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| Während die Konjunktur im Inland schwächelt, sind deutsche Unternehmen im Ausland deutlich optimistischer. Das belegt der aktuelle AHK World Business Outlook der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), basierend auf mehr als 3.500 Unternehmensantworten aus rund 90 Ländern weltweit. Gerade die Märkte in der MENA-Region, in Lateinamerika und in Afrika entwickeln sich dynamisch – und deutsche Unternehmen schöpfen dort neue Zuversicht. "Die internationalen Märkte sind für viele Unternehmen ein Stabilitätsanker", sagt DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier. Wachstum findet aktuell vor allem jenseits der deutschen und auch europäischen Grenze statt. Gleichzeitig wird in Berlin und Brüssel intensiv darüber verhandelt, wie Wettbewerbsfähigkeit gestärkt und Bürokratie verringert werden können. Einen wichtigen Impuls setzte das Europäische Parlament Anfang des Monats mit seiner neuen Position zum „Nachhaltigkeitsomnibus“. Darin werden weitergehende Erleichterungen bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) und den Sorgfaltspflichten (CSDDD) vorgeschlagen sowie eine Reduzierung der Zahl berichtspflichtiger Unternehmen gefordert. Aus Sicht der Wirtschaft ist es nun entscheidend, dass im anstehenden Trilog ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit erreicht wird. Viel Spaß beim Lesen, Olga van Zijverden
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| | Zuversicht deutscher Unternehmen im Ausland wächst |  |
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| AHK World Business Outlook Herbst 2025 zeigt: Weltwirtschaft im Wandel
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| Nach dem Rückschlag durch die US-Zollpolitik im Frühjahr hellt sich die Stimmung in vielen Weltregionen spürbar auf. Das belegt der aktuelle AHK World Business Outlook der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), basierend auf mehr als 3.500 Unternehmensantworten aus rund 90 Ländern weltweit.
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| | Omnibus I: Entlastungsgedanken konsequent verfolgen |  |
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| DIHK fordert "praxistaugliche, verhältnismäßige Lösung" für Nachhaltigkeitspflichten
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| Das Omnibus-I-Paket zu Nachhaltigkeitsberichterstattung und Sorgfaltspflichten hat das Europäische Parlament passiert. Aus Sicht der Wirtschaft ist es entscheidend, dass im nun folgenden Trilogverfahren auf ein Gleichgewicht von Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit geachtet wird.
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| | Entwaldungsverordnung: Verschiebung steht im Raum |  |
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| Wirtschaft bewertet Ratsbeschluss positiv
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| In die Pläne zur EU-Entwaldungsverordnung kommt Bewegung: Der Europäische Rat hat sich dafür ausgesprochen, das Sorgfaltspflichtverfahren zu vereinfachen und die Anwendung der Verordnung zu verschieben. Die Unternehmen hoffen auf einen baldigen und wirtschaftsfreundlichen Beschluss.
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| | Kein schneller Aufschwung zu erwarten |  |
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| DIHK-Außenwirtschaftschef trotz kleinem Exportplus skeptisch
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| Die deutschen Ausfuhren haben im September einen leichten Zuwachs verzeichnet. Für Volker Treier, Außenwirtschaftschef der DIHK, kein Grund zur Erleichterung – zumal von Industrieproduktion und Auftragseingang weiterhin verhaltene Signale kommen.
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| | Europäisches Parlament der Unternehmen 2025 mit klarem Appell |  |
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| Die europäische Handelspolitik stärken, die nach wie vor bestehenden Hürden im Binnenmarkt abbauen und die überbordende Bürokratie spürbar verringern: Beim diesjährigen Europäischen Parlament der Unternehmen, das der europäische Kammerdachverband Eurochambres organisiert, haben 700 Firmenvertreterinnen und -vertreter - darunter 90 Deutsche - gegenüber den Institutionen der EU ihre dringlichsten Anliegen formuliert. Dabei wurde deutlich, dass sich der wirtschaftspolitische Kurs der Europäischen Union dringend ändern muss.
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| | Wasserstoffhochlauf braucht "Tempo und Pragmatismus" |  |
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| DIHK-Konferenz in Berlin beleuchtet Fortschritte und Hürden
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| Mit der Frage, wie Wasserstoff national und international zum Erfolg werden kann, befassten sich am 6. November 2025 Vertreterinnen und Vertreter von Politik, Wirtschaft und Verbänden bei der ersten Internationalen Wasserstoffkonferenz der DIHK in Berlin.
