung, setze Yunus sein Wissen ein, um die Welt zu verbessern.


Bild: MRN GmbH/Schwerdt
 

In seinem Verständnis soll ökonomisches Handeln nicht die Gewinne einiger weniger maximieren, sondern zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen. Dieses Prinzip verdeutlichte Yunus in seiner Preisrede „Redesign economics to redesign the world“, die seit Kurzem auch im EduAction-Channel online zu finden ist.
„Richtig verstanden und umgesetzt, ist die Idee des Sozialunternehmens als Gegenentwurf zum Turbokapitalismus ein vielversprechender Ansatz, um die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu meistern“, so Hoyningen-Huene. Yunus, 1940 in Bangladesch geboren, gilt als Urheber der Mikrofinanz-Bewegung: Arme Menschen erhalten Kleinst-Darlehen, um sich eine eigene Existenz aufzubauen und selbstbestimmt zu leben. Positiv verstärkend wirkt eine Selbstverpflichtung der vornehmlich weiblichen Kreditnehmer, die ihre Kinder zu Schule schicken und deren Zukunftsaussichten hierdurch deutlich verbessern. Hoyningen-Huene: „Damit ist Muhammad Yunus nicht nur Pionier der Social Business-Bewegung, sondern auch ein herausragender Bildungs-Vordenker“.

Der Carl-Theodor-Preis wird an Persönlichkeiten, Unternehmen, Vereine oder Institutionen vergeben, die sich in besonderer Weise für die Rhein-Neckar-Region engagieren. Darüber hinaus können Menschen nominiert werden, die Herausragendes in Forschung und Entwicklung, auf dem Gebiet der gesellschaftlichen Verantwortung, in Kultur oder Bildung geleistet haben. 

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Brockmann übernimmt Geschäftsführung von GmbH und Verein

Seit 1. August ist Christine Brockmann neue Geschäftsführerin von Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar. Die promovierte Soziologin folgt in beiden Funktionen auf Wolf-Rainer Lowack, der Ende Juli in Ruhestand ging. Brockmann gehört seit 2006 zum Team der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH. Zuletzt leitete sie den Fachbereich „Verwaltungsvereinfachung“, der das bundesweit beachtete E-Government-Modellvorhaben umsetzt. Wie bereits ihr Vorgänger wird Brockmann die Geschäfte der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH gemeinsam mit Ralph Schlusche (Direktor Verband Region Rhein-Neckar) führen. Die Geschäftsführung des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar nimmt Brockmann gemeinsam mit Kirsten Korte wahr, die diese Aufgabe seit September 2011 ausübt.


Bild: MRN GmbH
 

2005 wurde der Rhein-Neckar-Raum mit seinen 15 Stadt- und Landkreisen und rund 2,4-Millionen Einwohnern zur Europäischen Metropolregion ernannt. Im Zuge des Staatsvertrags zwischen den Ländern Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz institutionalisierte man den Schulterschluss zwischen öffentlicher Hand, Wirtschaft und Wissenschaft 2006 in einem deutschlandweit einmaligen Private-Public-Partnership-Modell: Die gemeinschaftliche Regionalentwicklungsarbeit leisten seitdem Verband Region Rhein-Neckar, Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V. und Metropolregion Rhein-Neckar GmbH.

› Mehr zu den Aufgaben der Regionalentwicklung

Team Rio verabschiedet, Kader steht

Im Rahmen eines gemeinsamen Sommerfests von ZMRN e.V. und Sportregion Rhein-Neckar e.V. wurden Mitte Juli die Athleten des Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar standesgemäß verabschiedet. Das große „Farewell“ für die Sportler, die alle ihren Trainingsmittelpunkt in der Region haben, erlebten bei einem brasilianischen Barbecue auf der Dachterrasse des Musikparks Mannheim über 200 Gäste. Der finale Kader der für die Olympischen Sommerspiele in Brasilien Nominierten (5. bis 21.8.) umfasst 29 Athleten aus zehn Sportarten: Boxen (4), Fußball (2), Gewichtheben (5), Handball (3), Hockey (2), Kanu (1), Leichtathletik (7), Ringen (1), Schwimmen (3) und Turnen (1). Hinzu kommen vier bis sechs Athleten für die anschließenden Paralympics (7. bis 18.9.), die heute noch nominiert werden.


Bild: Team Rio MRN
 

Voraussichtlich dabei ist Ausnahmereiterin Hanne Brenner (Bild vorn links) aus Wachenheim, für die es bereits die fünfte paralympische Teilnahme wird. Unter dem Leitspruch „Eine Region. Ein Team. Ein Ziel“ eint und unterstützt das Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar die Athleten auf dem Weg zum größten Sportereignis der Welt. Es steht in Tradition der früheren Teams London und Peking. Die Bilanz des Team London lautete vor vier Jahren: 4x Gold, 2x Silber und 1x Bronze sowie weitere 15 beachtliche Top-Ten-Platzierungen. Mehr zu den Athleten des Team Rio in diesem Newsletter in der Rubrik “Wussten Sie, dass …?“.

