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| Newsletter DAAD Brüssel • 09/2025 | | | | | | |
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Editorial
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Liebe Leserinnen und Leser, Ägypten, Indien, Japan – die EU baut konsistent ihr globales Netzwerk für Forschung und Innovation aus. Horizont Europa ist auf gutem Weg ein weltweites Programm zu werden. Auch wenn schon laut über das nächste Rahmenprogramm nachgedacht wird, ist die Tatsache, dass wichtige Wissenschaftsnationen sich an einem europäischen Programm beteiligen wollen, ein starker Indikator, dass die EU in diesem Bereich durchaus attraktiv ist. Wenn man gleichzeitig die Bestrebungen nach mehr Souveränität, Unabhängigkeit, Schlagkraft in Sachen KI, aber auch den Pakt für den Mittelmeerraum, Global Gateway Investitionen und den hervorgehobenen Wert der Wissenschaftsdiplomatie betrachtet, ergibt sich ein komplexes, aber auch sehr interessantes Gesamtbild. Die EU ist dabei sich neu zu positionieren, ob sie sich dabei auch neu erfinden kann, bleibt hierbei natürlich offen. Diese Frage wird nicht nur in Brüssel entschieden, sondern auch und hauptsächlich in Berlin, Paris, Warschau oder Madrid. Diese Ausgabe von Neues aus Brüssel bietet wieder die Gelegenheit sich mit dem breiten Themenspektrum der Diskussionen im Hochschulbereich in Europa vertraut zu machen. Ich wünsche eine inspirierende Lektüre. Ihr Michael Hörig | | | |
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EU-Kommission stellt Arbeitsprogramm 2026 vor
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Am 21. Oktober 2025 hat die EU-Kommission ihr Arbeitsprogramm 2026 unter dem Titel „Der Moment der Unabhängigkeit Europas“ vorgestellt. Es enthält eine Reihe von Maßnahmen, die den Aufbau eines souveräneren und unabhängigeren Europas fördern sollen. Das Arbeitsprogramm stützt sich auf die politischen Leitlinien der Kommission, die Mandatsschreiben von Kommissionspräsidentin von der Leyen an die EU-Kommissarinnen und -kommissare sowie auf ihre Rede zur Lage der Union 2025. Zu den neuen Initiativen mit Bedeutung für Hochschulbildung, akademische Mobilität und Forschung zählen unter anderem die Gemeinsame Mitteilung zu einer Strategie für den Nahen Osten – einschließlich der Unterstützung des Übergangs in Syrien und im Libanon – (Annahme voraussichtlich im zweiten Quartal 2026), der European Research Area Act sowie eine Roadmap zur Zukunft der digitalen Bildung und Kompetenzen (Annahme voraussichtlich im dritten Quartal). | | | |
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EU-Kommission: Jahresfortschrittsberichte 2025 über Vereinfachung, Umsetzung und Durchsetzung
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Wie in den Aufgabenbeschreibungen aller Mitglieder des EU-Kommissionskollegiums dargelegt und im Einklang mit der Mitteilung „Ein einfacheres und schnelleres Europa“ haben die Kommissarinnen und Kommissare der EU-Kommission einen jährlichen Fortschrittsbericht über Vereinfachung, Umsetzung und Durchsetzung erstellt. Die Berichte behandeln die im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Juli 2025 erzielten Fortschritte der Kommission in dem jeweiligen Zuständigkeitsbereich und Sie wurden dem Rat und dem EU-Parlament vorgelegt. Sie bestehen aus drei Teilen: Vereinfachung und Stresstests, Unterstützung bei der Umsetzung und Durchsetzung sowie konkrete Wege für die Zukunft. | | | |
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Konsultation zum nächsten langfristigen Haushalt der EU
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| Am 16. Juli 2025 hat die EU-Kommission ihren Vorschlag zum nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) für den Zeitraum 2028-2034 vorgestellt. Im Nachgang an einen ersten Konsultationszeitraum zur Vorbereitung ihres Vorschlags für den MFR und die einzelnen EU-Programme, hat die Kommission nun einen zweiten Konsultationszeitraum für Rückmeldungen bis November 2025 geöffnet. In dieser zweiten Runde der Konsultation bietet sich die Möglichkeit der aktiven Beteiligung, um Perspektiven und Bedürfnisse in die Gestaltung des zukünftigen EU-Haushalts einzubringen. Rückmeldungen zum zukünftigen Erasmus+-Programm können auf der Konsultationsseite bis zum 21. November 2025 eingereicht werden. Die eingegangenen Rückmeldungen werden von der EU-Kommission zusammengefasst und dem Europäischen Parlament und dem Rat vorgelegt, um in die Gesetzgebungsdebatte einfließen zu können. | | | |
