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Newsletter DAAD Brüssel • April 2026 | | | | | |
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Editorial
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Liebe Leserinnen und Leser, die Erarbeitung der EU-Parlamentspositionen zu den zentralen Programmen des internationalen akademischen Austauschs (Erasmus+, Horizon Europe, Global Europe) für 2028–2034 schreitet voran. Inzwischen haben die Berichterstatter Christian Ehler (ITRE-Ausschuss) für Horizon Europe (Link) sowie Robert Biedroń und Michael Gahler (AFET- und DEVE-Ausschüsse) für Global Europe (Link) Berichtsentwürfe zum jeweiligen Kommissionsvorschlag vorgelegt. Für CULT (Berichterstatter: Bogdan Andrzej Zdrojewski) steht die Veröffentlichung des Berichtsentwurfs für Erasmus+ noch aus. Die Frist zur Einreichung von Änderungsanträgen ist für den ITRE-Berichtsentwurf bereits abgelaufen, für AFET und DEVE läuft sie im Mai ab. Nach Überarbeitung folgen dann Abstimmungen zunächst in den Ausschüssen, anschließend im Herbst 2026 im Plenum. Die Annahme bestimmt die Verhandlungsposition für die Trilogverhandlungen mit Rat und Kommission. Updates zu den Ratspositionen werden nach den Tagungen von Bildungsrat (Erasmus+, 11. Mai), Forschungsrat (Horizon Europe, 29. Mai) und Rat Auswärtige Angelegenheiten (Global Europe, 11. Mai) erwartet. Ein Fokus lag im April auch auf der Annahme des Aktionsplans zum Pakt für den Mittelmeerraum: Es wurden 100 Maßnahmen vorgestellt, darunter die neue Hochschulinitiative für den Mittelmeerraum, die Vernetzung, Entwicklung gemeinsamer Studiengänge und Mikrocredentials sowie Mobilität gezielt fördern wird. Ein Meilenstein für den DAAD ist der Beginn seines ersten PACA-Projekts “Scholarship Scheme For Inclusive TVET System In Jordan” (STEP), das der DAAD gemeinsam mit der Belgischen Entwicklungsagentur Enabel über einen Zeitraum von 48 Monaten in Jordanien umsetzen wird. In Brüssel setzte nach der Osterpause die Veranstaltungssaison weitere Impulse – etwa durch das Africa–Europe Science Collaboration Forum (20.–22. April), bei dem der DAAD mit einer ko-organisierten Session zur Talentmobilität und Beiträgen zu Global Gateway und Science Diplomacy präsent war und gemeinsam mit der südafrikanischen Botschaft einen Abendempfang ausrichtete. Als Implementierungspartner der EU-finanzierten Erasmus Mundus Support Initiative (EMSI) organisierte das DAAD-Büro mit Konsortialpartnern zudem eine Online-Fokusgruppe zu Digitalisierung sowie setzte einen Peer-Mentoring-Zyklus zu nachhaltiger Finanzierung, Studierendenmarketing und Industrie- und Arbeitsmarkteinbindung fort. Zudem möchten wir auf den aktuellen Call for Early Adopters im Rahmen der Interoperabilitätsaktivitäten des European Digital Education Hubs (EDEH) hinweisen. Wir wünschen eine angenehme Lektüre. Ihre Tanja Kreetz | | | |
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EU-Budget: Mietglieder des europäischen Parlaments fordern zehnprozentige Erhöhung des Mehrjährigen Finanzrahmens (MFR)
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Am 15. April haben die Mitglieder des Haushaltsausschusses des EU-Parlaments (BUDG) ihre Verhandlungspositionen für den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2028–2034 vorgestellt. Das Komitee hat mit 26 Stimmen dafür, 9 dagegen und 5 Enthaltungen für diese neue Position gestimmt. Dies entspricht einer zehnprozentigen Erhöhung (BUDG-Vorschlag: +197,3 Mrd. €) des ursprünglichen Vorschlags der Kommission im Juli 2025 (Vorschlag der Kommission: etwa 2 Bill. €). Laut den Abgeordneten stellt diese Anhebung des Budgets das absolute Minimum dar, um die Verpflichtungen der EU in Zukunft erfüllen zu können. Konkret bedeutet dies die Forderung einer Erhöhung des Budgets für das Programm „Horizon Europe“ um rund 25 