Aktuelle Informationen zu Ländern und Märkten
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Ausgabe Nr. 2 / 2024 
Liebe Leserinnen und Leser,
 
die Erwartungen an das Auslandsgeschäft der exportierenden Industrieunternehmen bleiben auf einem niedrigen Niveau. Das zeigen die Ergebnisse der jüngsten DIHK-Konjunkturumfrage.
 
Im letzten Jahr hat sich der deutsche Außenhandel negativ entwickelt. So waren die deutschen Warenexporte nominal um insgesamt 2,0 Prozent gesunken, die Importe um 10,1 Prozent. Details zu der Entwicklung des Handels für einzelne Länder und Güter finden Sie hier auf der DIHK-Homepage.
Die kürzlich veröffentlichen Umfragen der AHK USA und AHK China zeigen die Erwartungen und Herausforderungen der deutschen Unternehmen vor Ort der zwei wichtigsten deutschen Handelspartner.
 
Viel Spaß beim Lesen,
Carolin Herweg
Inhalt
Blickpunkt
Exporterwartungen der Unternehmen weiter auf niedrigem Niveau
Deutsches Exportmodell auf dem Prüfstand
Länder/Märkte
Wettbewerbsfähigkeit wird für deutsche Betriebe in China zentral
Deutsche Betriebe in den USA optimistisch und zukunftsorientiert
Asien-Pazifik zählt zu den Hoffnungsregionen
DIHK hofft auf transatlantischen Bürokratieabbau
DIHK legt Prioritäten für ein EU-Indien-Handelsabkommen vor
In Algerien können sich interessante Geschäftsmöglichkeiten ergeben
Außenwirtschaftsförderung
EU-Zambian Business Forum: Wertschöpfung im Kupfersektor
Ernährungswirtschaft in Afrika
Zoll- und Außenwirtschaftsrecht
"Lieferketten müssen unternehmerische Entscheidungen bleiben"
Wettbewerbsrecht durchsetzen, Rahmenbedingungen verbessern
Produkte aus Zwangsarbeit: Trilog nicht überstürzt führen
EU-Lieferkettenrichtlinie: Gründlichkeit vor Schnelligkeit
Termine
Informationsveranstaltung Messebeteiligung: Thessaloniki International Fair
Deutsch-Dänischer Energiedialog "Making the hydrogen adventure happen"
CBAM-Update: Erfüllung der Berichtspflichten zum CO2-Grenzausgleich
Hannover Messe 2024
Veranstaltungsreihe AHK USA-Süd: Virtuelle Tour durch den Südosten der USA
Blickpunkt
Exporterwartungen der Unternehmen weiter auf niedrigem Niveau
DIHK veröffentlicht Konjunkturumfrage Jahresbeginn 2024 
 
Für das Jahr 2024 bewegen sich die Exporterwartungen der Industrieunternehmen weiterhin auf niedrigem Niveau. In den meisten Branchen haben sich die Einschätzungen allerdings verbessert. Insgesamt rechnen 28 Prozent der Unternehmen für die kommenden zwölf Monate mit sinkenden Ausfuhren (Herbst 2023: 33 Prozent). Jeder fünfte Betrieb (21 Prozent, Herbst 2023: 18 Prozent) erwartet steigende Exporte. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (51 Prozent) geht von einem stabilen Auslandsgeschäft aus (Herbst 2023: 49 Prozent). Auf Basis der Ergebnisse der Konjunkturumfrage erwartet die DIHK für das Jahr 2024 ein reales Exportwachstum von 0,5 Prozent.
 
Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage lesen Sie auf der DIHK-Homepage.
 
 
  
Deutsches Exportmodell auf dem Prüfstand
Gastbeitrag im "ifo Schnelldienst" 
 
Corona, De-Coupling und Zeitenwende: Die Rahmenbedingungen für den einstigen Exportweltmeister Deutschland haben sich seit Mitte der 2010er-Jahren erheblich verändert. Was jetzt zu tun ist, beschreibt Volker Treier, Außenwirtschaftschef der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), in einer aktuellen Analyse.
 
