Newsletter DAAD Brüssel
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| Newsletter DAAD Brüssel • 06/25 | | | | | | |
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Editorial
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Liebe Leserinnen und Leser, der Sommer ist da, die Entspannung noch nicht ganz. Im Juli stehen noch ein paar wichtige Weichenstellungen für den europäischen Hochschul- und Forschungsraum an. Dänemark übernimmt den rotierenden Vorsitz der EU von Polen für die nächsten sechs Monate. In dieser Zeit wird die Veröffentlichung der Rechtsakte für den nächsten MFR (Mehrjähriger Finanzrahmen) fallen. Für die Nachfolgeprogramme von Erasmus+ und Horizont Europa geht man aktuell von einer Veröffentlichung am 16. Juli aus. Die ersten strategischen Diskussionen zu diesem Haushaltsentwurf werden dann auch von Dänemark moderiert und begleitet. Die Mitgliedsstaaten aber auch Organisationen wie der DAAD haben sich inzwischen öffentlich zur Zielmarke für den nächsten EU-Haushalt geäußert. So verabschiedeten die DAAD-Mitgliedshochschulen am 24. Juni eine Resolution für eine deutliche Erhöhung des Erasmus+ Budgets. Die Veröffentlichung der Rechtsakte wird voraussichtlich die Gerüchteküche in Brüssel zur Ruhe bringen. Diese brodelte hyperaktiv mit verschiedenen „Leaks“ in den letzten Wochen. Die Haushaltslage scheint sehr angespannt zu sein. Es bleibt zu hoffen, dass Europa nicht an der falschen Stelle – Bildung und Forschung – spart. Neues aus Brüssel meldet sich Ende Juli noch einmal mit den aktuellsten Entwicklungen. Danach ist dann auch bei uns Sommer. Ich wünsche eine angenehme Lektüre. Ihr Michael Hörig | | | |
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Dänische EU-Ratspräsidentschaft: Ein starkes Europa in einer sich verändernden Welt
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| Unter dem Motto “Ein starkes Europa in einer sich verändernden Welt” übernimmt Dänemark vom 1. Juli bis 31. Dezember 2025 turnusgemäß die EU-Ratspräsidentschaft. Der Vorsitz findet im Rahmen der Trio-Präsidentschaft mit Polen (erstes Halbjahr 2025) und Zypern (erstes Halbjahr 2026) statt. Angesichts der neuen internationalen Ordnung, die von Unsicherheit, globalem strategischem und wirtschaftlichem Wettbewerb und zunehmenden Konflikten geprägt ist, setzt sich die Ratspräsidentschaft für ein sicheres, wettbewerbsfähiges und grünes Europa ein. Im Programm zur Ratspräsidentschaft wird Erasmus+ als Schlüsselprogramm für Mobilität und Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Jugend und Sport in Europa hervorgehoben, das eine entscheidende Rolle bei der Stärkung der europäischen Integration, Identität und Werte unter jungen Menschen spielt. Der Vorsitz wird darauf vorbereitet sein, Verhandlungen über mögliche Vorschläge für Rechtsakte im Zusammenhang mit den EU-Bildungs-, Forschungs- und Innovationsbemühungen im Rahmen des nächsten mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) nach 2027 aufzunehmen. Darüber hinaus wird die Ratspräsidentschaft die Überarbeitung des strategischen Rahmens für den Europäischen Bildungsraum bis 2030 vorantreiben und eine neue Erklärung zur europäischen Zusammenarbeit in der Berufsbildung hinarbeiten, um die Notwendigkeit von attraktiven Berufsbildungsangeboten zu unterstreichen. | | | |
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Frühjahrspaket 2025: EU empfiehlt verstärkte FuE-Investitionen und Fokus auf MINT-Kompetenzen