Mrd. € (Vorschlag der Kommission: 175 Mrd. €), um 6,56 Mrd. € für das Programm „Erasmus+“ (Kommissionsvorschlag: 40,8 Mrd. €) und um 24,06 Mrd. € für „Global Europe“ (Kommissionsvorschlag: etwa 200 Mrd. €). Somit sieht der Haushaltsvorschlag eine deutliche Erhöhung des MFR vor, für „Horizon Europe“ und „Erasmus+ jedoch weniger als der ITRE-Ausschuss für Horizon Europe (220 Mrd. €) und der CULT-Ausschuss für Erasmus+ (50 Mrd. €) vorab in ihren Berichtsentwürfen gefordert hatten. Am 29. April stimmt das gesamte EU-Parlament über seine – maßgeblich auf der Vorarbeit des Haushaltsausschusses beruhenden – Verhandlungsposition zum nächsten MFR ab. Diese Abstimmung ist eine Voraussetzung und bildet den Startpunkt für die eigentlichen Verhandlungen („Trilog“) mit dem Rat und der Kommission. Die Verordnung muss einstimmig vom Rat beschlossen werden; sie erfordert die Zustimmung des Parlaments. | | | |
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ITRE-Ausschuss: Berichtsentwurf zum Europäischen Wettbewerbsfonds (ECF) 2028–2034
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| Am 20. April haben die EU-Abgeordneten Christian Ehler (EVP) und Dan Nica (S&D) ihren Berichtsentwurf zum Europäischen Wettbewerbsfonds (ECF) veröffentlicht. Ziel ist es, einen Fonds zu schaffen, der stärker auf die Forschungs- und Innovationskette abgestimmt ist und die industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas fördert. Der Entwurf wird Anfang Mai im ITRE-Ausschuss beraten und im Herbst im EU-Parlament abgestimmt. Ein Schwerpunkt ist die bessere Verknüpfung von ECF und dem EU-Programm für Forschung und Innovation, „Horizon Europe“. Statt eines gemeinsamen Arbeitsprogramms sehen die Berichterstatter Überbrückungsfinanzierungen ("Pathway Actions") zwischen beiden Fonds vor, um den Transfer erfolgreicher Innovationen in die Realwirtschaft zu erleichtern. Das Budget soll von 234,3 auf 257,7 Mrd. € steigen, was hinter den Forderungen des Haushaltsausschusses (264,4 Mrd. €) zurückbleibt. Der Berichtsentwurf schwächt den verbindlichen und expliziten Bezug des im Kommissionsvorschlag zu den Europäischen Hochschulallianzen, indem er die Anforderungen auf eine allgemeinere Unterstützung von Skills im Kontext der ECF-Investitionen reduziert. | | | |
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EU-Institutionen einig über Fahrplan zum Ziel „Ein Europa, ein Markt“ bis Ende 2027
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| Am Rande der Klausurtagung der Staats- und Regierungschefs in Zypern unterzeichneten der Präsident der Republik Zypern – als amtierender Vorsitzender des Rates der EU – sowie die Präsidentinnen des EU-Parlaments und EU-Europäischen Kommission den Fahrplan „Ein Europa, ein Markt“. Vor dem Hintergrund anhaltender geopolitischer und wirtschaftlicher Volatilität stellt der Fahrplan konkrete legislative und politische Initiativen bis Ende 2027 vor – darunter den Rechtsakt über den Europäischen Forschungsraum (EFR, Q4 2027). Der Fahrplan soll im Einklang mit den vom Europäischen Rat im März 2026 festgelegten Zielen „Ein Europa, ein Markt“ in fünf strategischen Bereichen umgesetzt werden: 1) Vereinfachung von Vorschriften; 2) stärker integrierter Binnenmarkt; 3) Förderung eines starken Handels; 4) Senkung der Energiepreise und Dekarbonisierung sowie 5) Förderung des digitalen Wandels und des Wandels durch KI. | | | |
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Vereintes Königreich ab 2027 wieder Erasmus+ assoziiertes Drittland