› Filmbeitrag zum „Farewell“ bei metropolregion. tv
› Filmbeitrag zum „Farewell“ bei RNF (ab Minute 9:30)

Glücksgefühle garantiert: Beim Freiwilligentag anpacken

Der erste Rekord ist bereits geknackt: Sechs Wochen vor dem Freiwilligentag am 17. September sind schon jetzt über 300 Mitmach-Aktionen gemeldet (2014: 292). Die Möglichkeiten für ein bürgerschaftliches Tages-Engagement sind damit so vielfältig wie noch nie und reichen von Malerarbeiten in Kitas und Schulen über Umweltprojekte bis hin zur Fahrradwerkstatt mit Geflüchteten oder Ausflügen mit Senioren. Wer Lust hat, beim Freiwilligentag für den guten Zweck mitanzupacken. findet alle gemeinnützigen Vorhaben und Infos unter wir-schaffen-was. de. Einzelpersonen, Familien und Freundeskreise sind ebenso zur Teilnahme eingeladen wie Unternehmensteams. Helfer-Anmeldungen sind bis am Abend vor dem Freiwilligentag möglich. Projekte können noch bis 31. August eingetragen werden.


Bild: MRN GmbH
 

Als Dankeschön erhalten alle Freiwilligentag-Helfer ein blaues „Wir schaffen was“-T-Shirt und freie Fahrt zu den Projekten mit den Bussen und Bahnen des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar. Viele Projekte benötigen derzeit zudem noch Unterstützung in Form von Materialspenden. Firmen und Privatpersonen, die auf diesem Wege zum Gelingen von Deutschlands größtem Freiwilligentag beitragen möchten, finden unter wir-schaffen-was. de eine interaktive Materialliste sowie die Kontaktdaten zu den jeweiligen Projektverantwortlichen.

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Weitere Metropolregion-Autobahnschilder

Das Projekt, die Grenzen bzw. Dimension der Rhein-Neckar-Region für Reisende auf den Autobahnen sichtbar zu machen, schreitet weiter voran: Nachdem Ende Mai die ersten Sondertafeln mit der Aufschrift „Metropolregion Rhein-Neckar“ an der A 6 auf Höhe von Neuleiningen am touristischen Hinweisschild „Deutsche Weinstraße“ angebracht wurden, folgte im Juli die A 6 bei Sinsheim. Dort werden Vorbeifahrende nicht mehr nur auf das Technikmuseum Sinsheim aufmerksam gemacht, sondern fortan auch in der Rhein-Neckar-Region willkommen geheißen. „Die neuen Schilder führen den Menschen auf einfache Weise vor Augen, welche gesellschaftliche, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Bedeutung unsere Region hat“, so der Direktor des Regionalverbands Ralph Schlusche.


Bild: VRRN
 

In den kommenden Jahren werden die braunen Zusatzschilder schrittweise an 25 weiteren Stellen montiert. Als nächste Standorte sind die A 65 bei Kandel und die A 5 bei Lorsch geplant. Durch die Zusatzbeschilderung soll der räumliche Bezug zwischen den Sehenswürdigkeiten und der Rhein-Neckar-Region hergestellt werden. Die Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz hatten anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Metropolregion Rhein-Neckar grünes Licht für das Vorhaben gegeben, um die kulturelle Vielfalt und landschaftliche Attraktivität des Dreiländerecks Baden-Hessen-Pfalz für Vorbeifahrende aus dem In- und Ausland zu verdeutlichen.

› Mehr erfahren im Pressebereich

„Matchbox“ geht in die zweite Runde

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr mit Spielorten entlang der Bergstraße und im hessischen Odenwald bietet 2016 das Neckartal die Kulisse für das wandernde Kunst- und Kulturprojekt „Matchbox“. Theatermacher und Autoren setzen sich diesmal bei drei Projekten mit den Lebenswelten der Fluss-Anrainer auseinander und verpacken deren Geschichten, Geheimnisse, Erinnerungen und Erlebnisse in interaktive und überraschende Kunstformate. Als Bühnenbild, Zuschauerraum und Kreativ-Werkstatt dienen vom 9. September bis 16. Oktober die am Neckar gelegenen Städte und Gemeinden zwischen Heidelberg und Mosbach sowie die Züge der S-Bahn Rhein-Neckar. Informationen zu Programm, Terminen und Tickets unter matchbox-rhein-neckar. de.


Bild: Andreas Neumann
 

„Matchbox“ wurde vom Kulturbüro der Metropolregion Rhein-Neckar ins Leben gerufen und findet jährlich an wechselnden Orten statt. Dort entwickeln Künstler in enger Zusammenarbeit mit den Einwohnern Kulturprojekte, die sich mit den Lebenswelten der Menschen auseinandersetzen und die Bürger zu Protagonisten machen. So entdeckt Regisseurin Lea Aderjan bei „Storylines“ die unbekannten Geschichten und Sehenswürdigkeiten des Neckartals. Die Theatermacher David Ortmann und Andreas Hillger inszenieren den „Tatort Neckartal“ als bewegten Krimi. Das Projekt „Fahrtenschreiber“ schickt die Autoren Anis Hamdoun, David Wagner und Julia Wolf auf eine literarische Forschungsreise.