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Im Frühjahrspaket 2025 des Europäischen Semesters ruft die EU-Kommission die Mitgliedstaaten dazu auf, Forschung und Innovation (FuI) stärker zu fördern, mit dem Ziel, das EU-Ausgabenziel von 3 % des BIP für FuE zu erreichen. Zudem sollen wissenschaftliche Erkenntnisse besser in wirtschaftliche Anwendungen überführt und die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen intensiviert werden. Insbesondere innovative Start-ups sollen leichter Zugang zu Finanzierung erhalten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt angesichts des Fachkräftemangels auf der Stärkung von MINT-Kompetenzen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und der gezielten Talentförderung. Zudem soll die Nutzung von Microcredentials angekurbelt werden, ebenso wie die Attraktivität des Lehrberufs gesteigert werden. Im Länderbericht Deutschland des Frühjahrspaket wird Deutschland dazu aufgefordert, Innovationen besser zu kommerzialisieren und Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel zu ergreifen, etwa durch bessere Erwerbsbeteiligung und gezielte Zuwanderung. | | | |
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Kommission legt Entwurf des Jahreshaushaltsplans 2026 vor
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Für den EU-Haushalt 2026 sieht die Europäische Kommission in dem am 4. Juni veröffentlichten Entwurf mit einer Höhe von 193,26 Mrd. € eine leichte Budgetsteigerung im Vergleich zum Vorjahr vor (2025: 192 768,6 Mio. €) vor. Hinzu kommen schätzungsweise 105,32 Mrd. € an Auszahlungen im Rahmen von NextGenerationEU. Anknüpfend an die Halbzeitrevision des mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) ist der Haushaltsentwurf 2026 darauf ausgelegt, zu strategischen Zielen beizutragen, darunter die Unterstützung für die Ukraine, Wettbewerbsfähigkeit, Migrationsmanagement, Sicherheit und Verteidigung sowie strategische Investitionen, und gleichzeitig die Dynamik bei den grünen und digitalen Prioritäten aufrechtzuerhalten. Der Jahreshaushaltsplan für 2026 muss nach Einigung durch den Rat und das Parlament vor Jahresende von der Haushaltsbehörde förmlich angenommen werden.
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EU-Haushaltsentwurf 2026: 4,63 Mrd. Euro für Erasmus+
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| Das verglichen mit 2025 um 7,7% erhöhte Budget für Erasmus+ im von der EU-Kommission vorgeschlagenen EU-Haushaltsentwurf für das Jahr 2026 (4,33 Mio. Euro) soll es ermöglichen, die Inklusivität weiter zu fördern und mehr junge Menschen aus benachteiligten Verhältnissen zu erreichen als auch einen Beitrag zu leisten zu politischen Prioritäten, die in der Mitteilung der Europäischen Kommission zur Union der Kompetenzen definiert werden. Außerdem soll es mehr Menschen ermöglichen, in ein anderes Land zu reisen, um von einer europäischen Lernerfahrung zu profitieren. Aus dem Instrument für Nachbarschaft, Entwicklungszusammenarbeit und internationale Zusammenarbeit – Europa in der Welt (NDICI) sollen zusätzlich 290 Mio. EUR in die externe und internationale Dimension des Erasmus+ Programms fließen, aus dem Instrument für die Heranführungshilfe (IPA III) 58,6 Mio. Euro. Darüber hinaus sollen 7 Mio. Euro aus dem ESF+ Budget für Erasmus+ bereitgestellt werden. Insgesamt sieht der Budgetentwurf für 2026 damit ein Gesamtbudget für Erasmus+ von 4,63 Mrd. Euro vor. Nach einem außergewöhnlich hohen Rückforderungsbetrag von 423 Mio. EUR im Jahr 2024 wird darüber hinaus geschätzt, dass im Jahr 2025 weitere 255 Mio. EUR zurückgefordert und in das Jahr 2026 übertragen werden. Diese zusätzlichen Mittel werden dazu beitragen, den erwarteten Bedarf zu decken – beispielsweise durch eine stärkere Unterstützung von Menschen mit geringeren Chancen sowie durch die Förderung der Inklusivität und der politischen Prioritäten, die in der Mitteilung zur Union der Kompetenzen festgelegt sind. | | | |
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EU-Haushaltsentwurf 2026: Leichter Budgetanstieg für Horizont Europa