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DAAD-Beteiligung an Konsultation zur europäischen Wissenschaftsdiplomatie
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Am 14. Oktober 2025 hat die Europäische Kommission eine öffentliche Konsultation zur Entwicklung eines europäischen Rahmens für Wissenschaftsdiplomatie (Science Diplomacy) eröffnet. Bis zum 3. November konnten Stellungnahmen und Anregungen eingereicht werden. Angesichts globaler Herausforderungen wie Klimawandel, strategischer Konkurrenz in Wissenschaft und Technologie sowie geopolitischer Spannungen soll die geplante Empfehlung des Rates dazu beitragen, Europas internationale Handlungsfähigkeit zu stärken. Die Wissenschaftsdiplomatie bildet ein zentrales und strategisches Instrument des außenpolitischen Handelns der EU, um die Wettbewerbsfähigkeit in Forschung und Technologie zu sichern, strategische Abhängigkeiten zu verringern und europäische Werte und Interessen global zu vertreten. Die nun eingeleitete Konsultation basiert auf dem im Februar 2025 veröffentlichten Sachverständigenbericht „A European Framework for Science Diplomacy“, der Handlungsempfehlungen zur Ausgestaltung der europäischen Wissenschaftsdiplomatie formuliert. In seiner Stellungnahme betont der DAAD, dass die EU-Wissenschaftsdiplomatie als strategisches Instrument zur Förderung von Dialog, Vertrauen und gemeinsamen Lösungen für globale Herausforderungen stärken sollte, unterstützt eine Rats-empfehlung zur Schaffung entsprechender Förder- und Koordinierungsstrukturen und fordert klare Zuständigkeiten, bessere Einbindung akademischer Akteurinnen und Akteure sowie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Offenheit und Sicherheit in der internationalen Zusammenarbeit. | | | |
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Rat gibt grünes Licht für Assoziierung der Schweiz an EU-Programmen wie Horizont Europa und Erasmus+
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Der Rat hat die Beteiligung der Schweiz an mehreren EU-Programmen gebilligt, darunter Horizont Europa, Erasmus+, Euratom Forschung und Ausbildung, ITER/Fusion for Energy (F4E), Digital Europe, sowie EU4Health. Das Abkommen ist Teil eines umfassenden Pakets bilateralen Abkommen, die zwischen der EU und der Schweiz im Jahr 2024 ausgehandelt werden, um ihre Beziehungen zu vertiefen und zu modernisieren. Es ist die erste Vereinbarung des Pakets, das Anfang dieses Jahres unterzeichnet und rückwirkend umgesetzt wird. Eine vorläufige Anwendung ist mit Wirkung vom 01. Januar 2025 vorgesehen. Die Unterzeichnung des Abkommens ist für den 10. November in Bern geplant. Das tatsächliche Inkrafttreten des Gesamtpakets ist erst möglich, sobald das EU-Parlament zugestimmt und die Schweiz die dafür erforderlichen Verfahren bis Ende 2028 abgeschlossen hat. | | | |
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Kommission präsentiert zwei Strategien zur Beschleunigung der KI-Einführung in der europäischen Wirtschaft und Wissenschaft
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In der am 8. Oktober vorgestellten Strategie „KI anwenden“ legt die EU-Kommission dar, wie die KI-Nutzung in den Schlüsselindustrien und im öffentlichen Sektor in Europa beschleunigt werden kann. Der Schwerpunkt der am selben Tag angenommenen Strategie „KI in der Wissenschaft“ liegt darauf, Europa in der KI-gestützten Forschung und wissenschaftlichen Exzellenz an vorderster Front zu platzieren. Im Mittelpunkt der Strategie steht RAISE – die Ressource für die KI-Wissenschaft in Europa, ein virtuelles europäisches Institut, das KI-Ressourcen für die Entwicklung und Anwendung von KI in der Wissenschaft bündelt und koordiniert. Im Rahmen des RAISE-Pilotprojekts, das im Aktionsplan für den KI-Kontinent vom April 2025 bereits angekündigt wurde, wird der Europäische KI-Forschungsrat umgesetzt. Das Institut wird wichtige KI-Ressourcen, einschließlich Rechenleistung, Daten, Talente und Forschungsförderung, in der gesamten EU, den Mitgliedstaaten und dem Privatsektor bündeln und koordinieren, um den KI-gestützten wissenschaftlichen Fortschritt voranzutreiben. Das Pilotprojekt wird auf dem KI-in-Science-Gipfel 2025 in Kopenhagen (3.-4. November 2025) gestartet und mit 108 Mio. EUR für vorbereitende Maßnahmen unterstützt. Es wird durch eine Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahme (CSA) im Rahmen von Horizont Europa und der Einrichtung eines hochrangigen wissenschaftlichen Beirats unterstützt. Um RAISE aufzubauen, wird die Kommission mit den Mitgliedstaaten und privaten Partnern zusammenarbeiten. | | | |