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| | BMWE-Außenwirtschaftstag in den Räumen der DIHK |  |
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| Adrian: Grundlagen für eine erfolgreiche Wirtschaft schaffen
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| Euphorie und Enthusiasmus prägen schon lange nicht mehr das Stimmungsbild in der deutschen Außenwirtschaft. Was es braucht, damit sie ihre Exportstärke wiedergewinnt, war Thema beim Außenwirtschaftstag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) am 28. Oktober 2025 in Berlin.
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| | DIHK-Podcast Handelspolitik im Fokus: Was jetzt auf Unternehmen zukommt |  |
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| Der Podcast WirtschaftsWissen gibt Einblicke in aktuelle wirtschaftspolitische Themen und die Herausforderungen für deutsche Unternehmen im internationalen Handel. In Folge 39 erläutert Klemens Kober, welche Auswirkungen US-Zollpolitik, Handelsabkommen und die WTO auf die exportorientierte deutsche Wirtschaft haben. In einer weiteren Folge spricht Daphne Grathwohl mit Melanie Vogelbach über Chancen deutscher Unternehmen in Zukunftsmärkten wie MENA, Lateinamerika und Afrika und darüber, wie sie auf Handelskonflikte und geopolitische Unsicherheiten reagieren.
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| | DIHK: Gerade jetzt braucht es eine Afrikawende |  |
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| Dass der diesjährige G20-Gipfel in Südafrika ohne die Staatschefs aus den USA, China und Russland stattfindet, verdeutlicht einmal mehr die große Unsicherheit in der geopolitischen Lage. Anlässlich des vorgeschalteten B20-Treffens verweist Volker Treier, Außenwirtschaftschef der DIHK, auf die Potenziale Afrikas.
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| | 1st German-Japanese Leadership Dialogue: Stärkung bilateraler Wirtschaftsbeziehungen |  |
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| Wie können Japan und Deutschland in Zeiten globaler Unsicherheit Stabilität schaffen? Dieser Frage gingen Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik beider Länder am 3. November 2025 beim 1. German-Japanese Leadership Dialogue in Frankfurt am Main nach. Podiumsgespräche und Vorträge drehten sich um die strategische Rolle und Vertiefung der deutsch-japanischen Wirtschaftsbeziehungen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan (AHK Japan) und dem Ostasiatischen Verein (OAV) ausgerichtet.
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 | | | Zoll- und Außenwirtschaftsrecht |
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| | Versandverfahren (NCTS): Moldau und Montenegro treten zum 1. November 2025 dem gemeinsamen Versandverfahren bei |  |
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| Der Zoll meldet, dass ab dem 1. November 2025 die Republik Moldau sowie Montenegro dem Übereinkommen über ein gemeinsames Versandverfahren und dem Übereinkommen zur Vereinfachung der Förmlichkeiten im Warenverkehr beitreten werden. Seit diesem Datum ist es möglich, gemeinsame Versandverfahren mit Montenegro und der Republik Moldau als Abgangs-, Durchgangs- oder Beendigungsstaat durchzuführen. Die Abwicklung der Verfahren erfolgt, wie aus den Verfahren mit den übrigen Vertragsparteien bekannt, über die Nutzung des elektronischen Versandsystems NCTS, in Deutschland mittels der Fachanwendungen von ATLAS-Versand.
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| | 19. Sanktionspaket gegenüber Russland |  |
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| Die EU-Kommission hat am 23.Oktober 2025 ihr 19. Sanktionspaket gegen Russland beschlossen. Hierin wurden unter anderem ein vollständiges LNG-Importverbot (Kurzfristverträge binnen sechs Monaten, Langfristverträge ab 1.Januar 2027), schärfere Durchsetzung im Energiesektor einschließlich der Listung weiterer „Schattenflotten“-Tanker, zusätzliche Finanz- und Handelsauflagen gegen Banken/Krypto sowie Drittstaatenakteure, neue bzw. ausgeweitete Exportkontrollen für kriegsrelevante Güter und gelistete Unternehmen (u. a. in China und Indien) zur Umgehungsabwehr sowie Bewegungsauflagen für russische Diplomaten beschlossen. Die EU weitet ihr Exportverbot aus: Künftig sind auch elektronische Komponenten, Zieloptiken, bestimmte Chemikalien, Metalle und Legierungen für militärische Zwecke betroffen. Weitere Güter wie Salze, Erze, Gummiartikel, Reifen und Baumaterialien unterliegen strengeren Exportbeschränkungen. Zudem wird der Handel mit acyclischen Kohlenwasserstoffen verboten, da sie bedeutende Einnahmen für Russland generieren. Zusätzlich wird Russlands größter Goldproduzent sanktioniert, um weitere Einnahmequellen zu blockieren.