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| Der von der Kommission veröffentlichte EU-Haushaltsentwurf sieht für das Horizont Europa-Programm für 2026 mit einem Budget von 12,97 Mrd. für 2026 einen leichten Anstieg (+1,7%) vor (Budget 2025: 12,76 Mrd. Euro). Davon sind 2,23 Mrd. Euro für den European Research Council (ERC, 2025: 2 16 Mrd. Euro) und 0,9 Mrd. Euro (2025: 0,89 Mrd. €) für die Marie Skłodowska-Curie Aktionen vorgesehen. Im Jahr 2026 umfasst das Arbeitsprogramm von Horizont Europa spezielle Maßnahmen zur Unterstützung und Stärkung der Zusammenarbeit durch internationale Initiativen in Bereichen wie erneuerbare Energien, globale Gesundheit, Umweltbeobachtung, Meeres-, Küsten- und Arktisforschung, Katastrophenmanagement sowie faire, gesunde und umweltfreundliche Lebensmittelsysteme. Darüber hinaus baut es auf der ehrgeizigen und umfassenden „Afrika-Initiative“ auf und wird die „Mittelmeer-Initiative“ einführen, um auf die mit der Union für den Mittelmeerraum entwickelte neue FuI-Agenda zu reagieren. Das Programm wird auch die Unterstützung der Ukraine fortsetzen, unter anderem über das Horizon-Europe-Büro in der Ukraine, um ihre Teilnahme an Horizont Europa und ihre Integration in den Europäischen Forschungsraum zu fördern. | | | |
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DAAD-Mitglieder fordern Stärkung des Erasmus-Programms: EU-Verhandlungen Erasmus-Budget
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Am 24. Juni 2025 hat die Mitgliederversammlung des DAAD eine deutliche Erhöhung des EU-Budgets für Erasmus+ ab 2028 gefordert. Um die ambitionierten Mobilitätsziele der EU zu erreichen, sei für die Programmgeneration von 2028 bis 2034 ein Gesamtbudget von mindestens 60 Mrd. Euro notwendig, 20 Mrd. Euro für den Hochschulbereich. „Trotz eines Rekordbudgets in diesem Jahr konnten nur 60.000 von 82.000 beantragten Auslandsaufenthalten bewilligt werden. Dabei hat die EU ehrgeizige Ziele: Bis 2030 soll knapp ein Viertel aller Hochschulabsolventinnen und -Hochschulabsolventen in der EU während ihres Studiums im europäischen Ausland gewesen sein. Dafür sind von 2028 bis 2034 mindestens 20 Milliarden Euro für die Hochschulen nötig“, sagte Dr. Stephan Geifes, Direktor der Nationalen Agentur für Erasmus+ Hochschulzusammenarbeit im DAAD. Die DAAD-Mitgliederversammlung, die einmal im Jahr in Bonn tagt, umfasst derzeit 252 Hochschulen und 104 Studierendenschaften aus Deutschland.
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Europäisches Parlament: Entwürfe von Stellungnahmen zur Umsetzung des Handels- und Kooperationsabkommens zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich
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| Mehrere Ausschüsse haben Entwürfe zur Stellungnahme zum Kooperationsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich erarbeitet, darunter die Ausschüsse für Kultur und Bildung (CULT) und für Industrie, Forschung und Energie (ITRE). Der CULT-Ausschuss etwa zeigt sich zutiefst besorgt über den Rückgang der Zahl von Studierenden aus der EU, die an britischen Hochschulen studieren und betont, dass diese Situation mit dem Ausstieg des Vereinigten Königreichs aus dem Erasmus+ Programm und dem Auslaufen der Regelungen zur Gleichbehandlung von Studierenden aus der EU in Bezug auf Studiengebühren und Stipendien zusammenhängt. CULT fordert das Vereinigte Königreich und die EU nachdrücklich auf, eine Einigung über die Senkung der Studiengebühren zu erzielen, damit mehr junge Menschen aus Europa im Vereinigten Königreich studieren können. | | | |
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Forschungsgemeinschaft fordert die EU dazu auf, den Bottom-up-Ansatz von MSCA beizubehalten