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| Am 15. April 2026 haben die EU und das Vereinigte Königreich die Assoziierung des Vereinigten Königreichs mit dem Erasmus+-Programm formell unterzeichnet. Die EU-Kommission und das Vereinigte Königreich hatten sich während des ersten EU-UK-Gipfels im Mai 2025 politisch darauf geeinigt, auf eine Assoziierung des Vereinigten Königreichs an Erasmus+ hinzuarbeiten. Es folgte am 17. Dezember 2025 die finanzielle Einigung. In der Praxis können Hochschulen Förderungen für das Vereinigte Königreich somit ab dem Ausschreibungslauf für 2027 wieder beantragen (Start der Ausschreibung wird für November erwartet). Aufenthalte von Studierenden und Promovierenden sowie Kooperationsprojekte der Hochschulen können ab dem akademischen Jahr 2027/28 beginnen. Der British Council wird die Rolle der Nationalen Agentur für Erasmus+ übernehmen und die Teilnahme am Programm ab 2027 organisieren. Neben den 27 EU-Mitgliedstaaten nehmen Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien und die Türkei als Drittländer an Erasmus+ teil. Der Beginn der Teilnahme des Vereinigten Königreichs (ebenso wie der Schweiz), an Erasmus+ ist auf den 1. Januar 2027 datiert. | | | |
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ERAC diskutiert FP10, Wettbewerbsfonds und Wissenschaftsdiplomatie
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| Unter zypriotischem Ratsvorsitz kamen vom 15. bis 16. April Vertretende der EU-Mitgliedstaaten, der EU-Kommission und der assoziierten Länder in Lefkosia zur Sitzung des Ausschusses für den Europäischen Forschungsraum und Innovation (ERAC) zusammen. Der ERAC (Ausschuss für den Europäischen Forschungsraum und Innovation) ist ein strategischer politischer Beratungsausschuss, der den Rat, die Kommission und die Mitgliedstaaten frühzeitig in Fragen der Forschungs- und Innovationspolitik berät. Im Mittelpunkt des Treffens standen die Festlegung von Prioritäten für Forschung und Innovation, der Ansatz für europäische Partnerschaften im Rahmen des künftigen Rahmenprogramms (FP10 2028-2034) und des neuen Europäischen Wettbewerbsfonds (ECF). Ein weiteres Thema war die Wissenschaftsdiplomatie (Science Diplomacy). Die Kommission hielt einen Vortrag über das „Open and Secure“-Paket, einschließlich des Vorschlags für eine Ratsempfehlung zu einem EU-Rahmen für Wissenschaftsdiplomatie. Diese Initiative ist eine Reaktion auf eine sich rasch wandelnde geopolitische Landschaft, in der Forschung und Innovation zunehmend mit Wettbewerbsfähigkeit sowie mit wirtschaftlicher und forschungsbezogener Sicherheit und geopolitischem Einfluss verknüpft sind. Der Vorsitz lud Professor Costas Papanikolas als Gastredner ein, der eine Grundsatzrede mit dem Titel „Regionale Wissenschaftsdiplomatie in einer Ära geopolitischer Neuausrichtung und strategischen Wettbewerbs“ hielt und dabei die Bedeutung einer wissenschaftsgestützten Zusammenarbeit als Plattform für Dialog und koordiniertes Handeln hervorhob. | | | |
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Joint Statement zum Beitrag von Forschung und Hochschulbildung zur Sicherung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit
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| Am 7. April 2026 haben europäische Hochschulrektorenkonferenzen und Universitätsverbände, darunter die Hochschulrektorenkonferenz (HRK), ein gemeinsames Statement zur künftigen Ausrichtung der EU-Programme in Forschung und Bildung veröffentlicht. Im Fokus stehen das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innnovation Horizon Europe (FP10), der Europäische Wettbewerbsfonds (ECF), der ERA-Act sowie das künftige Erasmus+-Programm. | | | |
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Aktueller Bericht zur Mobilität von Forschenden in Europa
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| Die EU-Kommission hat im März 2026 den unabhängigen Expertenbericht „European Mobility of Published Researchers Patterns, Trends, and Implications across Regions, Disciplines, and Cohorts“ veröffentlicht. Der Bericht umfasst den Zeitraum von 2025 bis 2024 und erfasst und kartiert Muster der Forschungsmobilität innerhalb Europas und darüber hinaus. Während die Gesamtzahl der Forschenden gestiegen ist, lässt sich ein leichter Rückgang des weltweiten Anteils mobiler Forschender verzeichnen, was auch für weite Teile Europas zutrifft. | | | |
