Newsletter DAAD Brüssel ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌
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Newsletter DAAD Brüssel •  
Dez 2025 - Jan 2026
03. Februar 2026

Inhaltsverzeichnis 

 

Editorial 
Übergeordnetes 
Bildung und Forschung 
Auswärtiges 
Digitales 
Kurznachrichten 
Publikationen 
Veranstaltungen

Editorial 
 

Liebe Leserinnen und Leser, 
 
wir freuen uns, Sie im neuen Jahr erneut begrüßen zu dürfen und möchten Ihnen wie immer kompakt die wichtigsten Entwicklungen vorstellen. Wie gewohnt beginnen wir auch dieses Jahr mit einer zusammengefassten Ausgabe für den Zeitraum von Dezember des Vorjahres bis Januar. 
 
Eine wichtige Neuigkeit in eigener Sache: Nach der PACA-Akkreditierung des DAAD im Sommer 2025 wurde die Außenstelle im Januar in „Büro Brüssel“ umbenannt, umstrukturiert und erweitert. 
 
Im Rahmen von drei Referaten beobachtet und analysiert das Büro politische sowie strategische Entwicklungen auf EU-Ebene, setzt Impulse und informiert über europäische Hochschulpolitik. Es stärkt die Rolle des DAAD im europäischen Förderkontext durch die Initiierung, Umsetzung und strategische Begleitung von EU-Projekten, fördert den Dialog zur deutschen und europäischen Hochschulzusammenarbeit im globalen Kontext und vernetzt das weltweite DAAD-Netzwerk mit europäischen Institutionen und internationalen Stakeholdern. Zudem arbeitet das Büro eng mit der Nationalen Agentur für Erasmus+ Hochschulzusammenarbeit im DAAD zusammen, um die deutsche Beteiligung an EU-Bildungsprogrammen zu erhöhen und unterstützt die Alumni-Arbeit des DAAD. 
 
Zu den Aufgaben des Referats B21 “Hochschulpolitik in Europa” gehört auch die Redaktion unseres Newsletters. Daher freue ich mich, ab sofort das Editorial für „Neues aus Brüssel“ zu übernehmen. 
 
Jüngst hat die Kommission ihre lang erwartete EU-Visa-Strategie verabschiedet. Sie richtet sich unter anderem an eine breite Gruppe internationaler Studierender und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – nicht nur an exzellente Zielgruppen – und erfüllt in diesen Punkten die Forderung europäischer Hochschulnetzwerke wie ESU (Link) und LERU (Link). Gleichzeitig wurde die Empfehlung zur Gewinnung von Talenten für Innovation verabschiedet, die den Mitgliedstaaten praxisnahe Leitlinien bietet, um internationale Studierenden, Forschende, hochqualifizierte Arbeitskräften, Start-up-Gründerinnen und -Gründer sowie innovative Unternehmerinnen und Unternehmer zu gewinnen. 
 
In den vergangenen Wochen haben sich auf europäischer Ebene außerdem mehrere Beteiligungsprozesse für den Hochschul- und Forschungssektor ergeben. Der DAAD hat sich an einer öffentlichen Konsultation der EU-Kommission zur Entwicklung des sogenannten ERA-Acts beteiligt und sich im Rahmen einer gemeinsamen Position führender Hochschulverbände und -netzwerke zum nächsten Erasmus+-Programm (2028–2034) für ein höheres Erasmus+-Budget eingesetzt. 
 
Auch in den kommenden Wochen bieten sich für den Hochschul- und Forschungssektor Möglichkeiten zur Teilnahme an öffentlichen Konsultationen, wie etwa zur bevorstehenden Initiative zur Übertragbarkeit von Kompetenzen und zur stärkeren Beteiligung von Frauen in Forschung und Innovation. 
 
Wir wünschen Ihnen eine informative und inspirierende Lektüre und freuen uns auf einen regen Austausch im neuen Jahr! 
 