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| | E-Commerce Kleinsendungen aus Drittstaaten: Übergangslösung ab 2026 |  |
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| Mit Blick auf den stark gestiegenen Zustrom unverzollter E-Commerce-Kleinsendungen aus Fernost hat der Rat der EU am 13. November 2025 beschlossen, bereits ab 2026 eine Übergangslösung einzuführen. Damit soll ermöglicht werden, Zölle auf Waren unter 150 Euro schneller und einfacher zu erheben – lange bevor die ursprünglich geplante vollständige Abschaffung der 150-Euro-Freigrenze im Jahr 2028 wirksam wird. Der Rat hat sich ausdrücklich verpflichtet, eine einfache und praktikable Interimsregelung zu entwickeln, um Zölle auf Sendungen unter 150 Euro so früh wie möglich zu erheben. Zeitplan: Beginn der Ausarbeitung unmittelbar nach dem Ratsbeschluss, in den „kommenden Wochen“. Ziel für Inkrafttreten: 2026. Geltungsdauer: Bis zur vollständigen Einführung des neuen EU-Zolldatenhubs 2028.
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|  | | Tag der Wirtschaft Kirgisistans |  |
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| 28. November 2025, Berlin Gold, Kohle und weitere Bodenschätze, aber auch Medizintechnik, IT oder Skitourismus: Kirgisistan hat Investoren einiges zu bieten. Eine Gelegenheit, Kontakte in das zentralasiatische Land zu knüpfen, eröffnet ein hochkarätig besetzter "Tag der Wirtschaft" Ende November in Berlin. Anlässlich des Deutschland-Besuchs des kirgisischen Premierministers Adylbek Kasymaliev, der von einer Unternehmerdelegation begleitet wird, laden die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) und der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft mit Unterstützung der kirgisischen Botschaft zum Deutsch-Kirgisischen Wirtschaftsforum ein. Im Haus der Deutschen Wirtschaft geht es am 28. November ab 10:00 Uhr darum, wie die bilaterale Wirtschaftszusammenarbeit weiter gestärkt werden kann. Anmelden können Sie sich hier.
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| |  | | Digital Roadshow Peru |  |
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| 2. Dezember 2025, Webinar Peru zählt zu den weltweit führenden Produzenten von Kupfer, Zink und Molybdän und verfügt darüber hinaus über vielversprechende Lithiumvorkommen. Der mineralische Reichtum des Landes unterstreicht seine zentrale Rolle in globalen Wertschöpfungsketten. In diesem Webinar erfahren Sie mehr über die Potenziale Perus und welche Geschäftsmöglichkeiten im Bergbau- und Rohstoffsektor für deutsche Unternehmen bestehen. Die Plattform für das kostenfreie, englischsprachige Webinar ist Microsoft Teams. Mehr Infos und die Möglichkiet zur Anmeldung erhakten Sie hier.
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|  | | 31. IHK-Außenwirtschaftsforum: China |  |
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| 9. Dezember 2025, 14:00 bis 17:00 Uhr, Bielefeld Chinas Exporte boomen, doch Importe bleiben schwach. Handelshemmnisse, Zollstreit mit den USA und staatliche Exportkontrollen sorgen für Unsicherheit und Lieferengpässe. Die EU reagiert mit Strafzöllen und fordert neue Handelsbeziehungen. Expertinnen und Experten diskutieren die Folgen für deutsche Firmen und den freien Handel. Die Teiilnahme ist kostenlos. Den Link zur Anmeldung und zum Programm finden Sie hier.
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| |  | | 8. Deutsch-Ukrainisches Wirtschaftsforum |  |
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| 15. Dezember 2025, Berlin Am 15. Dezember 2025 findet von 10:30 bis 18:00 Uhr das 8. Deutsch-Ukrainische Wirtschaftsforum im Haus der Deutschen Wirtschaft (Breite Str. 29, 10178 Berlin) unter dem Motto „Resilience in Action – Partnership in Progress“ statt. Das Format wird von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), der Deutsch-Ukrainischen Industrie- und Handelskammer (AHK Ukraine) und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (OA) organisiert. Im Mittelpunkt steht die wirtschaftliche Resilienz der Ukraine, die Rolle des privaten Sektors beim Wiederaufbau, die Transformation der Verteidigungsindustrie sowie Zukunftssektoren, die für die weitere Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit von Bedeutung sind. Den aktuellen Programmstand können Sie hier einsehen. Anmeldungen sind bis einschließlich 21. November 2025 unterwww.oa-event.de mit dem Anmeldecode DUWF_2025 möglich
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| | | Herausgeber: DIHK | Deutsche Industrie- und Handelskammer Breite Straße 29 D-10178 Berlin Telefon 030 20308-0 Fax 030 20308-1000 E-Mail info[a]dihk.de
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