Coface News
USA: Mehr Insolvenzen im zweiten Halbjahr
Asien: Zahlungsverhalten leicht verbessert
Europa: Kampf gegen Pleitewelle
Neu in Norwegen: Coface GK
Übersicht: Corona und die Folgen
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
Mitten in die Sommerferien hinein erreicht Sie unser Juli-Newsletter. Von Sommerloch kann aber keine Rede sein,denn wir haben wieder viele interessante Themen und Inhalte für Sie zusammengestellt. Darunter: Ein Blick auf die Insolvenzzahlen in den USA und die Zahlungserfahrungen in Asien!
In unserer letzten Ausgabe haben wir Sie eingeladen, an der "Zahlungserfahrungsstudie 2020" teilzunehmen. Die Umfrage, bei der wir uns und Ihnen einen Überblick über die aktuelle Zahlungsmoral in Deutschland verschaffen wollen, läuft noch bis zum 9. August! Wir freuen uns, wenn Sie zahlreich mitmachen!
 
Eine gute Sommerzeit und bleiben Sie gesund!
 
Ihr Coface-Team
USA: Mehr Insolvenzen im zweiten Halbjahr
Da die COVID-19-Epidemie die Vereinigten Staaten sehr hart trifft, prognostiziert Coface in ihrem Basisszenario, dass das BIP des Landes im Jahr 2020 um 5,6 Prozent schrumpfen wird, bevor es im Jahr 2021 wieder um 3,3 Prozent ansteigt. Allerdings ist diese Prognose durch das Wiederaufleben des Corona-Ausbruchs in mehreren Bundesstaaten unsicher. An der Konkursfront sollte auf den starken Rückgang des BIP ein massiver Anstieg der Unternehmensinsolvenzen folgen. Hier lesen Sie die ausführliche Auswertung.
Asien: Zahlungsverhalten leicht verbessert
Die durchschnittlichen Zahlungsfristen verkürzten sich 2019 auf 67 Tage gegenüber 69 Tagen im Jahr 2018. Während 65 Prozent der Unternehmen 2019 über Zahlungsverzögerungen berichteten (63 Prozent im Jahr 2018), verringerte sich die durchschnittliche Dauer der Überziehung von 88 Tagen 2018 auf 85 Tage 2019.
Der Ausblick für 2020 ist aufgrund von COVID19 allerdings getrübt, da die Pandemie die Wachstumsaussichten ernsthaft bedroht. Viele Volkswirtschaften in der Region werden voraussichtlich die größte Schrumpfung seit der asiatischen Finanzkrise 1997-1998 erleben. Auf BIP-gewichteter Basis wird die Wachstumsrate der asiatischen Volkswirtschaften bis 2020 auf 0,3 Prozent sinken (-0,65 Prozent ohne China).
Die ausfürhliche Studie sowie weitere Informationen in zusammengefasster Form finden Sie auf unserer Website!
Europa: Kampf gegen Pleitewelle
Viele europäische Länder haben vorübergehend den rechtlichen Rahmen der Insolvenzverfahren geändert, um mit der Krise fertig zu werden. Denn: Die wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie sind in Europa von beispiellosem Ausmaß. Der doppelte Angebots-Nachfrage-Schock hat in vielen Unternehmen zu einem zumindest teilweisen Produktionsstopp geführt, da die Beschäftigten nicht zur Arbeit gehen können. Hinzu kam der Rückgang des Konsums aufgrund von Mobilitätseinschränkungen. Zum Coface-Focus "Insolvenzen in Europa".
Neu in Norwegen: Coface GK
Coface hat die Übernahme der norwegischen GIEK Kredittforsikring AS zum 1. Juli abgeschlossen. Das Unternehmen, das 2001 gegründet wurde und auf eine knapp hundertjährige Historie zurückblickt, war zuletzt im Besitz des norwegischen Ministeriums für Handel, Industrie und Fischerei und sichert kurzfristige Exportgeschäfte ab. Coface hat alle Anteile der GIEK Kredittforsikring AS erworben. Das Unternehmen firmiert künftig unter dem Markennamen Coface GK.
Übersicht: Corona und die Folgen
Die wirtschaftlichen Folgen von Corona sind längst spürbar, das gesamte Ausmaß lässt sich nach wie vor nicht verlässlich abschätzen. Zu schnell verändern sich die Variablen. Ob Informationen zur befristeten Umsatzsteuersenkung, aktuelle Länder-und Branchenrisikoeinschätzungen oder FAQ zum Corona-Schutzschirm für deutsche Unternehmen und Lieferanten: Auf einer Übersichtsseite haben wir Informationen gebündelt, die direkt oder indirekt mit Corona und unserem Geschäft zu tun haben und sicher auch für Sie interessant sein könnten. Zur Übersichtsseite geht’s hier!
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