Ausgabe 11/2025
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Pressespiegel Internationale Hochschulwelt Asien & Ozeanien | | | | | | |
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Liebe Leserinnen und Leser, das chinesische Bildungsministerium hat eine umfassende Reform seiner transnationalen Bildungspolitik angekündigt. Expertinnen und Experten begrüßten die angestrebte Lockerung von Vorschriften. Über die Details berichtet The PIE News. Derweil zeigt ein Entwurf des Arbeitsprogramms von Horizon Europe, dass die EU Chinas Zugang zu dem Forschungs- und Innovationsprogramm begrenzen will. Südostasien steht aktuell im Fokus zahlreicher Regierungen für eine verstärkte Zusammenarbeit in der transnationalen Bildung – auch das Vereinigte Königreich und Australien engagieren sich vor Ort. Neue Untersuchungen zeigen zudem, dass internationale Studierende zunehmend nach Studienorten in Asien suchen. Der Kontinent festigt damit seine Position als attraktive Zielregion im internationalen Wettbewerb. Universitäten wissen zu wenig über den Ursprung ihrer Einnahmen durch internationale Studierende, findet Bildungsforscher Rob Lawrence. In Times Higher Education teilt er seine Erkenntnisse, u. a. aus einer Befragung von Eltern potenziell auslandsmobiler Studierender in asiatischen Großstädten. In unserem Sonderfokus befassen wir uns dieses Mal mit der Visavergabe für Studierende aus Südasien in Europa und Ozeanien. Wenden sich asiatische internationale Studierende zunehmend der eigenen Region zu, fragt ein Beitrag von Times Higher Education. Die zunehmende Bedeutung internationaler Studierender aus Südasien, Südostasien und Afrika für die globale Studierendenmobilität steht im Fokus von ICEF Monitor.
Zuletzt noch eine Ankündigung in eigener Sache: Die neuen Fortbildungen für 2026 der Internationalen DAAD-Akademie (iDA) sind seit 5. November online. Das Programm finden Sie hier. Besonderen Asien-Bezug haben unter anderem die Veranstaltungen „Bildungshintergründe und Hochschulzugang mit Qualifikationen aus Indien und Pakistan“ vom 5. bis 6. Februar, „Regionalkompetenz Südkorea – Hochschullandschaft und Kooperationsmöglichkeiten“ vom 9. bis 11. Februar und „Interkulturelle Kompetenz Japan“ vom 19. bis 20. Februar. Eine anregende Lektüre wünscht Ihr Team des DAAD-Kompetenzzentrums Internationale Wissenschaftskooperationen | | | |
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| Das chinesische Bildungsministerium hat eine Reihe von Aktualisierungen der transnationalen Bildungspolitik angekündigt, um die Zahl der entsprechenden Einschreibungen zu steigern: Unter anderem sollen mehr Austauschformate durch flexiblere Vorgaben ermöglicht und die bisher geltende Obergrenze von 1.200 Studierenden für gemeinsame Bildungseinrichtungen und -programme gelockert werden. Die Reformen würden es internationalen Institutionen erleichtern, ihre bestehenden Initiativen in China auszuweiten. | | | |
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| Ein Entwurf des Arbeitsprogramms von Horizon Europe sieht vor, chinesische Einrichtungen – darunter Fördermittelempfänger, assoziierte Projektpartner und Subunternehmer – 2026 von der Teilnahme an drei der sechs Cluster des Programms auszuschließen. Universitäten, die mit dem chinesischen Ministerium für Industrie und Informationstechnologie verbunden sind und Verbindungen zum Militär pflegen, sollen mit einem umfassenderen Verbot belegt werden. Das berichtet das Nachrichtenportal Research Professional News. | | | |
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| Zahlreiche Regierungen und Universitäten bemühen sich derzeit um eine verstärkte Zusammenarbeit mit Südostasien – insbesondere das Vereinigte Königreich und Australien. The PIE News beleuchtet deren Partnerschaften, Strategien und Initiativen anhand einiger Beispiele. Auch in Südostasien wächst derweil das Interesse an transnationaler Bildung: Während Singapur und Malaysia bereits etablierte Akteure sind, bauen Länder wie Vietnam, Indonesien, die Philippinen und Thailand ihr Engagement aus. | | | |
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| Ein neuer Bericht des British Council und von Studyportals zeigt, dass internationale Studierende zunehmend nach Studienorten in Asien suchen. Renommierte Universitäten, der Ausbau englischsprachiger Studiengänge und relativ erschwingliche Studiengebühren tragen zu diesem Trend bei. Japan führt in Asien die Nachfrage internationaler Studierender nach Masterstudiengängen an, während China das beliebteste Land für Bachelor-Studiengänge ist. Auch Taiwan, Malaysia, Vietnam und Indonesien gewinnen an Bedeutung. | | | |
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| Wie viel wissen Universitätsverwaltungen über die finanziellen Mittel und den familiären Druck der bei ihnen eingeschriebenen internationalen Studierenden? Zu wenig, meint der Bildungsforscher Rob Lawrence, der jüngst Eltern potenziell auslandsmobiler Studierender in 14 asiatischen Großstädten befragt hat. Die überwiegende Mehrheit seien selbstständige Eltern, die die Ausbildung ihrer Kinder unterstützten, damit diese mit ihrem Fachwissen und ihren Verbindungen zum Wohlstand ihrer Familien beitrügen. | | | |
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| * Wir empfehlen in diesem Pressespiegel grundsätzlich nur kostenlose Artikel. Einige Quellen erfordern jedoch eine Anmeldung oder beschränken die Anzahl der monatlich kostenfrei verfügbaren Beiträge. | | | |
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Zentral- & Ostasien
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China