 
  
Länder/Märkte
Wettbewerbsfähigkeit wird für deutsche Betriebe in China zentral
AHK Greater China veröffentlicht Geschäftsklimaumfrage 
 
Wachsender Wettbewerb durch lokale Betriebe, ungleicher Marktzugang, eine schwächelnde Wirtschaft und geopolitische Spannungen: Die aktuelle Geschäftsklimaumfrage der Deutschen Handelskammer in China zeigt, dass deutsche Unternehmen vor Ort vor vielen Herausforderungen stehen.
 
 
  
Deutsche Betriebe in den USA optimistisch und zukunftsorientiert
AHKs in USA veröffentlichen German American Business Outlook 
 
Deutsche Unternehmen in den USA blicken vornehmlich positiv auf die US-Wirtschaft und ihre Geschäftsentwicklung: 99,5 Prozent der in den USA aktiven deutschen Unternehmen, die von der AHK USA befragt wurden, erwarten für 2024 keine Rezession der US-Wirtschaft – ein Ausdruck der Stabilität des amerikanischen Marktes und der damit verbundenen Wachstumschancen. Dieser Optimismus spiegelt sich in den Prognosen der Unternehmen zur Entwicklung ihres US-Geschäfts wider: 91 Prozent erwarten für 2024 ein Wachstum ihres Nettoumsatzes, 75 Prozent einen Anstieg ihrer Investitionen. Weitere Ergebnisse lesen Sie auf der DIHK-Homepage.
 
 
  
Asien-Pazifik zählt zu den Hoffnungsregionen
Eindrücke der Delegationsreise nach Singapur und Thailand 
 
Das Geschäft mit Asien-Pazifik ist wichtig, doch die Welt wartet nicht auf Deutschland – diese Erkenntnis bringt Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), von seiner Reise in die Region mit.
 
 
  
DIHK hofft auf transatlantischen Bürokratieabbau
Einigung im EU-US-Handels- und Technologierat wäre wichtig 
 
Anlässlich des Treffens des Transatlantischen Handels- und Technologierats (TTC) der EU und USA Ende Januar hatte die DIHK Prioritäten aus Sicht der deutschen Wirtschaft eingebracht. Dazu gehören weniger Protektionismus und bessere Rahmenbedingungen für den Handel zwischen den USA und der Europäischen Union – insbesondere mit Blick auf den gegenseitigen Marktzugang.
 
 
  
DIHK legt Prioritäten für ein EU-Indien-Handelsabkommen vor
Indischer Markt bietet großes Potenzial 
 
Anfang Februar kamen beim dritten EU-Indopazifik Forum Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Union (EU) und Indopazifik-Staaten in Brüssel zusammen, um unter anderem über die Sicherheitszusammenarbeit, Wirtschafts- und Handelsbeziehungen sowie die Global-Gateway-Initiative zu sprechen. Im Vorfeld dazu hat die DIHK eine Stellungnahme mit Prioritäten für ein EU-Indien-Handelsabkommen veröffentlicht.
 
 
  
In Algerien können sich interessante Geschäftsmöglichkeiten ergeben
Dynamik gerade bei erneuerbaren Energien 
 
Anlässlich der Algerien-Reise des Bundeswirtschaftsministers Robert Habeck Anfang Februar hat die DIHK die Geschäftsmöglichkeiten von deutschen Unternehmen in Algerien beleuchtet. Die Nähe zum eruopäischen Kontinent, eine vergleichsweise große und junge Bevölkerung sowie Energie-Projekte bieten interessante Möglichkeiten.
 
 
  
Außenwirtschaftsförderung
EU-Zambian Business Forum: Wertschöpfung im Kupfersektor
Kitwe, Sambia, 10. bis 12. April 2024 
 
Ziel des Wirtschaftsforums ist es, Handelspartnerschaften zwischen den Akteuren der Kupfer-Wertschöpfungskette zu identifizieren und aufzubauen sowie potenzielle Bereiche der Wertschöpfung im Kupfersektor in Sambia zu erkunden. Das Forum wird von der Delegation der Europäischen Union in Sambia veranstaltet und findet in Kitwe, Sambia statt.
 
Das Programm beinhaltet Business-to-Business-Matchmaking, Podiumsdiskussionen und Präsentationen. Die Zielgruppe sind Unternehmen, einschlägige Industrieverbände, Bergbauunternehmen und Finanzinstitute aus der EU und Sambia.
 