Ihre Tanja Kreetz 
 
Übergeordnetes

Neue Ratspräsidentschaft Zyperns treibt Verhandlungen zum MFR, Erasmus+ und Horizont Europa voran 

 
Zum 1. Januar 2026 hat Zypern den halbjährig rotierenden EU-Ratsvorsitz unter dem Motto „Eine autonome Union. Offen gegenüber der Welt.“ übernommen. Am Ende der Präsidentschaft soll ein verhandlungsreifes Dokument mit Richtwerten vorgelegt werden, das den Staats- und Regierungschefs als Leitfaden für die Verhandlung dient und unter anderem einen ersten Eindruck über den von den EU-Mitgliedsstaaten geplanten Finanzrahmen für Horizont Europa und Erasmus+ geben wird.
Link zum ausführlichen Artikel des Büro Brüssel

Tagung des Rats zu “Allgemeinen Angelegenheiten” erörtert Prioritäten der EU für 2026 

 
Am 16. Dezember 2025 erörterte der Rat den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2028-2034 und billigte eine gemeinsame Erklärung (Link) über die gesetzgeberischen Prioritäten der EU für 2026. Ein zentraler politischer Fokus soll 2026 auf der Investition in Verteidigung und Sicherheit liegen, um die Verteidigungsbereitschaft der EU bis 2030 zu garantieren. Eine zentrale Priorität ist außerdem die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit Europas, wodurch unter anderem die Unterstützung von Forschung, Innovation und Scale-ups gefördert werden soll. Insbesondere Investitionen in Schlüsseltechnologien und KI stehen dabei im Vordergrund. Weitere Ziele umfassen die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie Maßnahmen im Wohnraumsektor, um die gesetzgeberische Arbeit im Bereich des Grenzmanagements und Migration zu fördern, unabhängigen Journalismus zu schützen, Medienkompetenzen zu fördern und globale Partnerschaften zu vertiefen.
Link zur Website des Rats

EU-Konsultation zur bevorstehenden Initiative zur Übertragbarkeit von Kompetenzen 

 
Die Europäische Kommission hat im Dezember 2025 eine neue Konsultation zur bevorstehenden, für das dritte Quartal 2026 angekündigten Initiative zur Übertragbarkeit von Kompetenzen (“Skills Portability”) eröffnet. Rückmeldungen können bis zum 27. Februar eingereicht werden. Die Initiative zielt darauf ab, Kompetenzen transparenter zu machen und Arbeitnehmenden die Mobilität innerhalb Europas zu erleichtern. Digitale, EU-weit nutzbare Zertifikate sowie vereinfachte Anerkennungsverfahren sollen die Fachkräftemobilität über nationale Grenzen hinweg vereinfachen und den europäischen Binnenmarkt nachhaltig stärken. Die Initiative ist Teil der dritten Säule der Union of Skills.
Link zur Konsultation

Nationales Eurobarometer zum Vertrauen in die EU  

 
Das Vertrauen in die EU liegt in Deutschland laut Eurobarometer-Umfrage bei 51 %. Mit einem Wert von 71 % weisen insbesondere Studierende in Deutschland ein hohes Vertrauen in die EU auf. 71 % der Befragten haben das Gefühl, dass ihre Stimme in Europa zählt. Eine Mehrheit der deutschen Survey-Teilnehmenden (58 %, -5 Punkte im Vergleich zur vorherigen Umfrage) und der EU-Bürgerinnen und -Bürger (54 %, -4 Punkte) ist zudem zufrieden mit der Art und Weise, wie die Demokratie in ihrem Land funktioniert. Sowohl für Deutschland als auch für die gesamte EU stehen in den kommenden Jahren vor allem die Themen Sicherheit und Verteidigung, Wirtschaft und Migration im Fokus.
Zur Pressemitteilung der deutschen Vertretung der EU-Kommission
Bildung und Forschung

DAAD und Europäischer Hochschulsektor fordern höheres Budget für Erasmus+ 

 
In einer kürzlich veröffentlichten gemeinsamen Erklärung fordert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) gemeinsam mit führenden europäischen Hochschulverbänden und -netzwerken die EU-Mitgliedstaaten, das Europäische Parlament und die Europäische Kommission auf, im nächsten mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union (MFR 2028–2034) mindestens 60 Milliarden Euro für Erasmus+ bereitzustellen. Gemeinsam betonen sie, dass ambitionierte Investitionen in Erasmus+ für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit, Widerstandsfähigkeit und den Wohlstand Europas von entscheidender Bedeutung sind.
Zum Artikel des DAAD-Büro Brüssel
Link zum gemeinsamen Statement

ACA-Jahreskonferenz: What’s new in Brussels?  