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Exportschlager Energiekarawane

Die Metropolregion München baut beim Klimaschutz künftig auch auf Expertise aus der Metropolregion Rhein-Neckar: Unlängst stellte Bernd Kappenstein (Leiter des Fachbereichs „Energie und Umwelt“ der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, Bildmitte) das Konzept der Energiekarawane im bayerischen Marktoberdorf vor und führte die kommunalen Klimaschutzbeauftragten in die Prozessabläufe, die Organisationsstrukturen sowie die Evaluationsmethode ein. Zum wiederholten Male bekundete damit eine andere Region Interesse an dem bewährten Beratungsprogramm.


Bild: EMM e.V.
 

Die Lizenz zur Nutzung sicherten sich in der Vergangenheit bereits u.a. das Land Rheinland-Pfalz, die Städte Stuttgart und Augsburg, die Landkreise Landsberg, Main-Spessart und Unterallgäu sowie ein Zusammenschluss mehrerer Kreise in Nordrhein-Westfalen. „Nicht nur die Art und Weise, wie Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in der Metropolregion Rhein-Neckar länderübergreifend zusammenarbeiten, dient anderen Regionen in Deutschland inzwischen als Vorbild“, so Kappenstein. „Auch das regionale Projekt-Know-how ist andernorts gefragt.“
Erdacht wurde die Energiekarawane im Jahr 2011 von der Initiative Energieeffizienz Rhein-Neckar. Bis zum Abschluss des Projekts im vergangenen Sommer zogen 86 Energiekarawanen durch Nordbaden, Südhessen und die Pfalz. Bei insgesamt rund 8.200 Beratungsgesprächen wurden Hausbesitzer von Fachleuten individuell über die verschiedenen Möglichkeiten des energetischen Modernisierens und Sanierens informiert. In über 5.000 Fällen leiteten die Hausbesitzer daraufhin Maßnahmen ein, was die CO2-Emissionen unter dem Strich jährlich um 10.600 Tonnen verringert und über 7 Mio. Liter Heizöl einspart. Gleichzeitig profitiert das regionale Handwerk von Aufträgen in Höhe von 51 Mio. Euro.

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Kostenlose Broschüre zum energieeffizienten Modernisieren

Rund zwei Drittel des Gebäudebestandes in der Rhein-Neckar-Region sind aus heutiger Sicht energetisch ineffizient. Mit der neuen, kostenfreien Broschüre „Energieeffizient Sanieren und Modernisieren“ gibt der Fachbereich „Energie und Umwelt“ der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH Hausbesitzern deshalb eine Entscheidungsgrundlage an die Hand. Sie ist bestellbar unter m-r-n. com/publikationen. Auf 56 Seiten erfahren Leser, wie die ersten Schritte zu mehr Energieeffizienz in den eigenen vier Wänden gelingen.


Bild: MRN GmbH
 

Effizienzstandards werden ebenso erläutert wie verschiedene Maßnahmen, um Energie und Kosten einzusparen – angefangen bei Dämm-Möglichkeiten über die Wahl des richtigen Heizsystems bis hin zum intelligenten Energiespeicher. Zugleich räumt die Broschüre mit weit verbreiteten Vorurteilen auf (z.B. Schimmelbildung bei Gebäudedämmung) und stellt gelungene Praxis-Beispiele aus der Region vor. Erhältlich ist sie außerdem in vielen Rathäusern der Region sowie bei den Energieagenturen in Nordbaden, Südhessen und der Pfalz.

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40 Kitas erhalten Klimasiegel

Mitte Juli haben 40 Kitas aus der Metropolregion Rhein-Neckar und der Westpfalz das Klimasiegel „Kleiner Daumen – große Wirkung“ erhalten. Allesamt hatten sie sich in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Thema „Klimaschutz im Kindergarten“ beschäftigt und verschiedene Maßnahmen zum ressourcenschonenden Umgang mit Strom, Wasser und Wärme in den Kita-Alltag integriert. Das Rüstzeug hierfür erhielten die Erzieherinnen und Erzieher bei Fortbildungen und Workshops, die der Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) gemeinsam mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz und dem NaturGut Ophoven (Leverkusen) organisierte.


Bild: VRRN
 

„Die Basis für eine nachhaltige Lebensweise wird bereits im Kindesalter geschaffen, daher nehmen Bildungseinrichtungen eine wichtige Rolle ein“, so Eduard Kohleber, Referent für Klimaschutz beim VRRN. Bei der Prämierungsfeier in Frankenthal nutzten die Teilnehmer einmal mehr die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch.  

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Netzwerktreffen „Betriebliches Gesundheitsmanagement“

Das regionale Netzwerk „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ lädt am 8. September alle Interessierten zu seinem Treffen bei der Heidelberger Druckmaschinen AG in Wiesloch ein (15 bis 19 Uhr). Auf dem Programm stehen verschiedene Vorträge und Workshops. Eine der Leitfragen lautet: „Wie erreiche ich die Richtigen?“. Aufgezeigt werden sollen in diesem Sinne Wege zur Einbindung von Risikogruppen in die Aktivitäten zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung (bis 26.8.) wird gebeten. Alle Infos unter m-r-n. com/bgm


