Aktuelle Informationen zu Ländern und Märkten
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Ausgabe Nr. 4 / 2026 
Liebe Leserinnen und Leser,
 
Unabhängig von den ungewissen Perspektiven im Iran-Konflikt ist die deutsche Wirtschaft schon heute stark von dessen Folgen betroffen. Der Konflikt im Nahen Osten setzt in der deutschen Wirtschaft eine spürbare Kettenreaktion in Gang: 83 Prozent der Unternehmen berichten von negativen Auswirkungen auf ihre Geschäfte, in der Industrie sind es sogar 87 Prozent. Das zeigt eine aktuelle Blitzumfrage der DIHK unter Unternehmen in Deutschland, an der sich rund 2.400 Betriebe beteiligt haben.
 
Störungen in den Lieferketten nehmen spürbar zu: verschobene oder gestoppte Verschiffungen, umgeleitete Container. Teilweise werden Waren nicht mehr abgenommen oder können gar nicht mehr ausgeliefert werden. Auch Transportversicherungen ziehen sich zurück, Kreditlimits werden angepasst, Geschäftsverhandlungen ausgesetzt. Unternehmen berichten von Materialknappheit, Kontingentierungen und teils drastischen Preisaufschlägen.
 
„Wir sehen einen doppelten Schock aus steigenden Kosten und wachsender Unsicherheit. Das bremst Investitionen und belastet die wirtschaftliche Entwicklung spürbar. Solange Energie- und Transportkosten hoch bleiben und Lieferketten instabil sind, wird der Druck auf die Unternehmen anhalten“, sagt DIHK-Chefanalyst Volker Treier.
 
Viel Spaß beim Lesen,
Olga van Zijverden
Inhalt
Blickpunkt
DIHK-Blitzumfrage: Nahost-Konflikt führt zu immensen Kostensteigerungen bei den Unternehmen
DIHK-Sonderauswertung: Nahost-Konflikt als massiver Stresstest für die globale Wirtschaft
"Starrköpfige Blockaden nehmen den Welthandel in Geiselhaft"
Industrie investiert stärker im Ausland – Kostendruck erreicht historischen Höchststand
Rekord bei Handelshemmnissen – USA werden zum Bremsklotz, Chancen in Indien und Lateinamerika
Geplante Section 301-Maßnahmen der US-Regierung gegenüber der EU
Ein Jahr „Liberation Day“-Zölle: Tiefe Spuren in den transatlantischen Beziehungen
Zoll- und Außenwirtschaftsrecht
Zollinformationen zum Tanken im EU-Ausland und Drittstaaten
Die EU beschließt neuen Zollkodex
Termine
Ukraine Business Forum
Deutsch-Albanisches Wirtschaftsforum
Blickpunkt
DIHK-Blitzumfrage: Nahost-Konflikt führt zu immensen Kostensteigerungen bei den Unternehmen
Der Konflikt im Nahen Osten setzt in der deutschen Wirtschaft eine spürbare Kettenreaktion in Gang: 83 Prozent der Unternehmen berichten von negativen Auswirkungen auf ihre Geschäfte, in der Industrie sind es sogar 87 Prozent. Das zeigt eine aktuelle Blitzumfrage DIHK unter Unternehmen in Deutschland, an der sich rund 2.400 Betriebe beteiligt haben.
 
 
  
DIHK-Sonderauswertung: Nahost-Konflikt als massiver Stresstest für die globale Wirtschaft
Der Konflikt im Nahen Osten belastet die Geschäfte deutscher Unternehmen im Ausland massiv. Kosten steigen, Investitionen werden zurückgestellt und Lieferketten geraten unter Druck.
 
 
  
"Starrköpfige Blockaden nehmen den Welthandel in Geiselhaft"
Zum Ausgang der 14. WTO-Ministerkonferenz in Kamerun sagt DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier: "Starrköpfige Blockaden einzelner Staaten nehmen den Welthandel in Geiselhaft – und treffen damit die international eng verflochtene deutsche Wirtschaft ins Mark."
 
 
  
Industrie investiert stärker im Ausland – Kostendruck erreicht historischen Höchststand
DIHK-Sonderauswertung 2026 zu Auslandsinvestitionen macht Schwächen am heimischen Standort deutlich.
 
 
  
Rekord bei Handelshemmnissen – USA werden zum Bremsklotz, Chancen in Indien und Lateinamerika
DIHK-Umfrage „Going International 2026“ 
 
Die internationalen Geschäfte deutscher Unternehmen geraten zunehmend unter Druck. Neue Handelshemmnisse erschweren ihre internationalen Aktivitäten und bremsen ihre Geschäftsentwicklung.
 