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Higher education evolution in China: A systematic review of the internationalisation of higher education in China
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Higher Education Quaterly, 16.11.2025
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China
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China’s HE internationalisation takes a geopolitical turn
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University World News, 29.10.2025
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China/USA
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Trump defends Chinese students in the US
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The PIE News, 11.11.2025
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Kasachstan
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Kazakhstan sets its sights on being a regional hub for international students
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ICEF Monitor, 30.10.2025
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Japan
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Japan to invest 100 billion yen into acquiring global research talent at universities
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Tokyo Weekender, 11.11.2025
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More Japanese universities pushing toward teaching in English
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The Japan Times, 03.11.2025
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Japan legt Indikatoren zu Wissenschaft und Technologie 2025 vor
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Kooperation international, 14.11.2025
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Südkorea
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English-track degrees fuel rise in foreign student numbers
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University World News, 11.11.2025
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South Korea reaches 300,000 international enrolments
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The PIE News, 31.10.2025
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Universities now factoring school violence in admissions decisions
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| Korea JoongAng Daily, 27.10.2025 | | | | | |
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SONDERFOKUS: Visavergabe für Studierende aus Südasien in Europa und Ozeanien | | | |
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| Faktoren wie Inflation und verschärfte Einwanderungsbestimmungen in den englischsprachigen „Big Four“-Ländern führen dazu, dass asiatische Studierende nach günstigeren, sichereren und freundlicheren Optionen in ihrer Region suchen. Bedeutet das eine grundlegende Neugestaltung der Migrationsrouten internationaler Studierender? Dieser Frage geht ein Beitrag in Times Higher Education nach. ICEF Monitor beleuchtet indes die steigende Bedeutung internationaler Studierender aus Südasien, Südostasien und Afrika für die globale Studierendenmobilität. | | | |
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Pakistan/Europa
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Blocked accounts, blocked dreams: Pakistani students face mounting European hurdles
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The PIE News, 06.11.2025
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Bangaldesch/Nepal/Dänemark
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Danish government under fire over immigration loophole in student visa scheme
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| Euractiv, 04.11.2025 | | | | | |
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| * Wir empfehlen in diesem Pressespiegel grundsätzlich nur kostenlose Artikel. Einige Quellen erfordern jedoch eine Anmeldung oder beschränken die Anzahl der monatlich kostenfrei verfügbaren Beiträge. | | | |
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Australien/Neuseeland/Global
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How Australia, the US, New Zealand and Canada are navigating change | | | |
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China/Schweden
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Swedish researchers are positive about China ties – survey | | | |
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China/Vereinigtes Königreich
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MPs preparing to examine Chinese state influence at British universities | | | |
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Indien/USA
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New plan to woo diaspora scientists amid US policy shift | | | |
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Indien/Vereinigtes Königreich
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The UK is quickly expanding its TNE footprint in India | | | |
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Vertretungsberechtigter Vorstand: Prof. Dr. Joybrato Mukherjee Registergericht Bonn Registernummer VR 2107 Umsatzsteuer-IdNr.: DE122276332 Verantwortlicher i.S.v. § 18 Abs. 2 MStV: Dr. Kai Sicks Kennedyallee 50, 53175 Bonn | | | |
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Redaktion: S1 & S21, DAAD e.V. die-journalisten.de GmbH | Köln Haftungshinweis: Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte Dritter. Für den Inhalt verlinkter Seiten sind ausschließlich deren Betreiber zuständig. Copyright © by DAAD e.V. Der Inhalt dieses Newsletters ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung des Textes - auch auszugsweise – und der Bilder ohne vorheriges schriftliches Einverständnis des DAAD ist nicht gestattet. | | | | |