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| Die European University Association (EUA) äußert gemeinsam mit führenden Forschungs- und Hochschulorganisationen – darunter der League of European Research Universities (LERU), CESAER und der Marie Curie Alumni Association (MCAA) – starke Bedenken hinsichtlich der vorgeschlagenen Änderungen an den Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA) im Entwurf des Arbeitsprogramms Horizont Europa 2026-2027. Der Entwurf des Arbeitsprogramms schlage die Einführung eines thematischen Schwerpunkts oder einer „Direktionalität“ für MSCA durch gezielte Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen vor, die auf die politischen Prioritäten der EU abgestimmt seien. Instrumente zur Unterstützung von forschungsorientierter Forschung und wissenschaftlicher Neugier – wie MSCA – müssten von kurzfristigen politischen Agenden abgeschirmt bleiben. Neben dem Europäischen Forschungsrat (ERC) und dem EIC Pathfinder Open ist MSCA ein Pfeiler der europäischen Forschungsexzellenz. | | | |
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3.300 Studierende starten 2025 ein Erasmus Mundus-Programm und über 2.000 erhalten ein EU-finanziertes Stipendium
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| Rund 3.300 Studierenden aus über 100 Ländern beginnen im September dieses Jahres ein Erasmus-Mundus-Masterprogramm. Mehr als 2.000 der Studierenden erhalten ein von der EU finanziertes Stipendium und über 120 gemeinsame Erasmus-Mundus-Masterprogramme haben 2025 Stipendiatinnen und Stipendiaten ausgewählt. Die von der EU ausgewählten und von Hochschulkonsortien geleiteten Erasmus Mundus joint Master’s Programme decken ein breites Spektrum unterschiedlichster Fachrichtungen ab. Sie sind Teil der Strategie der EU, Talente aus dem außereuropäischen Ausland anzuziehen, zu denen auch die Initiative „Studieren in Europa“ beiträgt. | | | |
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Europäisches Forum für Hochschulallianzen an der Universität Wrocław
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Vom 12. bis 13. Juni 2025 fand zum dritten Mal in Folge das Forum der Europäischen Hochschulallianzen, das im Rahmen der polnischen EU-Ratspräsidentschaft an der Universität Wrocław organisiert wurde, statt. Dabei kamen Vertretende der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments, sowie von Hochschuleinrichtungen und Mitglieder der 65 Europäischen Hochschulallianzen, die mehr als 570 Universitäten aus ganz Europa vertreten, zusammen. Die Teilnehmenden des Forums diskutierten Kernthemen wie die Rolle der Allianzen bei der Weiterentwicklung der Hochschulbildung und der Förderung der Wettbewerbsfähigkeit in Europa. Ein weiteres Thema war die Frage, wie Hochschuleinrichtungen und europäische Hochschulallianzen als Schlüsselakteure für die Initiative „Union of Skills” fungieren können. Dabei wurden insbesondere die Entwicklung des European Degrees labels und gemeinsamer Hochschulprogramme, die damit verbundenen Umsetzungsprozesse auf nationaler und europäischer Ebene sowie die Gewinnung von Talenten zur Behebung des Arbeitskräftemangels in den Fokus genommen. Zu dieser Diskussion war auch DAAD NA Direktor Stephan Geifes eingeladen. Darüber hinaus wurden die Herausforderungen für die Weiterentwicklung des EUI erörtert, die im Bericht der Europäischen Kommission (Link) zu Beginn dieses Jahres hervorgehoben wurden. | | | |
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High-Level-Roundtable zur „Stärkung transatlantischer Beziehungen durch Hochschulkooperation“
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| Am 20. Juni 2025 trafen sich in Lissabon führende Expertinnen und Experten aus den Bereichen Hochschulbildung, Internationalisierung und Bildungsprogrammanagement aus Europa und den Vereinigten Staaten zum dritten Transatlantischen High-Level-Roundtable. Die Veranstaltung wurde vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem Institute of International Education (IIE) in Kooperation mit der Luso-American Development Foundation (FLAD) ausgerichtet und fand im Anschluss an die Generalversammlung des DAAD-Dachverbands Academic Cooperation Association (ACA) statt. | | | |
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Europäischer Forschungsrat: 35 Projekte von Spitzenforschenden in Deutschland erhalten hochdotierte EU-Förderung