Bild: MRN GmbH
 

Dem im Dezember 2013 gegründeten Netzwerk gehören mittlerweile rd. 500 Mitglieder aus Unternehmen, Kommunen und anderen Organisationen an. Ziel ist es, sich unverbindlich über betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zu informieren, Anregungen für den Einstieg in die Thematik zu erhalten und sich mit anderen Arbeitgebern über ihre Erfahrungen auszutauschen. Das Netzwerk ist offen für Interessierte verschiedenster Branchen, Größen und Strukturen. Die gemeinsame Überzeugung: Gesunde Mitarbeiter sind ein Schlüssel für Erfolg und Wettbewerbsfähigkeit. Einsteiger bekommen praktische Orientierungshilfen und die Möglichkeit, vom Erfahrungsschatz anderer zu profitieren und gemeinsam konkrete Lösungsansätze für den eigenen Betrieb zu entwickeln. BGM umfasst alle betrieblichen Prozesse, Abläufe und Angebote, die der Gesundheit der Mitarbeiter zuträglich sind: angefangen beim Arbeitsschutz, über konkrete gesundheitsfördernde Maßnahmen wie Rückenschule bis hin zu organisatorischen Fragestellungen (z.B. Ausgestaltung der Arbeitszeiten).

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Jetzt anmelden: 6. Firmen-Golf-Cup Rhein-Neckar

Der Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN) lädt am 6. September (ab 13 Uhr) zum 6. Firmen-Golf-Cup Rhein-Neckar nach St. Leon-Rot ein. Zweier-Teams aus Unternehmen messen sich miteinander bei einem Turnier über 18 Löcher inklusive verschiedenen Sonderwertungen. Anmelder eines Teams ist Mitglied im ZMRN oder repräsentiert ein Unternehmen der Region; der Spielpartner kann aus dem Kollegen-, Kunden- oder Partnerkreis gewählt werden. Auf interessierte Neulinge wartet parallel ein Schnupperkurs mit eigenem Putting-Turnier. Der Ausklang erfolgt bei einem gemeinsamen Barbecue. Überschüsse aus Startgeldern und Sponsoring kommen erneut gemeinnützigen Zwecken zugute. Weitere Infos zu Teilnahmekosten und Anmeldung unter m-r-n. com/golf-cup.


Bild: ZMRN e.V.
 

Neue Mitglieder im ZMRN e.V.

Der Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar begrüßt folgende neue Mitglieder:

> Betriebsarztzentrum Rhein-Neckar (BRN), Ludwigshafen

> Winzerkeller Wiesloch eG , Wiesloch

> Xin-Musik GmbH, Künstlervermittlung, Mannheim  


 
 

Die ZMRN-Mitglieder stellen sich vor: Hier geht’s zu den Mitgliederporträts
Aktuelle Mitgliederzahl: 758 (Stand: 27.7.2016) 

› Zum ZMRN e. V. 


Aus der regionalen Wirtschaft

Rhein-Neckar-Kreis ist „Smart County“

Der Rhein-Neckar-Kreis gehört zu den fünf Gewinnern des Wettbewerbs „Intelligente Regionen Deutschlands“, den das Bundeswirtschaftsministerium Anfang des Jahres ausgelobt hatte. Mit der Bewerbung „Smart County Rhein-Neckar“ sicherte sich der einwohnerstärkste Landkreis in Baden-Württemberg den zweiten Platz. Zu den vielfältigen Aktivitäten im Rahmen des Projekts zählen u.a. der flächendeckende Glasfaserausbau in allen Gebäuden des Kreises, E-Government-Maßnahmen wie Online-Kfz-Zulassung, E-Vergabe und elektronische Baugenehmigung oder der Aufbau der Lernfabrik 4.0. Gemeinsam mit zahlreichen Netzwerkpartnern habe man die Herausforderung Digitalisierung in vorbildlicher Weise angenommen, heißt es in einer Mitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums.


Bild: RNK
 

Den dritten Platz belegte das Projekt „Mobile Retter“, das u.a. im südpfälzischen Landkreis Germersheim erprobt wird. Für den Wettbewerb gingen über 100 Bewerbungen ein. Eine Jury wählte die Gewinner anhand von Kriterien wie Replizierbarkeit und Skalierbarkeit, gesamtwirtschaftlichem Nutzen oder Innovationsgrad der Projekte aus. Die Gewinner werden am 20. Oktober bei der Digital-Konferenz der Initiative „Intelligente Vernetzung“ in Berlin ausgezeichnet.

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BVWP: Kammer fordert Ausbau der A5

Die IHK Rhein-Neckar fordert die Bundestagsabgeordneten aus der Region dazu auf, sich für den sechsspurigen Ausbau der Autobahn 5 zwischen Hemsbach und dem Autobahnkreuz Heidelberg einzusetzen. In der überarbeiteten Version des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) sei dieser Streckenabschnitt nicht mehr als „Vordringlicher Bedarf“ gelistet, heißt es in einer Mitteilung. Damit bestünde kaum noch eine realistische Umsetzungschance bis zum Jahr 2030.


Bild: MRN GmbH
 

„Die Herausnahme dieses stark belasteten Abschnitts der A5 aus dem vordringlichen Bedarf ist fachlich nicht nachvollziehbar“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Nitschke. Mit einer täglichen Belastung von rd. 75.000 Fahrzeugen sei die A5 nicht nur für die Wirtschaft der Region eine wichtige Nord-Süd-Verbindung. Deshalb müsse sie ebenso wie die hochbelastete Autobahn A 6 ausgebaut werden. Laut Medienberichten will das Bundeskabinett den neuen Bundesverkehrswegeplan bereits am 3. August beschließen.