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Africa-Europe Science Collaboration Forum 2026
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| Das Africa–Europe Science Collaboration Forum fand vom 20. bis 22. April 2026 in Brüssel unter dem Motto „Empowering Innovation for a Sustainable Shared Future“ statt. Forschende, politische Entscheidungsträger:innen und Vertreter:innen wissenschaftlicher Organisationen aus beiden Kontinenten diskutierten in zwölf Sessions innovative Lösungen für globale Herausforderungen. Im Fokus der gemeinsam mit der Ständigen Vertretung Südafrikas und dem DAAD organisierten Session „Talent Mobility for Africa“ standen Programme zur Förderung von Studierendenmobilität, Forschungskooperationen und Innovation. Der DAAD war zudem mit Beiträgen zu Global Gateway und Science Diplomacy vertreten und organisierte gemeinsam mit der südafrikanischen Botschaft einen Abendempfang für die Forumteilnehmenden. | | | |
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Erasmus Generation Meeting (EGM) in Split 2026
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Vom 16. Bis 19. April fand das diesjährige Erasmus Generation Meeting (EGM) in Split (Kroatien), dem größten Jahresevent der Erasmus-Generation statt. Die diesjährige Konferenz umfasste 100 Sessions und Aktivitäten und basierte auf zwei zentralen Säulen:
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| ● | Förderung von Kompetenzen durch ehrenamtliches Engagement und von Studierenden organisierte Austauschprogramme |
| ● | Bedeutung und Anerkennung studentischen Engagements. | |
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Das Erasmus Generation Meeting versteht sich als Treffpunkt und Plattform, auf der Studierende und andere Akteure gemeinsam die Zukunft internationaler Bildung gestalten. | | | |
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Eventformate der Erasmus Mundus Support Initiative (EMSI)
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| Als Implementierungspartner der EU-finanzierten Erasmus Mundus Support Initiative (EMSI) hat das DAAD-Büro gemeinsam mit Partnern im April eine Online-Fokusgruppe zur Digitalisierung (erste von drei Sessions) organisiert und den zweiten Peer-Mentoring-Zyklus begleitet, in dem sich die Erasmus Mundus-Community zu nachhaltiger Finanzierung, Rekrutierung, Marketing sowie zur Kooperation mit Industrie- und Arbeitsmarktakteuren austauschen konnte. | | | |
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Abschlusskonferenz des EU-Projekts INSPIRE
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Am 13. und 14. April 2026 fand in Brüssel die Abschlusskonferenz des EU-Projekts INSPIRE statt. Das Projekt läuft vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2026. INSPIRE fungiert als europäisches "Centre of Excellence" für inklusive Geschlechtergerechtigkeit. Aktuelle Daten und politische Entwicklungen in Europa belegen, dass intersektionale Ungleichheiten im Forschungs- und Innovationssystem weiterhin bestehen und durch gesellschaftliche Gegenbewegungen und Umsetzungshürden verstärkt werden. Das Projekt hilft dabei, Gleichstellungsmaßnahmen wie Gender Equality Plans (GEPs) wirksamer und inklusiver zu gestalten, indem es Impulse für Forschung zu Intersektionalität und Wirkung von GEPs gibt sowie praxisnahe Unterstützungsangebote, Trainings und Austauschformate für Organisationen entwickelt. Das INSPIRE-Projekt spricht in veröffentlichten Policy-Briefs verschiedene Empfehlungen aus, etwa zur sektorenübergreifenden Zusammenarbeit, zur aktiven Einbeziehung privilegierter Gruppen oder zur gezielten Beteiligung unterschiedlicher Interessengruppen. | | | |