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DSA Data Access Portal: Forschende können Datenzugang für Untersuchung systemischer Risiken der EU beantragen
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Seit Oktober 2025 ermöglicht das DSA-Datenzugangsportal Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Beantragung eines einen kontrollierten Datenzugangs zu sehr großen Online-Plattformen (VLOPs) und Suchmaschinen (VLOSEs) gemäß dem Digital Services Act (DSA) der EU. Gemäß Artikel 40 des DSA können geprüfte Forschende Daten von sehr großen Online-Plattformen (VLOPs) und Suchmaschinen (VLOSEs) anfordern, um Untersuchungen zu systemischen Risiken in der EU durchzuführen. Die DSA-Datenkataloge enthalten durch die VLOP oder VLOSE ermittelte Daten zu jährlichen Risikobewertungen und relevanten Risikominderungsmaßnahmen und sollen regelmäßig unter gebührender Berücksichtigung aktueller Entwicklungen und neu identifizierter systemischer Risiken aktualisiert werden. Eine Zugangsberechtigung setzt die Zugehörigkeit zu einer Forschungseinrichtung, die Unabhängigkeit von kommerziellen Interessen, den Nachweis eines sicheren und vertraulichen Umgangs mit den Daten sowie die Verpflichtung zur Veröffentlichung der Forschungsergebnisse und Offenlegung der Finanzierungsquellen voraus. | | | |
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„IGLO in Action“: Zusammenfassender Bericht zum Thema Simplification in Horizont Europa
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Am 10. Oktober veröffentlichte "IGLO in Action" einen Bericht zum Thema Simplification, der praktische Vorschläge zur Verringerung des Verwaltungsaufwands, zur Verbesserung digitaler Tools und zur Steigerung der Effizienz bei der Umsetzung von Horizon Europe-Projekten enthält. Der Bericht basiert auf den Ergebnissen des "IGLO in Action"-Workshops, der am 4. und 5. Juni 2025 in Brüssel stattfand, sowie auf Beiträgen, die im Rahmen einer vorangegangenen Umfrage eingereicht wurden. An der Umfrage nahmen 63 Einzelpersonen, Einrichtungen bzw. Verbände aus 14 Ländern teil. In dem interaktiven Workshop kamen 22 Forschungsmanagerinnen und -managern öffentlicher Universitäten und Forschungseinrichtungen aus 12 europäischen Ländern zusammen, um ihre Vorschläge miteinander sowie mit Vertretenden der EU-Kommission, der Exekutivagentur für die Forschung (REA) und der ERC-Exekutivagentur (ERCEA) zu diskutieren. Der Bericht betont die Bedeutung von Klarheit, Zuverlässigkeit und Stabilität bei den Förderregeln sowie die Notwendigkeit einer frühzeitigen und kontinuierlichen Einbeziehung von Praktikerinnen und Praktikern in die Entwicklung neuer Maßnahmen. | | | |
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EU-Kommission legt Pakt für den Mittelmeerraum vor
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Die EU-Kommission und die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas haben am 16. Oktober 2025 eine Strategie vorgestellt, die die Beziehungen der EU zu ihren Partnern im südlichen Mittelmeerraum stärken soll. Der Pakt beruht auf drei Säulen: Menschen als treibende Kraft für Wandel, Verbindungen und Innovation, stärkere, nachhaltigere und integrierte Volkswirtschaften sowie Sicherheit, Vorsorge und Migrationssteuerung. Der Pakt steht auch Partnern außerhalb des südlichen Mittelmeerraums offen, einschließlich der Golfregion, Afrika südlich der Sahara, des westlichen Balkans und der Türkei. Die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen der EU, dem Nahen Osten und Nordafrika sowie der Golfregion ist ein zentrales Ziel. Die im Rahmen des Pakts vorgeschlagenen Initiativen werden in einen speziellen Aktionsplan umgesetzt, in dem die teilnehmenden Länder und Interessenträger für jede Initiative festgelegt werden. Der erste Aktionsplan ist für das erste Quartal 2026 geplant.