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Weitere Wirtschaftsmeldungen

SAP wächst profitabel

Der Marktführer für Unternehmens-Software SAP zeigt sich unbeeindruckt vom Brexit-Votum: Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2016 (1.4.-30.6.) erzielte das Unternehmen aus der Rhein-Neckar-Region einen Rekordumsatz von 5,2 Mrd. Euro (+5% gegenüber Vorjahr). Das Betriebsergebnis legte überdurchschnittlich um 81% auf 1,2 Mrd. Euro zu. Weiterlesen

BASF: Umsatz und Ergebnis rückläufig

Der Ausstieg aus dem Gashandels- und Gasspeichergeschäft sowie anhaltend niedrige Öl- und Gaspreise haben deutliche Spuren in der BASF-Bilanz zum zweiten Quartal hinterlassen (1.4.-30.6.). Der Umsatz des Weltmarktführers sank im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel auf 14,5 Mrd. Euro. Gleichwohl habe sich die Konjunktur aus Sicht der BASF etwas aufgehellt, heißt es in einer Mitteilung. Weiterlesen

Südzucker mit süßem Jahresauftakt

Die Geschäfte beim weltgrößten Zuckerhersteller Südzucker aus Mannheim laufen wieder besser: Im Auftaktquartal des Jahres 2016/17 blieb der Umsatz mit 1,6 Mrd. Euro zwar auf Vorjahresniveau. Das operative Konzernergebnis konnte mit einem Wert von 110 Mio. Euro hingegen nahezu verdoppelt werden. Weiterlesen

IHK Pfalz: Größte Arbeitgeber kommen aus der Region

Wie eine Rangliste der IHK Pfalz zeigt, kommen sechs der zehn größten Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Die meisten Menschen beschäftigt mit Abstand der Chemie-Weltmarktführer BASF aus Ludwigshafen (35.972 Beschäftigte), gefolgt von der Daimler AG mit Standorten in Wörth und Germersheim (13.956). Unter den Top-Ten finden sich zudem das Klinikum der Stadt Ludwigshafen (2.642 Beschäftigte, Rang vier), der Neustadter Baumarktkonzern Hornbach (2.385 Beschäftigte, Rang sieben), AbbVie Ludwigshafen (2.149 Beschäftigte, Rang acht) und die KSB-Gruppe aus Frankenthal (1.824 Beschäftigte, Rang zehn). Weiterlesen

Pfalzmarkt meldet Plus bei Umsatz und Gewinn

Die landwirtschaftliche Erzeuger-Genossenschaft Pfalzmarkt (Mutterstadt), nach eigenen Angaben größter Umschlagplatz für Obst und Gemüse in Deutschland, steht wirtschaftlich auf festem Fundament. Der Gesamtumsatz stieg 2015 auf 191,4 Mio. Euro (Vorjahr: 166 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss erreicht 1,7 Mio. Euro nach 1,2 Mio. Euro im Vorjahr. Weiterlesen

GGEW auf Wachstumskurs

Der südhessische Energieversorger GGEW (Bensheim) zieht eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2015: Sowohl beim Strom- als auch beim Gasabsatz konnte das kommunale Unternehmen stärker wachsen als die Branche und weist einen Umsatz von 234,3 Mio. Euro aus (Vorjahr: 202,8 Mio. Euro). In den kommenden Jahren soll der Kundestamm von derzeit 140.000 auf 200.000 anwachsen. Weiterlesen

TWL erzielt positives Ergebnis

Trotz der milden Witterung hat der Versorger TWL AG (Ludwigshafen) auch 2015 ein positives Ergebnis erzielt. Der Jahresüberschuss belief sich bei einem Umsatz von 308,5 Mio. Euro auf 5,1 Mio. Euro. Im laufenden Geschäftsjahr 2016 will das Unternehmen rd. 32 Mio. Euro investieren, größtenteils in das Versorgungsnetz von Ludwigshafen. Weiterlesen

CEMA legt erneut zweistellig zu

Das Mannheimer IT-Systemhaus CEMA hat den Wachstumskurs der vergangenen Jahre auch 2015 fortgesetzt: Der Umsatz stieg um 16% auf 50,5 Mio. Euro. Besonders gefragt waren bei den Kunden Produkte und Dienstleistung für die elektronische Beschaffung (E-Procurement), IT-Sicherheit oder Cloud-Lösungen. Weiterlesen

Mannheimer Rosengarten glänzt mit Rekordzahlen

Die m:con-mannheim:congress GmbH hat 2015 ein Rekordjahr verbucht. Wie die Tageszeitung „Mannheimer Morgen“ berichtet, erzielte das städtische Unternehmen Umsätze in Höhe von 22,2 Mio. Euro (Vorjahr: 20,3 Mio. Euro). Rd. 483.000 Besucher kamen zu verschiedensten Anlässen in den Mannheimer Rosengarten. Stärkstes Standbein war das Kongress-Geschäft, insbesondere im Bereich Medizin. Weiterlesen