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| Deutsche Spitzenforschende waren bei der aktuellen Auswahlrunde der Advanced Grants des ERC (Europäische Forschungsrat) besonders erfolgreich: von europaweit 281 Projekten unterstützt der ERC 35 von Forschenden in Deutschland. Die Förderung über Advanced Grants gehört zu den prestigeträchtigsten der EU und bieten führenden Spitzenforschenden die Möglichkeit, ehrgeizige Projekte zu verfolgen, die zu großen wissenschaftlichen Durchbrüchen führen könnten. Die neuen Zuschüsse im Gesamtwert von fast 721 Millionen Euro sind Teil des EU-Programms Horizont Europa. | | | |
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Kommissionsbericht: Analyse öffentlicher F&I-Investitionen – EU, USA und China im Vergleich
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Das Papier identifiziert fünf zentrale Erkenntnisse zur F&I-Finanzierung in der EU im Vergleich zu den USA und China:
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| 1. | Strategische Ausrichtung: Alle drei Wirtschaftsräume fördern gezielt Wissenschaft und Technologie zur Wahrung nationaler Interessen und globaler Wettbewerbsfähigkeit. Die EU wird dadurch zu einer ausgewogenen, strategischen Innovationspolitik zur Förderung von Innovationen bei Wahrung ihrer Interessen und Souveränität gedrängt. |
| 2. | Privatinvestitionen: USA und China nutzen öffentliche Mittel wirksamer zur Mobilisierung privater Investitionen. Die EU sollte ihre Innovationspolitik stärker auf disruptive Innovationen und Spitzentechnologien ausrichten. |
| 3. | Fragmentierung: Die EU-FuE-Finanzierung ist stark zersplittert, was eine bessere Koordinierung und mögliche Konsolidierung der Finanzierung erfordert. |
| 4. | Finanzierungslücke: Trotz höherer öffentlicher Mittelanteile stellt die EU absolut weniger FuE-Gelder bereit, und die Budgets des EU-Rahmenprogramms (EU FP) bleiben hinter denen der USA und Chinas zurück, was die Notwendigkeit einer Priorisierung der FuE-Budgets der EU unterstreicht. |
| 5. | Fokus der FuE-Phasen: Während die EU sich auf Grundlagenforschung konzentriert, investieren die USA und China stärker in spätere Entwicklungsphasen, was zu politischen Überlegungen über die Abstimmung von Mitteln und Zielen führt. | |
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Der Bericht deutet auf einen potenziellen Bedarf an höheren Investitionen und einer strategischeren Zuweisung von Mitteln im Rahmen des nächsten MFR der EU hin, um in Forschung und Innovation wettbewerbsfähig zu bleiben. | | | |
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EU-Kanada Gipfeltreffen: Bekräftigung der strategischen Partnerschaft
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| Beim EU-Kanada-Gipfeltreffen am 23. Juni 2025 in Brüssel bekräftigten die Europäische Union und Kanada angesichts der sich schnell verändernden geopolitischen Lage ihre bestehende Unterstützung für die strategische Partnerschaft und die Intensivierung der Zusammenarbeit. Am Ende des Gipfeltreffens gaben die Staats- und Regierungschefs am 23. Juni 2025 eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie den gemeinsamen Willen, die Mobilität und Anerkennung unter anderem in der Hochschulbildung und Forschung – durch Erasmus+, Europäischen Forschungsrat und die Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen – zu fördern und ihre wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit anzukurbeln. | | | |
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Friedensprozess im Nahen Osten: Französischer Diplomat tritt Amt zum neuen EU-Sonderbeauftragten an
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| Am 2. Juni 2025 trat Christophe Bigot, Spezialist für den Nahen Osten und Nordafrika und hochrangiger französischer Diplomat das zwölfmonatige Amt als neuer EU-Sonderbeauftragter (EUSR) für den Friedensprozess im Nahen Osten an. Das Mandat von Herrn Bigot wird darin bestehen, einen Beitrag zum Ziel der EU zu leisten, einen gerechten, dauerhaften und umfassenden Frieden im Nahen Osten zu erreichen. | | | |
