70 Jahre Radiowerbung im BR
Sehr geehrter Leser,
 
eine Oktoberfestreportage vor 70 Jahren bildete den programmlichen Rahmen für die Geburtsstunde erster „Werbedurchsagen“ im Bayerischen Rundfunk nach dem Krieg.
Und es war die „Kultur“, die (mit)verantwortlich und treibende Kraft dafür war, dass Intendanz, Verwaltungs- und Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks mit ihrem Beschluss vom 21. März 1949 den Weg für die „Ausstrahlung von Werbesendungen über ihre Anlagen“ frei machten.
 
Nach Krieg und Währungsreform lag auch das kulturelle Leben in Bayern noch am Boden. Übereinstimmend erwuchs der Wunsch aus Wirtschaftskreisen und Vereinigungen der Kulturverbände, Rundfunkwerbung als Beschaffungsquelle zur „Erzielung von Einnahmen für die Zwecke der Kulturhilfe“ zuzulassen.
 
Die Vermarktung von Radiowerbung startete schließlich mit Gründung der BR-Tochter „Bayerischer Werbefunk GmbH“ am 14. Juni 1949.
 
Der Weg war also frei für die ersten „Werbedurchsagen“. Diese konnte man am 16. September 1949 in der Sendung „München zur Zeit der Wiesn“ hören:
Daraus die Werbedurchsage Sporthaus Schuster
Reguläre Werbedurchsage im Programm vom November 1949
 
Zwischen dem kleinen “Werbehörspiel“ der ersten Jahre, in dem nicht selten gesungen, in Kinderliedform geträllert und lieblich gereimt wurde und der selbstbewussten „Produktmanifestation“ in der Ausspielung eines 20 Sekünders von heute liegen 70 Jahre gesellschaftliche und wirtschaftliche Dynamik.
 
Die BRmedia war all die Zeit aktiver Mitgestalter dieser Entwicklungen.
 
Radiowerbung genießt heute nach wie vor bezüglich Branding, Selling und Targeting höchste Anerkennung in der Werbebranche.
 
Wir bedanken uns bei Ihnen für das von Ihnen in die Radiowerbung gesetzte Vertrauen und freuen uns darauf, weiterhin Ihr Werbepartner zu sein.
 
Ludger Lausberg
 
Herzlich,
Ihr Ludger Lausberg