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Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen der EU und Ägypten in den Bereichen legale Migration, Bildung und Forschung
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Im Rahmen des Abkommens, welches auf dem EU-Ägypten-Gipfeltreffen am 22. Oktober 2025 beschlossen wurde, bekräftigen die EU und Ägypten, ihre Zusammenarbeit in den Bereichen legale Migration, Mobilität und Kompetenzentwicklung weiter zu vertiefen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Operationalisierung der Talentpartnerschaft zwischen der EU und Ägypten im Einklang mit den nationalen Zuständigkeiten der EU und der zweiten Runde des Talentpartnerschafts-Rundtischgesprächs. Darüber hinaus werden die EU und Ägypten ihre Zusammenarbeit im Rahmen der internationalen Dimension von Erasmus+ weiter ausbauen. Ein wichtiger Schritt ist die Assoziierung Ägyptens mit dem Forschungsrahmenprogramm „Horizont Europa“, die auf dem Gipfeltreffen formalisiert wurde. Dadurch erhalten ägyptische Forschende und Organisationen die Möglichkeit, sich an allen Teilen des Programms zu beteiligen, Projekte zu koordinieren und nationale Forschungs- und Innovationsreformen zu unterstützen. Mit der Teilnahme an „Horizont Europa“ wird zugleich die Beteiligung Ägyptens an der Partnerschaft für Forschung und Innovation im Mittelmeerraum (PRIMA) ausgeweitet. Diese zielt darauf ab, Wasserwirtschaft, landwirtschaftliche Systeme und Lebensmittelwertschöpfungsketten im Mittelmeerraum nachhaltig zu verbessern. | | | |
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EU und Japan verständigen sich darauf, Verhandlungen über Assoziierung Japans an „Horizont Europa“ Ende 2025 abzuschließen
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Am 6. Oktober 2025 trafen sich EU-Kommissarin für Start-ups, Forschung und Innovation, Ekaterina Zaharieva, und Minoru Kiuchi, japanischer Staatsminister für Wissenschafts- und Technologiepolitik am Rande des Forums „Science and Technology for Society“ in Kyoto. Sie waren sich einig, dass Forschung und Innovation für die Bewältigung globaler Herausforderungen und die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit von gemeinsamer Bedeutung sind. Beide Seiten haben sich verpflichtet, die Verhandlungen über die Assoziierung Japans an „Horizont Europa“ und damit verbundene EU-Programme bis Ende 2025 abzuschließen. Dadurch könnten japanische Forschende und Organisationen auf Augenhöhe mit ihren EU-Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsprogramm 2026/2027 teilnehmen. Der Schwerpunkt der Teilnahme wird auf Säule II von „Horizont Europa“ liegen, dem größten Bereich für Zusammenarbeit, der sich mit globalen Prioritäten wie Klima, Energie, Mobilität, Digitalisierung, Industrie und Raumfahrt sowie Gesundheit befasst. Die offiziellen Verhandlungen über die Assoziierung Japans an „Horizont Europa“ wurden am 29. November 2024 aufgenommen. | | | |
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Neue strategische Agenda EU-Indien
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Am 17. September veröffentlichte die Europäische Kommission eine gemeinsame Mitteilung an das Europäische Parlament und den Rat zur neuen strategischen Agenda EU-Indien. Mit der Mitteilung soll der Rahmen für Verhandlungen über eine neue gemeinsame strategische Agenda EU-Indien geschaffen werden, die auf dem bilateralen Gipfeltreffen im Januar 2026 angenommen werden soll. Die Mitteilung bekräftigte das gemeinsame Ziel, den Wohlstand zu fördern, die Zusammenarbeit in Forschung, Innovation und Technologie zu vertiefen und die Mobilität qualifizierter Fachkräfte zu stärken. Ein zentraler Schwerpunkt der Agenda liegt auf der Förderung gemeinsamer Forschung, Entwicklung und des Austauschs von Talenten, insbesondere in den Bereichen der KI und Entwicklung von Chips. Durch den Aufbau eines dauerhaften Talentnetzwerks sollen die Fachkräfteflüsse zwischen der EU und Indien strukturiert gefördert werden. Im Rahmen des Pilotprojekts „European Legal Gateway Office“ werden bereits Informationen bereitgestellt und Unterstützungsmaßnahmen für die Arbeitskräftemobilität in Richtung EU umgesetzt. Darüber hinaus sollen Studierenden-, Akademiker- und Forschendenaustausche