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Friedensprozess im Nahen Osten: Französischer Diplomat tritt Amt zum neuen EU-Sonderbeauftragten an
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| Am 2. Juni 2025 trat Christophe Bigot, Spezialist für den Nahen Osten und Nordafrika und hochrangiger französischer Diplomat das zwölfmonatige Amt als neuer EU-Sonderbeauftragter (EUSR) für den Friedensprozess im Nahen Osten an. Das Mandat von Herrn Bigot wird darin bestehen, einen Beitrag zum Ziel der EU zu leisten, einen gerechten, dauerhaften und umfassenden Frieden im Nahen Osten zu erreichen. | | | |
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Kommission wird Assoziierungsabkommen EU-Israel überprüfen
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| Am 20. Mai 2025 kündigte die Hohe Vertreterin/Vizepräsidentin für Außen- und Sicherheitspolitik der EU-Kommission, Kaja Kallas, die Einleitung der Überprüfung von Artikel 2 des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Israel (Link) an. Im Rahmen der Überprüfung soll beurteilt werden, ob Israel die Menschenrechte und die demokratischen Grundsätze einhält, was ein wesentliches Element des Abkommens ist. Das Abkommen behandelt auch den Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung, den Jugendaustausch und die Kooperation zwischen Universitäten (Artikel 59). In Anfragen des Europäischen Parlaments wurde die Europäische Kommission unter anderem dazu aufgefordert, den Zeitplan und das Verfahren zur Überprüfung des Abkommens zu spezifizieren (Anfrage vom 28. Juni, Link) und 6. Juni 2025 (Link). Das Parlaments hat einen Überblick über die Überprüfung des Abkommens veröffentlicht (Link). | | | |
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European Higher Education Interoperability Framework: Wegbereiter für digitale Hochschulbildung gesucht
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Mit dem European Higher Education Interoperability Framework (HEIF) steht seit neuestem ein zentrales Instrument bereit, um den digitalen Wandel im europäischen Hochschulraum konkret voranzutreiben. Das von einer Expertengruppe auf Basis der Erfahrungen von über 40 Europäischen Hochschulallianzen entwickelte Rahmenwerk beinhaltet eine praxisnahe Referenzarchitektur, Umsetzungshilfen sowie ein partizipatives Governance-Modell. Ziel ist es, grenzüberschreitende Lehr- und Lernpfade zu erleichtern, bürokratische Hürden abzubauen und den Datenaustausch zwischen Hochschulen effizienter zu gestalten. Um die nächste Phase einzuleiten, werden nun Hochschulen und insbesondere Europäische Hochschulallianzen gesucht, die das Rahmenwerk als Pilotpartner mitgestalten. Von den Pilotpartnern werden Beiträge zur Umsetzung und Skalierung erwartet, etwa durch die Ausrichtung bestehender Lehr- und Lernsysteme an den HEIF-Prinzipien sowie durch aktive Beteiligung an Austauschformaten. Neben fachlicher Unterstützung durch das EDEH-Konsortium haben teilnehmende Einrichtungen so die Möglichkeit, auf europäischer Ebene Impulse zu setzen und sich als digitale Vorreiter zu etablieren. Frist zur Interessensbekundung ist der 15. Juli 2025. | | | |
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Rekordinteresse an "EIC Pathfinder Open 2025"-Ausschreibung | | | |
Europäisches Jugendevent 2025 | | | | | |
| Der Europäische Innovationsrat (EIC) hat im Rahmen der Ausschreibung EIC Pathfinder Open 2025 eine beispiellose Zahl von 2.087 Projektvorschlägen für visionäre Ideen für radikal neue Technologien von der Technologieentwicklung in der Frühphase bis hin zum Proof of Concept erhalten (+ 86,5% im Vergleich zum Vorjahr), an denen Teilnehmende aus 71 Ländern beteiligt waren. Das indikative Gesamtbudget beträgt 142 Mio. EUR, die durchschnittlich beantragte EU-Finanzhilfe pro Projekt beläuft sich dabei auf rund 2,99 Mio. EUR. Die Ergebnisse des Evaluierungsprozesses werden voraussichtlich im Oktober 2025 bekannt gegeben. | | | |