Bestes Marketing aus der Region gesucht

Unter dem Motto „Erfolg durch Innovation“ steht der Marketing-Preis der Metropolregion Rhein-Neckar 2016, der zum sechsten Mal vom Marketing Club Rhein-Neckar ausgelobt wird. Bis zum 23. September können sich Unternehmen, Organisationen, Stiftungen und öffentliche Institutionen aus Nordbaden, Südhessen und der Pfalz mit beispielgebenden Kampagnen für die Auszeichnung bewerben. Weiterlesen

Neue Ausgabe von Econo Rhein-Neckar

Mit Nachrichten, Porträts und Hintergrundberichten beleuchtet die aktuelle Ausgabe des Magazins „Econo“ die starken Seiten der regionalen Wirtschaft. Ein Heft-Schwerpunkt gilt dabei dem Thema „Human Resources“, u.a. mit Berichten zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen. Im Titel-Interview gibt Luka Mucic, Vorstandsvorsitzender ZMRN e.V., Einblicke, wie sich die Region durch Vernetzung der Herausforderung „Digitalisierung“ stellt. Weiterlesen

Weitere Termine

8.9. Vormerken: IT-Projektmanagement-Tag im Mafinex Mannheim
16.9. Vormerken: E-Health-Tag Heidelberg

Aus der regionalen Wissenschaft

Millionen für Verbund zur Bio-Medizintechnologie

Die Hochschule Mannheim gehört zu den zehn Siegern des vom Bundesforschungsministerium ausgelobten Wettbewerbs „FH-Impuls“. Mit der Auszeichnung verbunden sind in den kommenden vier Jahren 6 Mio. Euro Fördergelder, um den Wissenstransfer im Bereich der Bio-Medizintechnologie zu verbessern. In der prämierten Forschungs- und Innovationsallianz „M²Aind – Multimodale Analytik und intelligente Sensorik für die Gesundheitsindustrie“ arbeiten 37 Akteure aus dem Ballungsraum Rhein-Neckar-Main zusammen.


Bild: MRN GmbH
 

Großindustrie ist ebenso vertreten wie Mittelstand, innovative Start-ups und Wissenschaftseinrichtung. Durch die Bündelung von vorhandenen Kompetenzen in Biomedizin, intelligenter Sensorik und IT sollen neue Produkte, Dienstleistungen und Technologien schneller an den Markt kommen. Inhaltlich im Fokus stehen z.B. die Biokompatibilität implantierbarer Medizintechnikprodukte, die Wirkstoffoptimierung bei der Krebs-Bekämpfung und dreidimensionale Zellkulturmodelle für neurodegenerative Erkrankungen. Über 80 Hochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich für die Förderung beworben. Entscheidend für den Zuschlag war u.a. die bereits seit vielen Jahren gelebte Kooperation der Akteure in der Region.

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Weitere Wissenschaftsmeldungen

Neuer Forschungsverbund zur Digitalisierung

Mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung befasst sich ein neuer, vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Universität Mannheim gemeinsam getragener Forschungsverbund. Unter dem Titel „Digitalisierung: Transformation sozio-ökonomischer Prozesse“ (kurz „ForDigital“) untersuchen Wissenschaftler mit finanzieller Unterstützung des Landes, wie sich Innovationen in den Informations- und Kommunikationstechnologien auf Wirtschaft, Gesellschaft und den Einzelnen auswirken. Weiterlesen

Tschira-Stiftung stärkt Geoinformation

Mit einer Anschubfinanzierung von über 3 Mio. Euro der Klaus-Tschira-Stiftung hat an der Uni Heidelberg das „Heidelberg Institute for Geoinformation Technology“ (HeiGIT) seine Arbeit aufgenommen. Ziel ist der Wissenstransfer von der Theorie in die Praxis, etwa bei der Frage, wie sich Geodaten aus verschiedenen Quellen im Katastrophenfall bündeln und für Einsatz- und Hilfskräfte nutzen lassen. Weiterlesen

„Forum Organic Electronics“ vernetzt sich international

Um die Innovationskraft des Standorts Deutschlands weiter zu stärken, wird der Spitzencluster „Forum Organic Electronics“ (Heidelberg) künftig noch enger mit internationalen Partnern aus Korea und den USA zusammenarbeiten. Das Bundesforschungsministerium unterstützt die gemeinschaftlichen Aktivitäten im Bereich der sogenannten „Wireless Sensor Nodes“ mit bis zu 4 Mio. Euro. Weiterlesen

1,6 Mio. Euro für Malaria-Forschung

Wichtiger Impuls für die Malaria-Forschung in Heidelberg: Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt einen der höchstdotierten Wissenschaftspreise in Deutschland – den Sofja-Kovalevskaja-Preis – an die Biologin und Mediziner Faith Osier. Mit 1,6 Mio. Euro Preisgeld wird die Kenianerin am Universitätsklinikum eine Arbeitsgruppe aufbauen, die sich schwerpunktmäßig mit natürlichen Immunitäten befasst. Ziel ist die Entwicklung eines wirksameren Impfstoffs gegen die gefährliche Tropenkrankheit. Weiterlesen