 
Am 29. und 30. Januar 2026 sind über 150 Teilnehmende aus ganz Europa zur Jahreskonferenz der Academic Cooperation Association (ACA) in Brüssel zusammengetroffen. EU-Entscheidungsträger gaben Einblicke in neue Entwicklungen und Schwerpunkte, die die Agenda der europäischen Hochschulpolitik in den kommenden Jahren prägen werden. Die Beiträge bildeten die Grundlage für Diskussionen mit Hochschulvertretenden und nationalen und europäischen Interessenverbänden über die Zukunft der innereuropäischen und internationalen Zusammenarbeit im Rahmen des nächsten Erasmus+-Programms. 
 
Zur Website von ACA

Ergebnisse der Tagung des Rats zur “Wettbewerbsfähigkeit”  

 

In der Orientierungsaussprache am 9. Dezember 2025 über den Vorschlag für Horizont Europa begrüßten alle Delegationen den vom Vorsitz erstellten Fortschrittsbericht. Besonders hervorgehoben wurde der Bedarf an einem vereinfachten Zugang zu Finanzmitteln sowie die Verknüpfung von Horizont Europa und dem Europäischen Fonds für Wettbewerbsfähigkeit. Darüber hinaus betonten die Ministerinnen und Minister die Notwendigkeit, private Investitionen und Partnerschaften zu mobilisieren sowie eng mit den Mitgliedsstaaten bei der Festlegung von Forschungsprioritäten zusammenzuarbeiten. Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei den Themenbereichen künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Halbleiter, fortgeschrittene Werkstoffe, Biotechnologie und Biowissenschaften, Robotik und saubere Energie gelten.
Zur Website des Rats

CULT-Stellungnahme: Entwurf der Horizont Europa-Verordnung des Parlaments und Rats 

 

Im CULT-Ausschuss am 27. Januar 2026 stellte Laurence Farreng (Renew) ihren Entwurf zur Stellungnahme zur Horizont Europa-Verordnung 2028–2034 vor, die Ende Januar an den ITRE-Ausschuss übermittelt wurde. Sie hob das Potenzial der Europäischen Hochschulallianzen für die Forschungswettbewerbsfähigkeit hervor und forderte deren Mitfinanzierung über Horizont Europa, was im Kommissionsentwurf noch fehlt. CULT-Vorsitzende Nela Riehl und Europaabgeordnete Manuela Ripa (EVP) betonten die Notwendigkeit maximaler Synergien zwischen Horizont Europa und Programmen wie Erasmus+: Hochschulallianzen seien mehr als Mobilitätsinitiativen, als Cluster bilden sie Fachkräfte für aktuelle Herausforderungen aus. Aus Sicht von Sabine Repp (S&D) müssen Horizont Europa trotz des Schwerpunkts auf Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit für kleinere Universitäten zugänglich bleiben, ebenso wie für die Geistes- und Sozialwissenschaften.
Zum Streaming

Kommission veröffentlicht Horizont Europa-Arbeitsprogramm 2026-2027 und stockt „Choose Europe for Science“-Budget auf 

 

Im Dezember 2025 hat die EU-Kommission das nächste Arbeitsprogramm für Horizont Europa (2026–2027) vorgestellt. Die Kommission kündigt unter anderem vereinfachte Antragsverfahren, einen stärkeren Fokus auf größere sowie wirkungsorientierte Projekte, einen breiteren Einsatz von Lump-Sum-Finanzierungen sowie ein zweistufiges Antragsverfahren an. Nach einem ersten Pilotaufruf 2025, der darauf abzielte, prekäre Karrierewege in der Wissenschaft zu überwinden, hat die Kommission für 2026 eine zweite Ausschreibungsrunde für „Choose Europe for Science“, mit deutlich einem erhöhten Budget in Höhe von 51,25 Millionen Euro, für den Zeitraum 8. Dezember 2025 bis 6. April 2026 initiiert. Gefördert werden Projekte, in denen akademische und nichtakademische Einrichtungen postdoktorale Forschende einstellen und über die EU geförderte Phase hinaus langfristige Beschäftigungsperspektiven bieten. Damit geht das Programm über klassische, zeitlich begrenzte Forschungsförderungen hinaus und soll stabile Karrierewege sichtbar machen, die Europa für Forschende attraktiver machen und gleichzeitig dem Brain Drain, der Abwanderung von Talenten in andere Regionen der Welt, entgegenwirken.
Timeline des Calls
Zum Horizon Europe Work Programme 2026-2027

Zweite Europäische Science Diplomacy-Konferenz in Kopenhagen 

 