| Am 13. und 14. Juni 2025 kamen rund 9.000 16- bis 30-Jährige aus 160 verschiedenen Ländern im Europäischen Parlament in Straßburg zum European Youth Event 2025 (EYE2025) über die Zukunft Europas zu diskutieren. Das Event wurde in Zusammenarbeit mit anderen EU-Institutionen, internationalen Organisationen, der Zivilgesellschaft, Jugendorganisationen sowie den Jugendlichen selbst organisiert. Etwa 40 Mitglieder des Europäischen Parlaments beteiligten sich an verschiedenen Aktivitäten, um das Verständnis junger Menschen für die EU und die Arbeit der politischen Entscheidungsträger zu fördern. | | | | | |
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Konsultation zur EU-Strategie für die Zivilgesellschaft | | | |
Kommission: Konsultation zur Überarbeitung des Konzepts des sicheren Drittstaates | | | | | |
| Die Kommission wird im 3. Quartal eine EU-Strategie für die Zivilgesellschaft schaffen und hat dazu eine öffentliche Konsultation gestartet, die am 5. September schließen wird. | | | |
| Die Kommission hat eine Konsultation zu einem Verordnungsvorschlag hinsichtlich der Anwendung des Konzepts des sicheren Drittstaates gestartet, um diese zu erleichtern. Die Konsultation ist bis zum 8. August 2025 geöffnet. | | | | | |
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EU-Mitgliedstaaten einigen sich auf Verlängerung des vorübergehenden Schutzes für Geflüchtete aus der Ukraine
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Seit März 2022 hat die EU auf der Grundlage der Richtlinie über vorübergehenden Schutz über 4 Mrd. Geflüchteten aus der Ukraine Sicherheit und Unterkunft gewährt, der zum 4. März 2026 ausläuft. Der Schutz wird bis zum 4. März 2027 verlängert, so dass es für Vertriebene aus der Ukraine weiterhin nicht notwendig sein wird, einen Asylantrag zu stellen.
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Marie-Skłodowska-Curie-Actions
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Veranstaltungen im Hochschul- und Forschungskontext finden Sie auf unserer Website.
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Dieser Newsletter wird bereitgestellt von: Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V., rechtlich vertreten durch Herrn Dr. Kai Sicks, Kennedyallee 50 D-53175 Bonn Tel.: +49 228 882-0 Fax: +49 228 882-444 E-Mail: buero.bruessel@daad.de Internet: https://www.daad.de | | | |
Vertretungsberechtigter Vorstand: Prof. Dr. Joybrato Mukherjee Registergericht Bonn Registernummer VR 2107 Umsatzsteuer-IdNr.: DE122276332 Verantwortlicher i. S. v. § 55 Abs. 2 RStV: Dr. Kai Sicks | | | |
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DAAD-Außenstelle Brüssel: Michael Hörig, Leitung Tanja Kreetz, stellv. Leitung Verena Holzapfel, Project & Event Officer Aimee Sander, Referentin (EDEH) Eszter Hargitai, Praktikantin Rue d’Arlon 22 B-1050 Brüssel Tel.: +32 (0) 472560477 E-Mail: buero.bruessel@daad.de Website: www.daad-brussels.eu/de LinkedIn: www.linkedin.com/company/daad-brussels/ Redaktion Die Informationen dieses Newsletters wurden sorgfältig von der DAAD Außenstelle Brüssel recherchiert. Es wird jedoch keine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen und externen Links übernommen. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Haftungshinweis Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte Dritter. Für den Inhalt verlinkter Seiten sind ausschließlich deren Betreiber zuständig. Copyright © by DAAD e.V. Der Inhalt dieses Newsletters ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung des Textes - auch auszugsweise – und der Bilder ohne vorheriges schriftliches Einverständnis des DAAD ist nicht gestattet. | | | |
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