Coface News
Schutzschirm für deutsche Unternehmen
Wachstumsprognose für China
Insolvenzwelle durch Corona
Nachschau: erstes Webinar zu Covid-19
Vorschau: „Covid-19 vs.  die Welt“ am 7.  Mai
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
auch diese Newsletter-Ausgabe steht im Zeichen des Coronavirus: Die Bundesregierung spannt gemeinsam mit den Kreditversicherern einen Rettungsschirm in Höhe von 30 Milliarden Euro auf, um die hiesige Wirtschaft zu stabilisieren. Auch in China treffen die Behörden Maßnahmen, um die (wirtschaftlichen) Pandemiefolgen einzudämmen – aber bleibt das Wachstumsziel von 5,6 Prozent realistisch? Steigen werden in jedem Fall die globalen Insolvenzzahlen, unsere Volkswirte rechnen mit einem Anstieg um 25 Prozent.
 
Der Kongress Länderrisiken fällt dieses Jahr aus. Als Alternative haben wir am 7. Mai ein interessantes und abwechslungsreiches (Online)Programm für Sie zusammengestellt. Eine Anmeldung lohnt sich!
 
 
Bleiben Sie gesund,
 
Ihr Coface-Team
Schutzschirm für deutsche Unternehmen
Die Bundesregierung spannt gemeinsam mit den Kreditversicherern einen Schutzschirm in Höhe von 30 Milliarden Euro auf, um Lieferantenkredite deutscher Unternehmen zu sichern und die Wirtschaft in schwierigen Zeiten zu stützen. Auch Coface kooperiert in diesem umfangreichen Programm für Inlands- und Exportgeschäfte. Die EU-Kommission hat dem Programm zugestimmt.
 
Der Schutzschirm ist ein weiterer wichtiger Baustein aus dem Hilfspaket der Bundesregierung, um die Wirtschaft weiter zu stabilisieren. Alle weiteren Informationen zum Nachlesen finden Sie hier.
Wachstumsprognose für China
Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie und ihrer Auswirkungen auf die Weltwirtschaft ist es unwahrscheinlich, dass China sein Wachstumsziel von 5,6 Prozent für 2020 erreichen kann. Coface prognostiziert für die chinesische Wirtschaft im Jahr 2020 eine Wachstumsrate von 4 Prozent.Die wirtschaftliche Aktivität in China könnte sich in diesem Jahr schneller als erwartet verlangsamen und das Wachstumsziel der Kommunistischen Partei von 5,6 Prozent verfehlen.
 
In den letzten Monaten sah sich die chinesische Wirtschaft mit mehrfachen Gegenwinden konfrontiert, wie den Folgen des Handelskrieges mit den Vereinigten Staaten, aber auch mit strukturellen Faktoren wie der demographischen Situation des Landes: In diesem Zusammenhang ist die Covid-19-Pandemie ein zusätzlicher Schock. Zur unserer ausführlichen Focus-Studie geht’s hier. 
Insolvenzwelle durch Corona
Die Covid-19-Epidemie in China betraf zunächst nur eine begrenzte Anzahl von Wertschöpfungsketten. Doch inzwischen hat sie sich zu einer globalen Pandemie entwickelt. Ihre Auswirkungen haben einen doppelten Schock - Angebot und Nachfrage - ausgelöst, der eine große Anzahl von Industrien in der ganzen Welt betrifft. In den Schwellenländern könnte der Schock noch heftiger sein: Neben der Bewältigung der Pandemie, die für sie schwieriger sein wird, sind sie auch mit dem Rückgang der Ölpreise sowie mit Kapitalabflüssen konfrontiert, die sich im Vergleich zu 2008 vervierfacht haben.
 
In diesem Zusammenhang prognostiziert Coface, dass die Weltwirtschaft 2020 die erste Rezession seit 2009 mit einer Wachstumsrate von -1,3% (nach +2,5% im Jahr 2019) erleben wird. Alle weiteren Prognosen unserer Volkswirte können Sie im Coface Barometer Q1/2020 nachlesen. 
Nachschau: erstes Webinar zu Covid-19
„Covid-19 – Auswirkungen auf die Wirtschaft“ lautete der Titel unseres ersten Webinars seit Beginn der Coronakrise. Unsere Volkswirtin Christiane von Berg gab unter anderem einen Überblick über verschiedene Maßnahmen, zeigte Parallelen zur Wirtschaftskrise 2008/09 und wagte Wachstums- und Insolvenzprognosen. Hier geht’s zur Aufzeichnung des Webinars. 
 
Im Anschluss hat Christiane von Berg ein Coface Update veröffentlicht, in dem sie die wichtigsten Fragen der Webinarteilnehmer schriftlich beantwortet. Das Update können Sie hier downloaden.
 
Vorschau: „Covid-19 vs. die Welt“ am 7. Mai
Unser Kongress Länderrisiken ist dem Coronavirus zum Opfer gefallen und fällt dieses Jahr aus. Dennoch gehen Sie am 7. Mai nicht leer aus: Unter dem Motto „Covid-19 vs. die Welt“ haben wir ab 10.00 Uhr ein interessantes und abwechslungsreiches (Online)Programm für Sie zusammengestellt.
 
Den Anfang macht unsere Volkswirtin Christiane von Berg. Neben aktuellen Länder- und Branchenrisiken legt sie den Fokus auf verschiedene Regionen wie beispielsweise die Emerging Markets in Asien. Auch die Ölpreise und unsere aktuellen Insolvenzprognosen werden Thema sein. Im Anschluss gibt Jochen Böhm, Underwriting Director der Coface für Nordeuropa, seine Einschätzung zum bereits oben erwähnten Rettungsschirm und zur aktuellen Situation bei der Bewertung von Risiken ab. Bei der abschließenden Q&A-Session sind Sie herzlich eingeladen, Ihre Fragen an Frau von Berg und Herrn Böhm zu stellen.
 
Sie haben Interesse? Dann registrieren Sie sich jetzt – hier geht’s zur kostenfreien Anmeldung!
 
Impressum

Coface, Niederlassung in Deutschland
Isaac-Fulda-Allee 1 | 55124 Mainz
Telefon +49 (0) 6131 / 323 - 0
Telefax +49 (0) 6131 / 37 27 66
w w w. coface. de | redaktion-germany@coface.com
Amtsgericht Mainz, HRB 44 2 66
USt-ID.: DE284533788
Folgen Sie uns! @ CofaceGermany
> vom Newsletter abmelden
Disclaimer

Die Inhalte dieses Newsletters sind vertraulich und dienen der persönlichen Information des Adressaten. Sie sind geistiges Eigentum der Coface, Niederlassung in Deutschland und dürfen ohne schriftliche Einwilligung der Coface in Deutschland nicht an Dritte weitergegeben werden. Weitergabe, Verteilung, Offenlegung, Reproduktion, Kopieren und jegliche andere Verbreitung oder Verwendung sind ausdrücklich untersagt.