intensiviert werden. Initiativen wie die Union der Kompetenzen, Erasmus+ einschließlich gemeinsamer Erasmus-Mundus-Masterprogramme, Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen, „Choose Europe for Science“ sowie spezialisierte Exzellenzzentren im Rahmen von Erasmus+ sollen die wissenschaftliche und akademische Zusammenarbeit nachhaltig stärken. Im Rahmen von Erasmus+ wird zudem ein neues Jean-Monnet-Netzwerk für Indien eingerichtet, das Hochschuleinrichtungen und weitere relevante Institutionen vernetzt. Der Rat billigte die Mitteilung in seiner Schlussfolgerung vom 20. Oktober und begrüßte die Vertiefung der Forschungs- und Innovationspartnerschaften, die das Potenzial beider Regionen, inklusive ihrer lebendigen Start-up-Ökosysteme und Innovationsinstrumente, nutzen. Dazu zählen unter anderem die geplante EU-Indien Startup Partnership, die EU-Indien Innovation Hubs sowie die Einladung an Indien, sich mit Horizont Europa zu assoziieren. Durch diese Maßnahmen sollen die Arbeitsmarktverbindungen gestärkt, die „People-to-People“-Beziehungen vertieft und ein strukturierter Dialog zwischen der EU und Indien in den Bereichen Hochschulbildung, Forschung, Think Tanks, Innovation und kultureller Austausch etabliert werden. Damit sollen Talentaustauschprozesse gefördert werden, Kompetenzen gestärkt und in die nächste Generation von Fachkräften investiert werden. Am 7. Oktober haben EU-Parlament, Rat und Kommission diskutiert, wie die Beziehungen zu Indien im Rahmen einer neuen strategischen Agenda vertieft werden können (Link). | | | |
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EUA und UUK bekräftigen Unterstützung für britische Assoziierung an Erasmus+
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Im Oktober veröffentlichten die European University Association (EUA) und Universities UK (UUK) eine gemeinsame Erklärung, in der sie ihre Unterstützung für die Assoziierung des Vereinten Königreich an Erasmus + bekräftigten. Sie betonten, dass die Assoziierung die Zusammenarbeit im europäischen Hochschulraum stärken und zugleich Kompetenzen, Forschung, Innovation sowie den Austausch fördern würde. EUA und UUK unterstreichen damit die zentrale Rolle von Erasmus+ für die europäische Hochschulzusammenarbeit und fordern die Verhandlungen zügig und zukunftsorientiert voranzubringen. | | | |
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Mehr Vernetzung, weniger Hürden: EDEH-Workshop in Brüssel stärkt digitale Interoperabilität im europäischen Hochschulraum
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Am 29. und 30. September kamen in Brüssel über 50 Expertinnen und Experten im Rahmen des European Digital Education Hubs (EDEH) zusammen, um gemeinsam an einem ehrgeizigen Ziel zu arbeiten: dem Aufbau eines digital vernetzten europäischen Hochschulraums. Die drei Arbeitsgruppen („Task Forces“), bestehend aus Fachleuten von Hochschulen, EdTech-Unternehmen, Stakeholdergruppen und Standardisierungsgremien, entwickelten während des zweitägigen Workshops strategische Visionen, arbeiteten an der Weiterentwicklung von Anwendungsstandards und analysierten Herausforderungen im Bereich Benutzeridentität. Die Ergebnisse werden durch die zu Jahresbeginn gegründete Koordinierungsgruppe gebündelt. Langfristiges Ziel ist es, dazu beizutragen, dass Studierende künftig von nahtlosen digitalen Prozessen, eindeutigen Standards und weniger administrativen Hürden profitieren sowie eine engere Vernetzung der europäischen Hochschulen zu fördern. Die Bedeutung von Interoperabilität für eine stärker integrierte europäische Bildungslandschaft betonte auch Francesca Maltauro, stellvertretende Leiterin bei DG EAC, die die Veranstaltung eröffnete. | | | |
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Global Gateway Forum 2025