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EU legt ersten Aktionsplan im Rahmen des Pakts für den Mittelmeerraum vor
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Die EU-Kommission hat am 17. April 2026 die ersten Schlüsselinitiativen zur Umsetzung des am 28. November 2025 angenommenen Pakts für den Mittelmeerraum vorgestellt. Der darauf basierende Aktionsplan stützt sich auf einen umfassenden Konsultationsprozesses mit Regierungen, der Zivilgesellschaft, der Jugend, dem Privatsektor sowie Forschenden im gesamten Mittelmeerraum. Er enthält über 100 Initiativen, darunter die Hochschulinitiative für den Mittelmeerraum, die darauf abzielt, Hochschulnetzwerke zu stärken, gemeinsame Studiengänge und Mikrocredentials zu entwickeln, die akademische Zusammenarbeit zu vertiefen und damit die Mobilität von Studierenden, Hochschulpersonal und Forschenden zu fördern. Konkret vorgesehen sind die Einrichtung mediterraner Universitätskonsortien mit koordinierender Struktur im 2. Quartal 2026 sowie der Start einer Machbarkeitsstudie und der Beginn der Entwicklung gemeinsamer Studienprogramme unter Nutzung bestehender Initiativen im 3. Quartal 2026. Der Aktionsplan ist als flexibles und dynamisches Dokument angelegt, das durch kontinuierliche Konsultationen mit Interessenträgern und Partnern regelmäßig aktualisiert und an den sich ändernden Rahmenbedingungen angepasst wird, um seine Relevanz und Wirksamkeit sicherzustellen. Eine zweite Fassung wird im Herbst 2026 erwartet. Ergänzend soll eine interaktive Website es ermöglichen, konkrete Projekte und Initiativen zu identifizieren, nach Ländern und Sektoren zu filtern und deren Fortschritte nachzuverfolgen, um Transparenz und Engagement zu stärken und die konkreten Auswirkungen des Pakts in der Region sichtbar zu machen. | | | |
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Erstes PACA-Projekt des DAAD startet in Jordanien
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| Das Projekt “Scholarship Scheme For Inclusive TVET System In Jordan” (STEP) ist eine von der EU mit 10 Mio. € finanzierte Initiative, die ab März 2026 über einen Zeitraum von 48 Monaten vom DAAD und Enabel (der Belgischen Entwicklungsagentur) in Jordanien umgesetzt wird. Ziel des Projekts ist es, die Beschäftigungsfähigkeit benachteiligter jordanischer Jugendlicher (15–24 Jahre) zu verbessern, indem der Zugang zu qualitativ hochwertiger technischer und beruflicher Bildung (TVET) erweitert, der Übergang von der Ausbildung in den Arbeitsmarkt gestärkt und die Aufnahme eines Studiums ermöglicht wird. STEP richtet sich an junge Menschen in benachteiligte Regionen – insbesondere im Nordosten und Süden Jordaniens – und priorisiert Inklusion mit einem Mindestanteil von 55 Prozent weiblicher Teilnehmender sowie gezielten Maßnahmen zur Sicherstellung der Teilnahme von Menschen mit Behinderungen. Der DAAD verantwortet mit einem Budget von 4 Mio. € die Vergabe von post-sekundären Stipendien an 130 Jugendliche, um diesen den Zugang zu und Abschluss eines nationalen technischen Diploms zu ermöglichen. Zu diesem Zweck kooperiert der DAAD mit drei nationalen Universitäten. Darüber hinaus werden regionale Mobilität und die Arbeitsmarkintegration gefördert. Mit diesem ersten PACA-Projekt trägt der DAAD zu verbesserten individuellen Chancen sowie wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung in Jordanien bei, gleichzeitig wird die Sichtbarkeit des DAAD als implementierende europäische Wissenschaftsorganisation in der Region gestärkt. | | | |
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European Digital Education Hub: Zweiter Aufruf für Early Adopters – Interoperabilität