Arbeitsmarktintegration von internationalen Studierenden

Drei Hochschulen, ein Ziel: Im Projekt „STAIR“ erarbeiten die Hochschulen Ludwigshafen, Worms und Landau bis Ende 2017 gemeinsam ein Konzept, wie Studierenden aus dem Ausland der Berufseinstieg am regionalen Arbeitsmarkt erleichtert werden kann. Weitere Mitstreiter sind willkommen, insbesondere Unternehmen, die Jobs, Praktika oder Abschlussarbeiten zu vergeben haben. Weiterlesen

Neues Graduiertenkolleg zur Mathematik

Mit speziellen Fragestellungen der Mathematik befasst sich ein gemeinsames Graduiertenkolleg der Universitäten Heidelberg und Karlsruhe. Als international erste Einrichtung bietet es talentierten Wissenschaftlern ab Oktober eine systematische und institutionalisierte Doktorandenausbildung auf dem Gebiet der asymptotischen Geometrie. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft steuert 4 Mio. Euro bei. Weiterlesen


Aus Kultur und Freizeit

Volle Ladung Jazz in Worms

Mit Konzerten nationaler und internationaler Größen markiert „Worms: Jazz & Joy“ von 19. bis 21. August einen Höhepunkt im Festivalsommer 2016. An drei Tagen verwandeln sich die Plätze im Herzen der Nibelungenstadt in Open-Air-Bühnen, auf denen Vertreter verschiedener Stilrichtungen bei teilweise freiem Eintritt mächtig einheizen. Zu den Top-Acts aus Deutschland zählen „The BossHoss“, Singer-Songwriter Joris, die Jazz-Funk-Band „Mo‘ Blow“ sowie Saxophon-Altmeister Heinz Sauer. Angekündigt haben sich zudem u.a. die britische Acid-Jazz-Band „Incognito“, der US-Jazzgitarrist Kurt Rosenwinkel, aus Italien „Mop Mop“ mit Posaunist Gianluca Petrella und Musiker Anthony Joseph im Schlepptau sowie der französische Bassklarinettist Michel Portal.


Bild: Jazz and Joy
 

Im Rahmenprogramm wartet auf die jüngsten Besucher u.a. ein interaktives Jazzkonzert, bei dem Musikpädagogen Instrumente, Klangfarben und Stilrichtungen spielerisch erklären. Tradition sind inzwischen auch die Jazzgottesdienste, zu denen die Wormser Kirchen einladen. Tickets und Infos unter www. jazzandjoy. de.

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Weitere Kulturmeldungen

In die regionale Industriegeschichte eintauchen

Überraschende Einblicke in die Wirtschaftsgeschichte der Region verspricht der Verein Rhein-Neckar-Industriekultur auch für die zweite Jahreshälfte 2016. Bis zum 7. Dezember stehen noch 17 Touren und Veranstaltungen auf dem Programm, das sich erstmals auch dem Thema „Migration“ widmet (u.a. „Die Monemma Schbrooch hodd viel Worzle“ am 28.9.). Im August erwartet Neugierige ein Rundgang durch das alte Bankenviertel Mannheims (12.8.), eine Radtour zur Geschichte des Tabakanbaus (13.8.) und die beliebte Schiffstour durch den abendlichen Industriehafen (26.8.). Unlängst erhielt der Verein für seine Online-Aktivitäten zur Dokumentation der regionalen Industriegeschichte den „Deutschen Preis für Denkmalschutz“. Weiterlesen

„Ich glaub’s hackt“ bei Rhein-Neckar-Codeweek

Hacker, Macher, Schüler, Studenten, Lehrer, Träumer und Denker aus der Region Rhein-Neckar ruft das Softwareunternehmen SAP zur Teilnahme an der EU Code Week 2016 (15. bis 23. Oktober) auf. Während dieser kommen europaweit Menschen zusammen, um zu demonstrieren, was mit digitalen Kompetenzen möglich ist. Unter dem Motto „Ich glaub‘s hackt“ geht es auch in Rhein-Neckar an die Rechner. SAP fördert gemeinsam mit Hackerstolz e.V. (Mannheim) und SPONSORT (Heidelberg) kreative Veranstaltungsprojekte aus der Region rund um das Thema Coding mit bis zu 500 Euro Startgeld. Ob Robotik, Spiele, Hackathons, Apps oder das Basteln mit Hardware – jede Idee ist willkommen, die zeigt, dass Programmieren Spaß macht. Kreative Jugendliche und Erwachsene, aber auch Vereine, Schulen und andere Institutionen, die mitmachen möchten, reichen bis 30. September ihre Idee ein. Weiterlesen

Metropol-Card: Jetzt auch Zeitungen und Zeitschriften

Der regionale Bibliotheken-Verbund erweitert sein Angebot: Seit Juli bieten die 29 zugehörigen Büchereien mit ihrem gemeinsamen Ausweis „Metropol-Card“ auch Zugriff auf das Online-Portal „PressReader“, das rd. 5.000 internationale Zeitungen, Zeitschriften und Magazine aus 100 Ländern vorhält. Für Inhaber der „Metropol-Card“ (20 Euro pro Jahr) ist der Service kostenlos. Der Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar unterstützte mit einer Spende. Weiterlesen

Neue Onlineangebote zu Bildung und Ausbildung

Zwei neue Onlineangebote aus Mannheim vernetzen jeweils in den Themen Bildung und Ausbildung die Region. Die neue „Bildungsplattform Mannheim“ informiert über Bildungspartner, Fördermöglichkeiten sowie aktuelle Projekte und richtet sich an alle im Kontext der Institution Schule. In Anlehnung an die Leitperspektiven der neuen Bildungspläne sollen Kooperationen zwischen den Akteuren (Pädagogen, außerschulische Experten, Eltern etc.) erleichtert werden. Derweil vernetzt das Portal „abgehn! Berufsstart Rhein-Neckar“ - dem gleichnamigen Printmagazin von Haasmedia GmbH folgend - Bildungsstätten und regionale Unternehmen. Azubi-Anwärter finden dort u.a. Steckbriefe von Firmen, Jobprofile von Gleichgesinnten, die Möglichkeit zur direkten Bewerbung sowie inspirierende Storys über Berufssuche und -einstieg.