 
  
Geplante Section 301-Maßnahmen der US-Regierung gegenüber der EU
Nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA (Supreme Court), der zentrale US-Zölle für rechtswidrig erklärt hat, arbeitet die US-Regierung an einem neuen Zollregime.
 
 
  
Ein Jahr „Liberation Day“-Zölle: Tiefe Spuren in den transatlantischen Beziehungen
Dazu sagt Melanie Vogelbach, DIHK-Bereichsleiterin für Internationale Wirtschaftspolitik: “Ein Jahr US-Hochzollpolitik hat tiefe Spuren in den transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen hinterlassen. Massive Zollerhöhungen, sprunghafte Änderungen und anhaltende Rechtsunsicherheit bremsen den Handel mit unserem wichtigsten Absatzmarkt spürbar aus."
 
 
  
Zoll- und Außenwirtschaftsrecht
Zollinformationen zum Tanken im EU-Ausland und Drittstaaten
Der Zoll informiert über die Rechtslage beim Tanken im europäischen Ausland / Drittstaaten und anschließender Einreise in die Bundesrepublik. Grundsätzlich fallen bei der Einfuhr nach Deutschland keine Steuern an, wenn regulär getankt wurde und der Kraftstoff im betreffenden Mitgliedsstaat korrekt versteuert wurde. Zusätzlicher Kraftstoff kann nur dann nur dann energiesteuerfrei aus einem EU-Mitgliedstaat eingeführt werden, wenn er sich in mitgeführten Reservebehältern befindet. Reisen beispielsweise vier Personen in einem Fahrzeug, so sind dennoch zusätzlich zum Tank des Fahrzeugs lediglich 20 Liter Kraftstoff für das betreffende Fahrzeug steuerfrei und nicht etwa 80 Liter (20 Liter pro Person). Bei Drittstaaten sind es 10 Liter.
 
 
  
Die EU beschließt neuen Zollkodex
Am 26. März 2026 haben sich der Rat der EU und das EU-Parlament auf eine neue Verordnung der zollrechtliche Rahmenbedingungen der EU geeinigt.
 
Kernpunkte sind u.a. folgende: Eine neue EU-Zollbehörde (EUCA) mit Sitz in Lille (Frankreich) wird die Risikoanalyse und das Krisenmanagement in allen Mitgliedstaaten koordinieren – wobei die nationalen Behörden ihre operativen Zuständigkeiten behalten. Der EU-Zoll-Datenhub wird zur einheitlichen Plattform für die Datenübermittlung in der gesamten EU. „Trust and Check“ – wird ein neuer Händlerstatus auf Basis des AEO-Konzepts (Authorised Economic Operator), der eine schnellere Abfertigung und reduzierte Kontrollen für die transparentesten Wirtschaftsbeteiligten bietet. E-Commerce-Plattformen sind der „Importeur“ für Fernverkäufe. Systematische Verstöße werden sanktioniert. Der De-minimis-Schwellenwert für Importsendungen von 150 € wird abgeschafft.
Ab dem 1. Juli 2026 gilt ein Pauschalzoll von 3 € pro Artikelkategorie in Kleinsendungen – eine Übergangsmaßnahme, bis der Data Hub in Betrieb ist und die normalen Zollsätze gelten. Die technischen Einzelheiten der Verordnung müssen noch von Rat und Parlament festgelegt werden.
 
 
  
Termine
Ukraine Business Forum
28. April 2026, 09:00 bis 13:15 Uhr, Hamburg

Trotz des russischen Angriffskriegs steht die Ukraine für wirtschaftliche Resilienz, Reformen und Chancen für deutsche, insbesondere Hamburger Unternehmen in Handel und Investitionen. Das Forum ermöglicht Austausch und Praxiseinblicke, stärkt Netzwerke und initiiert Kooperationen. Zielgruppe sind norddeutsche Unternehmen mit oder ohne Ukraine Engagement. Die Veranstaltungssprache ist Englisch. Zum Programm sowie zur Anmeldung geht es hier.
 
Deutsch-Albanisches Wirtschaftsforum
30. April 2026, 09:00 bis 16:00 Uhr, Berlin
 
Die DIHK veranstaltet gemeinsam mit dem Ost Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, dem BGA und der DAW die Deutsch Albanische Wirtschaftskonferenz 2026 im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin. Im Fokus stehen Albaniens EU Annäherung sowie Chancen in Infrastruktur, Energie, Industrie, ICT, Handel, Tourismus und Landwirtschaft. Keynotes, Panels, Workshops, Networking und hochrangige Regierungsvertreter. Zum Programm sowie zur Anmeldung geht es hier.
 
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Trade News
https://web.inxmail.com/dihk/letzte_ausgabe_trade_news.jsp
 
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