Aktuelle Informationen zu Ländern und Märkten
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Ausgabe Nr. 7 / 2026 
Liebe Leserinnen und Leser,
 
auch in den Sommermonaten bleibt das internationale Geschäft turbulent. Die Entwicklungen im Nahen Osten haben weiterhin erhebliche Auswirkungen auf deutsche Unternehmen. Die Folgen für Energiepreise und Lieferketten sind noch nicht abschließend absehbar.
 
Zwar ist der sogenannte Turnberry-Deal zwischen der Europäischen Union und den USA seit dem 1. Juli nun vollständig in Kraft, dennoch zeigen auch die jüngsten Ankündigungen der US-Regierung, dass Unternehmen mit US-Geschäft die Lage weiterhin genau beobachten sollten.
 
Gleichzeitig setzt Europa verstärkt den Dialog mit anderen wichtigen Partnern fort, um unsere Märkte und Lieferketten zu diversifizieren. Dazu zählen die Modernisierung des Handelsabkommens mit Mexiko, die vertiefte Zusammenarbeit mit Kanada sowie der Besuch des chinesischen Handelsministers in Brüssel.
 
Viel Spaß beim Lesen,
Olga van Zijverden
Inhalt
Blickpunkt
„Der Außenhandel hält sich erstaunlich wacker"
Neue US-Zölle: „Planungssicherheit sieht anders aus"
„Wirtschaftliche Sicherheit entsteht nicht durch Abschottung"
CBAM-Anpassungen dringend nötig
EU und CPTPP: Starke Allianz gegen Protektionismus schmieden
Länder/Märkte
„Ein starkes Signal für die Partnerschaft zwischen Deutschland und Kanada"
EU-Mexiko-Freihandelsabkommen
Ukraine-Wiederaufbau: Aus Interesse müssen Investitionen werden
Dossier : Krise im Nahen Osten
Außenwirtschaftsförderung
Geschäftsreise Brasilien zum Thema „Wein"
Termine
19. Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft (APK)
German African Business Summit 2026
„Connecting European Chambers“
Blickpunkt
„Der Außenhandel hält sich erstaunlich wacker"
DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier zu den Exportzahlen vom Mai 2026 
 
„Der Außenhandel hält sich in Zeiten geopolitischer Spannungen und des Krieges in Nahost erstaunlich wacker. Auffallend ist der Wiederanstieg der deutschen Exporte in die USA. Hier wirken sich der Einigungsprozess im sogenannten Turnberry-Deal zwischen der EU und den USA sowie die zwischenzeitliche Verabredung bei Stahl- und Aluminiumderivaten, wie zum Beispiel Maschinen, positiv aus."
 
 
  
Neue US-Zölle: „Planungssicherheit sieht anders aus"
DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier zu den jüngsten Zollankündigungen aus Washington 
 
Nach dem Auslaufen der befristeten Section-122-Zölle erhebt die US-Regierung nun auf Grundlage von Section 301 neue Zusatzzölle gegen 60 Handelspartner, darunter die EU.
 
 
  
„Wirtschaftliche Sicherheit entsteht nicht durch Abschottung"
DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier zum Besuch des chinesischen Handelsministers Wang Wentao in Brüssel 
 
„Die deutsche Wirtschaft setzt auf konstruktive Gespräche zwischen der EU und China. Entscheidend ist jetzt, dass Europa seine wirtschaftlichen Interessen geschlossen und mit klarem Kurs vertritt."
 
 
  
CBAM-Anpassungen dringend nötig
DIHK Impulspapier 
 
Der CO₂-Grenzausgleichsmechanismus der EU (Carbon Border Adjustment Mechanism, CBAM) betrifft viele deutsche Unternehmen. Die DIHK sieht erheblichen Nachbesserungsbedarf – und legt in einem Impulspapier Forderungen zur Weiterentwicklung des Instrumentes vor.
 
 
  
EU und CPTPP: Starke Allianz gegen Protektionismus schmieden
DIHK Impulspapier 
 
Die Europäische Union und die Transpazifische Partnerschaft CPTPP repräsentieren gemeinsam mehr als 37 Prozent des Welthandels. Sie könnten eine mächtige "Koalition der Willigen" für offene Märkte bilden. Die DIHK zeigt, wie eine enge Zusammenarbeit konkret aussehen sollte.
 