BASF-Spendenprojekt „Gemeinsam Neues schaffen“ ausgelobt

Gemeinnützige Organisationen aus Nordbaden, Südhessen und der Pfalz können sich noch bis zum 10. Oktober für das BASF-Spendenprojekt „Gemeinsam Neues schaffen“ bewerben. Unterstützt werden Vorhaben aus den Bereichen Bildung, Sport, Kultur und Soziales, die von verschiedenen Akteuren partnerschaftlich umgesetzt werden (z.B. Kooperationen von Schulen und Sportvereinen). Insgesamt stehen 170.000 Euro für maximal zwanzig Projekte zur Verfügung. Weiterlesen

Erlebnistag an der Deutschen Weinstraße

Autofrei und von ihrer schönsten Seite präsentiert sich am 28. August Deutschlands älteste Touristikroute, die Deutsche Weinstraße. Getreu dem Motto „Himmlische Pfalz“ hält der diesjährige Erlebnistag für die bis zu 300.000 erwarteten Besucher alles bereit, was Einheimische und Touristen zu schätzen wissen: Weinkultur, Landschaft und Lebenslust. Weiterlesen

Spitzensport: Anpfiff in die neue Saison

Mit Spannung erwartet werden im August nicht nur die Auftritte des Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar bei den Olympischen Sommerspielen in Brasilien. Auch der Ligabetrieb läuft wieder an und lässt die Fan-Herzen höher schlagen. Bereits am kommenden Samstag (6.8) startet der SV Sandhausen mit einem Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf in seine fünfte Zweitliga-Saison in Folge. Im Oberhaus muss sich die TSG 1899 Hoffenheim zum Liga-Auftakt am 28. August in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena gegen Aufsteiger RB Leipzig beweisen. Bevor die Rhein-Neckar-Löwen am 3. September gegen den SC Magdeburg in die Mission Titelverteidigung starten, steht am 27. August im DHB-Pokal erst einmal das regionale Kräftemessen mit dem TV Hochdorf an. Noch im August sind zudem die Adler Mannheim zurück auf dem Eis der SAP-Arena: zunächst in der Champions League gegen den HC Lugano (18.8.), Mitte September (18.9.) dann mit dem ersten Liga-Heimspiel gegen den Erzrivalen Kölner Haie.

Weitere Veranstaltungstipps

noch bis 4.9. Festspiele Heppenheim Heppenhem
2.8. bis 4.8. 3-Länder-Rad-Event Odenwald
3.8. bis 6.8. „Musik im Park“ (u. a.  Joan Baez, Foreigner) Schwetzingen
7.8. Burgerlebnistag Hardenburg Bad Dürkheim
7.8. Großes Sommerfest im Zoo Landau Landau
7.8. Odenwälder Hochlandspiele Wald-Michelbach
7.8. Vom Ford T bis zum Pink Cadillac - US Car Treffen im Technikmuseum Sinsheim
12. bis 13.8. Christopher Street Day Rhein-Neckar Mannheim
12. bis 14.8. Kaisertafel Speyer
12. bis 15.8. Altstadtkerwe Weinheim
13.8. Oldtimertour „Goldener Hut“ Schifferstadt
14.8. Handwerkertag im Freilandmuseum Walldürn-Gottersdorf
18.8. bis 21.8. Internationales Oldtime Jazz Festival Speyer
19. bis 21.8. 31.  NitrolympX Hockenheim
26.8. bis 4.9. Winzerfest Wiesloch
26.8. Nachtklettern im Abenteuer-Park „Fun Forest“ Kandel
27.8. Trifelsserenaden: Konzert „Twiolins“ Annweiler
27. bis 29.8. Sommernachtsfest mit Tabakeinlese-Wettbewerb Hatzenbühl
30.8. Start des Walldorfer Zeltspektakels Walldorf

Wussten Sie, dass…?

…die Region mit 29 Athleten bei Olympia vertreten ist?

Wenn am Freitag (5.8.) in Brasilien die Olympischen Sommerspiele feierlich eröffnet werden, dann geht auch für 29 Mitglieder des Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Harte Monate der Vorbereitung und Qualifikation liegen hinter den Olympioniken, die allesamt ihren Trainings- und Lebensmittelpunkt zwischen Pfälzerwald und Odenwald haben. In Rio de Janeiro messen sie sich bis zum 21. August mit den besten Athleten aus aller Welt – und repräsentieren dabei auch ihre sportliche Heimat Rhein-Neckar. Weiterlesen


Bild: Team Rio MRN
 

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