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| Die zweite Ausschreibung für Early Adopters (Frühanwender) des European Higher Education Interoperability Framework (HEIF) ist nun bis zum 15. Mai 2026 geöffnet. Weitere Universitätsallianzen und Hochschulkonsortien sind eingeladen, die europäische Zukunft der Mobilität und des Lernens mitzugestalten. Ausgewählte Allianzen oder Konsortien werden Teil einer wachsenden Community von HEIF-Early-Adopters, die Innovationen in der digitalen Zusammenarbeit und im Bereich des grenzüberschreitenden Datenaustausch vorantreiben - und gleichzeitig durch die praktische Umsetzung aktiv zur Weiterentwicklung des HEIF beitragen. Der HEIF will an einer besseren Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen Hochschulen arbeiten und dabei unter anderem die grenzüberschreitende Kooperation vereinfachen. Early Adopters, welche immer mindestens aus zwei Hochschulen bestehen, haben die Möglichkeit als digitaler Vorreiter Entwicklungen auf der EU-Ebene mitzugestalten. | | | |
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Collaborate for impact: Europäische digitale Bildung und Kompetenzen gemeinsam voranbringen
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Am 18. Juni 2026 lädt der European Digital Education Hub zur Veranstaltung „Collaborate for Impact: Advancing European Digital Education and Skills“ ein. Ziel ist es, zentrale Akteurinnen und Akteure zusammenzubringen, um die Zukunft der digitalen Bildung in Europa gemeinsam zu gestalten. Im Fokus stehen der Launch des EU-OECD AI Literacy Framework für Schulen, praxisnahe Einblicke in erfolgreiche Initiativen sowie interaktive Diskussionen zu zentralen Themen der europäischen 2030-Roadmap. Ergänzt wird das Programm durch die DigiEduHack Award Ceremony, die innovative Projekte im Bereich digitaler Bildung auszeichnet. Die Teilnahme ist online oder vor Ort in Brussels möglich. Während Online-Teilnehmende die Plenarsitzungen verfolgen können, bietet die Teilnahme vor Ort zusätzliche Möglichkeiten zum Austausch und zur aktiven Mitwirkung an politischen und strategischen Fragestellungen, etwa zu digitaler Souveränität und europäischer EdTech. Im Kontext der Veranstaltung startet der Hub zudem einen Call for Participants für eine neue „Digital Sovereignty“-Squad (online Arbeitsgruppe), die von Juli bis November 2026 zentrale Fragestellungen rund um digitale Souveränität und europäische EdTech weiter vertiefen und in konkrete Handlungsempfehlungen überführen wird. Interessierte können sich bis zum 6. Mai 2026 für eine Teilnahme vor Ort sowie für die Mitwirkung in der Arbeitsgruppe bewerben. | | | |
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Kommission investiert rund 400 Mrd. € für promovierende Forschende
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Am 9. April veröffentlichte die Kommission die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das Jahr 2026 im Rahmen der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA) für Stipendien für promovierte Forschende. Das verfügbare Budget hierfür beträgt 399,05 Mrd. €. Mit diesen Stipendien werden Forschende bei ihren Forschungsprojekten im Ausland und beim Erlernen neuer Kompetenzen in verschiedenen Disziplinen unterstützt. Bewerbungen können noch bis zum 9. September 2026 eingereicht werden. | | | |
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Science Diplomacy-Podcast der Universität Krems geht an den Start
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Der Podcast LACUNAS, entwickelt in der Sektion „Wissenschaftsdiplomatie und Kultur“ der Science Diplomacy Alliance der EU, beleuchtet das Zusammenspiel von Wissenschaft, Diplomatie und Kultur. Die erste Folge thematisiert das Potenzial von Wissenschafts- und Kulturdiplomatie in aktuellen Gesellschaften und ist jetzt verfügbar. | | | |