Am 17. und 18. Dezember 2025 organisierte der dänische Ratsvorsitz gemeinsam mit der Europäischen Kommission die zweite Europäische Wissenschaftsdiplomatiekonferenz in Kopenhagen. Bei dem Treffen wurde die wichtige Rolle von Science Diplomacy im Kontext geopolitischer, wissenschaftlicher und technologischer Veränderungen deutlich. Aufbauend auf dem 2025 veröffentlichten Expertenbericht "A European Framework for Science Diplomacy – Recommendations of the EU Science Diplomacy Working Groups" (Link) erörterten die Teilnehmenden die nächsten Schritte für einen europäischen Rahmen der Wissenschaftsdiplomatie, deren Beitrag zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit und zur Wettbewerbsfähigkeit Europas.
Zur Pressemitteilung

EUA und Partner plädieren für Änderungen am FP10-Vorschlag 

 

Anfang Dezember 2025 veröffentlichte die European University Association (EUA) gemeinsam mit weiteren europäischen Universitäts- und Forschungsnetzwerken bzw. -verbänden Vorschläge zur Weiterentwicklung des 10. EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation (FP10). Das Begleitschreiben (Cover Note) gibt einen Überblick über die gemeinsamen Ziele und Empfehlungen der beteiligten Partner und fordert, dass FP10 Exzellenz in Forschung und Innovation, Talentförderung, gesellschaftliche Wirkung, Nachhaltigkeit sowie langfristige Wettbewerbsfähigkeit in den Mittelpunkt stellt. Die Forschungsorientierung und die konsequente Ausrichtung auf Exzellenz, insbesondere im Rahmen des European Research Council (ERC) und der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen, sollen weiter gestärkt werden. Darüber hinaus wird eine Förderung von Offenheit, exzellenzbasierter Beteiligung und verlässlicher Assoziierung gefordert, einschließlich eines offenen und transparenten Ansatzes für die Beteiligung von Drittländern. Dieser soll ausdrücklich klare Wege für eine Assoziierung des Vereinigten Königreichs und der Schweiz vorsehen.
Zu den Änderungsvorschlägen

DAAD-Stellungnahme: Rechtsakt über den Europäischen Forschungsraum (ERA-Act) 

 

In seiner am 23. Januar 2026 im EU-Portal eingereichten Stellungnahme zur Entwicklung des sogenannten ERA-Acts plädiert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) für verbesserte Verfahren zur Erleichterung des internationalen akademischen Austauschs, setzt sich für den Schutz der akademischen und wissenschaftlichen Freiheit ein, fordert eine Stärkung von EU-Programmen zur Unterstützung von vertriebenen und gefährdeten Forschenden sowie der Forschungs- und Wissenssicherheit unter Gewährung der institutionellen Autonomie.
Zur Stellungnahme

Kommission bittet um Stellungnahmen: Beteiligung von Frauen in Forschung und Innovation 

 

Die Europäische Kommission ruft zur Einreichung von Beiträgen bis zum 23. Februar 2026 auf, um den ersten Aktionsplan für Frauen in Forschung, Innovation und Start-ups mitzugestalten. Bis 2030 soll ein Umfeld in Europa geschaffen werden, das für Frauen, die eine Laufbahn in Forschung und Innovation anstreben, einzigartig attraktiv ist. Der Aktionsplan wird anhaltende Herausforderungen im Bereich der Gleichstellung der Geschlechter adressieren und Strategien zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten für Frauen vorschlagen. Die Initiative steht im Einklang mit der Kampagne „Choose Europe“, die ein attraktives Forschungsumfeld, eine hohe Lebensqualität und das Engagement für Vielfalt und Inklusion in Europa fördert. Die Konsultation richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, politische Entscheidungsträger, Forschende und Organisationen der Zivilgesellschaft.
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Auswärtiges

Kommission verabschiedet erste EU-Visumsstrategie 
 

Die EU-Kommission hat am 29. Januar 2026 die erste EU-Visumstrategie angenommen. Sie legt einen Rahmen für eine strategischere Visumpolitik fest, die die langfristigen Interessen der EU fördern und es ihr ermöglichen soll, besser für die wachsende Mobilität sowie die Folgen der regionalen Instabilität und des geopolitischen Wettbewerbs gerüstet zu sein. Die Strategie zielt darauf ab (1) Europa sicherer zu machen, indem die erste Linie der Sicherheitsüberprüfung gestärkt wird; 2) den Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu erhöhen, indem der Zugang für diejenigen erleichtert wird, die zur Volkswirtschaft und Gesellschaft der EU beitragen; (3) weltweit einflussreicher zu werden, indem die strategischen Interessen, Werte und das weltweite Ansehen der EU gefördert werden; sowie (4) effizienter zu werden durch eine intelligentere, moderne und kohärentere Visumpolitik.
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Kommission verabschiedet Empfehlung zur Gewinnung von Talenten für Innovationen 
 