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Das zweite Global Gateway Forum brachte am 9. und 10. Oktober 2025 in Brüssel Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Finanzwesen zusammen, um gemeinsam über Chancen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven internationaler Investitionspartnerschaften und globaler Konnektivität zu diskutieren. In ihrer Eröffnungsrede betonte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, dass Investitionen nicht nur in Infrastruktur, sondern vor allem in Bildung, menschliche Fähigkeiten und Werte erfolgen müssen, damit jungen Menschen weltweit die Chance auf eine bessere Zukunft durch Bildung, Frieden und Stabilität eröffnet wird. Im Panel ‘Strategising Partnerships- Global’ betonte Jorge Moreira da Silva, Exekutivdirektor von UNOPS, die zentrale Bedeutung von Bildung und Gesundheit im Rahmen der Global-Gateway-Strategie. Er wies darauf hin, dass bislang nur 12 % der Mischfinanzierungen einkommensschwache Länder erreichen und lediglich 7 % in soziale Bereiche wie Bildung fließen. Allein eine Aufstockung der Finanzmittel reiche jedoch nicht aus – erforderlich sei eine gezielte Priorisierung von Bildung und Gesundheit neben der traditionellen Infrastrukturförderung. | | | |
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EU-Uzbekistan Cooperation Council | | | |
ITRE-Mission nach Kanada stärkt Partnerschaft in Energie und Innovation | | | | | |
| Laut dem neuen Bericht „In Bildung investieren 2025“ der Europäischen Kommission gibt Deutschland 4,5 % seines BIP für Bildung aus und liegt damit nur leicht unter dem EU-Durchschnitt von 4,7 %. Der Bericht hebt hervor, dass gezielte Investitionen entscheidend sind, um Digitalisierung und künftige Herausforderungen Am 21. Oktober tagte der Kooperationsrat zwischen der EU und Usbekistan zum 18. Mal in Luxemburg unter dem Vorsitz der Hohen Vertreterin Kaja Kallas. Im Mittelpunkt der Gespräche standen politische und wirtschaftliche Reformen, Handelsfragen sowie die Zusammenarbeit in Bereichen wie Rechtstaatlichkeit, Energie und regionaler Stabilität in der Ukraine und Afghanistan. | | | |
| Die Kanada-Mission von ITRE, dem Ausschuss des Europäischen Parlaments für Industrie, Forschung und Energie, nach Ontario bot einen intensiven Austausch zu Energiepolitik, Kernforschung und Innovation, mit besonderem Fokus auf Small Modular Reactors (SMR) und der Transformation zu sauberer Energie. Die Gespräche betonten Kanadas Bedeutung als starker Partner der EU in Forschung, Technologie und nachhaltiger Energiegewinnung. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die laufenden und künftigen Arbeiten des ITRE-Ausschusses ein. | | | | | |
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Transatlantic Mobility in Higher Education and Research DAAD/ IIE
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The SAM 2025 Conference report Scientific Advice Mechanism
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Overview of bilateral research and innovation cooperation between the Western Balkans and EU Member States Western Balkans Info Hub
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Marie-Skłodowska-Curie-Actions
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Dieser Newsletter wird bereitgestellt von: Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V., rechtlich vertreten durch Herrn Dr. Kai Sicks, Kennedyallee 50 D-53175 Bonn Tel.: +49 228 882-0 Fax: +49 228 882-444 E-Mail: buero.bruessel@daad.de Internet: https://www.daad.de | | | |
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DAAD-Außenstelle Brüssel: Michael Hörig, Leitung Tanja Kreetz, stellv. Leitung Lisa Reichert, Project & Event Officer Sena Johanna Schneller, Trainee Higher Education and Research Policy Linda von Velsen, Trainee Project Assistance, European Digital Education Hub Rue d’Arlon 22 B-1050 Brüssel Tel.: +32 (0) 472560477 E-Mail: buero.bruessel@daad.de Website: www.daad-brussels.eu/de LinkedIn: www.linkedin.com/company/daad-brussels/ Redaktion Die Informationen dieses Newsletters wurden sorgfältig von der DAAD Außenstelle Brüssel recherchiert. Es wird jedoch keine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen und externen Links übernommen. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Haftungshinweis Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte Dritter. Für den Inhalt verlinkter Seiten sind ausschließlich deren Betreiber zuständig. Copyright © by DAAD e.V. Der Inhalt dieses Newsletters ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung des Textes - auch auszugsweise – und der Bilder ohne vorheriges schriftliches Einverständnis des DAAD ist nicht gestattet. | | | |
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