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Über 10 Mill. Menschen im Rahmen des europäischen Kompetenzpaktes geschult
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Im März 2026 veröffentlicht die Kommission ihre Ergebnisse ihrer Jahresumfrage 2025 für den Kompetenzpakt. Diese zeigen, dass seit Einführung des Pakts im Jahr 2020 insgesamt über 10 Mill. Menschen von Weiterbildungsinitiativen profitiert haben – alleine 2025 über 3,9 Mill. Menschen –im Rahmen des Paktes profitieren konnten. Der Kompetenzpakt trägt zur Europäischen Säule sozialer Rechte bei und unterstützt das EU-Kernziel, dass bis 2030 jährlich 60 % der Erwachsenen an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen. | | | |
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EU preference must strengthen, not undermine, international research collaboration
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The Guild | | | |
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EUA Annual Report 2025
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European University Association | | | |
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Staff development and transnational collaboration
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European University Association | | | |
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Competitiveness and the recognition of professional qualifications
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European University Association | | | |
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Automatic recognition of qualifications
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European University Association | | | |
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European mobility of published researchers: patterns, trends, and implications across regions, disciplines, and cohorts
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Directorate-General for Research and Innovation, Europäische Kommission | | | |
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Veranstaltungen im Hochschul- und Forschungskontext finden Sie auf unserer Website.
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Dieser Newsletter wird bereitgestellt von: Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V., rechtlich vertreten durch Herrn Dr. Kai Sicks, Kennedyallee 50 D-53175 Bonn Tel.: +49 228 882-0 Fax: +49 228 882-444 E-Mail: buero.bruessel@daad.de Internet: https://www.daad.de | | | |
Vertretungsberechtigter Vorstand: Prof. Dr. Joybrato Mukherjee Registergericht Bonn Registernummer VR 2107 Umsatzsteuer-IdNr.: DE122276332 Verantwortlicher i. S. v. § 55 Abs. 2 RStV: Dr. Kai Sicks | | | |
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DAAD-Büro Brüssel: Michael Hörig, Leitung Tanja Kreetz, stellv. Leitung Lisa Reichert, Project & Event Officer Melissa-Amélie Gibis-Roth, Administrative Officer Aimee Sander, Policy Officer Larissa Flemming, Praktikantin Rue d’Arlon 22 B-1050 Brüssel Tel.: +32 (0) 472560477 E-Mail: buero.bruessel@daad.de Website: www.daad-brussels.eu/de LinkedIn: www.linkedin.com/company/daad-brussels/ Redaktion Die Informationen dieses Newsletters wurden sorgfältig von dem Büro Brüssel recherchiert. Es wird jedoch keine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen und externen Links übernommen. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Haftungshinweis Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte Dritter. Für den Inhalt verlinkter Seiten sind ausschließlich deren Betreiber zuständig. Copyright © by DAAD e.V. Der Inhalt dieses Newsletters ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung des Textes - auch auszugsweise – und der Bilder ohne vorheriges schriftliches Einverständnis des DAAD ist nicht gestattet. | | | |
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