Neben der EU-Visumsstrategie hat die Kommission am 29. Januar 2026 eine Empfehlung zur Gewinnung von Talenten für Innovationen angenommen. Die Empfehlung legt konkrete Maßnahmen dar, die die Mitgliedstaaten innerhalb des bestehenden Rechtsrahmens ergreifen sollten, um die EU für Studierende, Forschende, hochqualifizierte und qualifizierte Arbeitskräfte, Start-up-Gründer und innovative Unternehmer attraktiver zu machen.
Zur Empfehlung

Erfolgreiche Beitrittsverhandlungen Japans zu Horizont Europa 
 

Am 22. Dezember 2025 haben die EU und Japan die Verhandlungen zur Assoziierung Japans an Horizont Europa (2021-2027) erfolgreich abgeschlossen. Das Assoziierungsabkommen, das 2026 unterzeichnet werden soll, stellt die engste Form der Zusammenarbeit dar, die die EU Partnern auf der ganzen Welt in diesem Bereich anbietet. Die Assoziierung ermöglicht es japanischen Forschenden, eigene Forschungs- und Innovationsprojekte zu leiten und zu koordinieren, Finanzmittel zu beantragen und zu erhalten sowie eine engere Zusammenarbeit mit Partnern in der EU und weiteren assoziierten Ländern aufzubauen. Die Einigung betrifft insbesondere Säule II des Programms, die darauf abzielt, gesellschaftliche Herausforderungen wie den digitalen Wandel, Ernährungssicherheit und klimaneutrale Energie innerhalb multinationaler Kooperationsprojekte zu bewältigen. Im Rahmen von Übergangsregelungen können sich japanische Rechtsträger ab 2026 an Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen von „Horizont Europa“ beteiligen und werden als „förderfähige Rechtsträger“ aus einem assoziierten Land behandelt. Dies baut auf mehr als 20 Jahren bilateraler Forschungs- und Innovationszusammenarbeit auf, inklusive des Abkommens über wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit aus dem Jahr 2011 und der 2020 unterzeichneten Absichtserklärung. Nach der Ausweitung des Programms auf Südkorea, der Schweiz, Ägypten, Kanada, das Vereinigte Königreich und Neuseeland, stellt dies einen weiteren wichtigen Meilenstein dar.
Zur Pressemitteilung

Erster EU-Jordanien-Gipfel: Kooperation in Forschung, Innovation und Bildung soll vertieft werden 
 

Am 8. Januar 2026 fand der erste EU-Jordanien-Gipfel in Amman, Jordanien, statt. Im Mittelpunkt standen die bilateralen Beziehungen und die weitere Vertiefung der politischen und wirtschaftlichen Partnerschaft. Die Staats- und Regierungschefs erörterten auch die aktuellen globalen Herausforderungen, darunter die Lage im Nahen Osten, in der Ukraine, die Sicherheit, den Handel und die Migration. In der im Rahmen des Gipfels veröffentlichten gemeinsamen Erklärung kündigten sie unter anderem an, ihre Zusammenarbeit in Forschung und Innovation zu fördern. Dazu wollen sie auf Jordaniens Unterzeichnung der erneuerten „Partnerschaft für Forschung und Innovation im Mittelmeerraum“ (PRIMA) aufbauen und Jordaniens Beteiligung an „Horizont Europa“ ausweiten. Die EU unterstützt Jordaniens Bemühungen, Jugendlichen und Erwachsenen die für den Arbeitsmarkt erforderlichen Kompetenzen zu vermitteln und die Inklusion zu fördern, insbesondere durch die technische Berufsausbildung (TVET). Im Rahmen von Berufsbildungsprogrammen, die sich an den Standards des EU-Arbeitsmarktes orientieren, werden beide Seiten eng zusammenarbeiten, auch im Hinblick auf eine mögliche zirkuläre Mobilität innerhalb des europäischen Arbeitsmarktes. Dies ergänzt die fortgesetzte Unterstützung der EU im Rahmen der internationalen Dimension von Erasmus+.
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Rat billigt Liste der Global Gateway-Vorzeigeprojekte für 2026 
 