 
  
Länder/Märkte
„Ein starkes Signal für die Partnerschaft zwischen Deutschland und Kanada"
DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier zum Handel mit Kanada 
 
„Die Entscheidung Kanadas für das deutsch-norwegische Angebot ist ein starkes Signal für die Leistungsfähigkeit und Verlässlichkeit unserer Industrie sowie für die enge Partnerschaft zwischen unseren Ländern."
 
 
  
EU-Mexiko-Freihandelsabkommen
Abkommen kommt laut DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier zum richtigen Zeitpunkt 
 
„Die EU und Mexiko rücken mit dem neuen Handelsabkommen genau zum richtigen Zeitpunkt enger zusammen. Mexiko ist das mit Abstand wichtigste Zielland deutscher Exporte nach Lateinamerika und bietet weitere Wachstumschancen."
 
 
  
Ukraine-Wiederaufbau: Aus Interesse müssen Investitionen werden
DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier zur Ukraine Recovery Conference am 25. und 26. Juni 2026 in Danzig 
 
„Mehr als vier Jahre nach Beginn der russischen Vollinvasion beweist die Ukraine auch wirtschaftlich eine bemerkenswerte Widerstandskraft. Trotz der enormen Belastungen funktionieren Wirtschaft und Verwaltung weiterhin vergleichsweise gut. Das Interesse vieler deutscher Unternehmen an der Ukraine ist weiterhin sehr hoch. Damit aus Interesse aber mehr Handel und Investitionen werden, müssen die Rahmenbedingungen weiter verbessert werden."
 
 
  
Dossier : Krise im Nahen Osten
Meldungen zu aktuellen Entwicklungen und Analysen zu diesem Thema auf einen Blick 
 
Der aktuelle Konflikt im Nahen Osten verschärft die Unsicherheit für die deutsche Wirtschaft – weit über die Region hinaus.
 
 
  
Außenwirtschaftsförderung
Geschäftsreise Brasilien zum Thema „Wein"
3. bis 5. November 2026 
 
Brasilien zählt zu den dynamischsten Weinmärkten Lateinamerikas und bietet deutschen Winzern attraktive Wachstumschancen. Mit über 215 Mio. Einwohnern, einer wachsenden Mittelschicht und zunehmendem Interesse an internationalen Premiumprodukten steigt insbesondere in den urbanen Zentren die Nachfrage nach hochwertigen Importweinen kontinuierlich. Über 80 % der in Brasilien konsumierten Weine werden importiert, wobei Premium- und Boutiqueweine im brasilianischen Einzelhandel häufig hohe Preise erzielen.
 
 
  
Termine
19. Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft (APK)
29. bis 31. Oktober 2026, Seoul/ Korea
 
Wir laden Sie herzlich ein, an der 19. Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft (APK) vom 29. bis 31. Oktober 2026 in Seoul, Korea teilzunehmen. Wir erwarten Bundeskanzler Friedrich Merz und den Staatspräsidenten Koreas, Jae Myung Lee. Ein besonderer Fokus wird auf Innovation, industrieller KI, unternehmerischer Resilienz sowie nachhaltiger industrieller Zusammenarbeit liegen.
 
Zur Registrierung geht es hier.
 
German African Business Summit 2026
23. bis 25. November 2026, Accra/ Ghana
 
Der German African Business Summit 2026 findet vom 23. bis 25. November in Accra, Ghana statt. Organisiert von der Subsahara Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft (SAFRI) und der AHK Ghana bringt er führende Unternehmen und politische Entscheidungsträger zusammen.
 
Anmeldungen, Sponsorships und die Organisation von Side Events sind ab sofort hier über die Eventwebseite möglich.
 
 
„Connecting European Chambers“
2. bis 3. Dezember, Brüssel
 
„Connecting European Chambers“ kehrt mit seiner 11. Ausgabe zurück. Die Veranstaltung wird erneut über 100 Vertreter von Industrie- und Handelskammern aus ganz Europa zusammenbringen, um Erfahrungen auszutauschen, Partnerschaften aufzubauen und die Zukunft von EU-finanzierten Projekten zu erörtern.
 
Zur Anmeldeung geht es hier.
 
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