Am 10. Dezember 2025 hat der Rat die Liste der Global-Gateway-Vorzeigeprojekte für das Jahr 2026 gebilligt. Sie umfasst 256 Initiativen aus dem bereits bestehenden Portfolio. Die Initiativen veranschaulichen die Ergebnisse von Global Gateway in den Bereichen Digitales, Klima, Energie, Verkehr, Gesundheit, Bildung sowie Forschung. Insgesamt sind 20 Projekte in verschiedenen Ländern dem Sektor Bildung und Forschung zugeordnet, wobei der Schwerpunkt überwiegend auf den Bereichen Schul- und Berufsbildung sowie Jugend liegt.
Pressemitteilung zur Liste der Vorzeigeprojekte
Digitales

Mehrheit der europäischen Bürgerinnen und Bürger sieht digitale Kompetenzen als zentral an  
 

Die im Dezember von der Kommission veröffentlichte Flash-Eurobarometer-Umfrage zeigt die Meinung der EU-Bürgerinnen und -Bürger zur Bedeutung der Vermittlung digitaler Kompetenzen, zur Rolle der Lehrkräfte bei der Förderung des digitalen Wohlbefindens von Lernenden sowie zu den Risiken und Vorteilen des Einsatzes von Technologie im Bildungswesen, einschließlich künstlicher Intelligenz (KI). Die Mehrheit der Befragten ist der Ansicht, dass digitale Kompetenzen auf allen Bildungsebenen vermittelt werden sollten. Die Befragten wurden gefragt, was ihrer Meinung nach notwendig wäre, um sicherzustellen, dass KI (einschließlich generativer KI) im Bildungsbereich angemessen eingesetzt wird. Am häufigsten genannt werden der Bedarf an klaren KI-Leitlinien für Schulen und Universitäten sowie an Unterstützung für Lehrkräfte im Umgang mit KI-Tools. Auf die Frage, wie die EU ihrer Meinung nach am besten eine erfolgreiche digitale Bildung in den EU-Mitgliedstaaten unterstützen kann, wurde die Entwicklung von EU-Standards bei der Nutzung digitaler Technologien in der Bildung am meisten gewählt. 
 
Zu den Ergebnissen des Flash-Eurobarometers
Kurznachrichten

CULT-Sitzung zur Woche für die Rechte von Menschen mit Behinderung 
 

Während der Sitzung des CULT-Ausschusses anlässlich der dritten Woche für die Rechte von Menschen mit Behinderungen übermittelte Parlamentspräsidentin Roberta Metsola eine Videobotschaft. Darin hob sie hervor, dass Menschen mit Behinderungen in den Bereichen Bildung, Beschäftigung und Mobilität weiterhin mit erheblichen Hürden konfrontiert sind, und unterstrich die Bedeutung eines fortgesetzten Engagements für eine gleichberechtigte Zukunft Europas  
 
Zur Website des Think Tanks des Parlaments
Publikationen

Erasmus Mundus Graduate Impact Survey 2024 
 

  
Europäische Kommission 
 
Link zur Publikation

HIBLend framework model on quality blended mobbility 
 

  
Academic Cooperation Association - ACA 
 
Link zur Publikation

National-level support for participation in European Universities Alliances 
 

  
Academic Cooperation Association - ACA 
 
Link zur Publikation

Building an impactful European Research Area 
 

  
European University Association - EUA  
 
Link zur Publikation

Student Protests Monitoring 
 

  
European Students' Union  
 
Link zur Publikation
Veranstaltungen

Veranstaltungen im Hochschul- und Forschungskontext finden Sie auf unserer Website. 
 

Zur Website
www.daad-brussels.eu/de
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Verantwortlicher i. S. v. § 55 Abs. 2 RStV: 
Dr. Kai Sicks
DAAD-Büro Brüssel: 
Michael Hörig, Leitung 
Tanja Kreetz, stellv. Leitung  
Lisa Reichert, Project & Event Officer 
Aimee Sander, Referentin (EDEH) 
Eva Maja Dieterich, Praktikantin  
 
Rue d’Arlon 22 
B-1050 Brüssel 
 
Tel.: +32 (0) 472560477 
E-Mail: buero.bruessel@daad.de 
Website: www.daad-brussels.eu/de 
LinkedIn: www.linkedin.com/company/daad-brussels/ 
 
 
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