Interessierte Parteien können sich unter dem blauen Button anmelden, um weitere Informationen zu erhalten.
 
 
  
Ernährungswirtschaft in Afrika
Der afrikanische Nahrungsmittelmarkt wächst jährlich um 8 Prozent. Ein Grund dafür ist, dass viele afrikanische Regierungen in den letzten Jahren verstärkt auf den Ausbau der heimischen Ernährungswirtschaft setzen. Daraus ergeben sich auch für deutsche Unternehmen spannende Chancen. In der neuen Publikation des IHK-Netzwerkbüro Afrika (INA) „Auf den Punkt: Ernährungswirtschaft in Afrika“ finden Unternehmen alle relevanten Ansprechpartner und Förderangebote für den Markteinstieg in der Ernährungswirtschaft auf dem Kontinent.
 
 
  
Zoll- und Außenwirtschaftsrecht
"Lieferketten müssen unternehmerische Entscheidungen bleiben"
Pläne der EU für wirtschaftliche Sicherheit 
 
Mit einem wirtschaftlichen Sicherheitspaket möchte die EU-Kommission kritische Lieferketten in der Union gegen geopolitische Verwerfungen absichern. Die deutsche Wirtschaft befürwortet die Ziele des Pakets, warnt aber vor politisch gelenkten Maßnahmen.
 
 
  
Wettbewerbsrecht durchsetzen, Rahmenbedingungen verbessern
DIHK mahnt "weltweites Level Playing Field" im Versandhandel an 
 
Aktuell drängen außereuropäische Plattformen mit Niedrigstpreisen auf den deutschen Markt. Das wird ein zunehmendes Problem auch für die deutsche Wirtschaft, da die Wettbewerbsbedingungen für die Produktion und den Vertrieb für europäische Unternehmen mit denen der Konkurrenten aus Drittstaaten immer weiter auseinanderklaffen.
 
 
 
  
Produkte aus Zwangsarbeit: Trilog nicht überstürzt führen
DIHK für Verhältnismäßigkeit, Praxistauglichkeit und Rechtssicherheit 
 
Als Beitrag zur "Bekämpfung der modernen Sklaverei" verstehen die EU-Institutionen ihren Verordnungsvorschlag zum Verbot von Produkten aus Zwangsarbeit. Die gewerbliche Wirtschaft unterstützt dieses Bestreben, plädiert aber dafür, in den Verhandlungen auf Gründlichkeit zu setzen, nicht auf Tempo.
 
 
  
EU-Lieferkettenrichtlinie: Gründlichkeit vor Schnelligkeit
Wirtschaft wirbt nachdrücklich für praxistaugliche Vorschriften 
 
Dass die deutsche Bundesregierung dem aktuellen Vorschlag zur EU-Lieferkettenrichtlinie voraussichtlich nicht zustimmen wird, wertet Peter Adrian, Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), in der aktuellen Lage als "wichtiges Signal" gegen noch mehr Belastungen.
 
 
  
Termine
Informationsveranstaltung Messebeteiligung: Thessaloniki International Fair
5. März 2024, 14:00 - 14:45 Uhr, online
 
Auf Einladung der griechischen Regierung beteiligt sich Deutschland in diesem Jahr als Ehrengastland an der Thessaloniki International Fair (7. bis 15. September 2024, Thessaloniki, Griechenland), der größten und bedeutendsten Messe in Griechenland. Auf einer Fläche von 6.000 m² präsentiert sich der Wirtschaftsstandort Deutschland unter der Marke „Made in Germany“ in seiner gesamten Bandbreite gegenüber Entscheidungsträger*innen aus Wirtschaft und Politik in Griechenland. Der Messeauftritt wird abgerundet durch ein umfangreiches Angebot an begleitenden B2B-Veranstaltungen, Fachsymposien, Netzwerkveranstaltungen und Thementagen.
 
Kurz vor Anmeldeschlusses informieren das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die Deutsch-Griechische Industrie- und Handelskammer und die Leipziger Messe International GmbH in einem Brown Bag Seminar über die Chancen einer Teilnahme, bestehende Vorteile und Unterstützungsmöglichkeiten sowie das geplante Begleitprogramm. Zur Anmeldung geht es hier.
 
Deutsch-Dänischer Energiedialog "Making the hydrogen adventure happen"
6. März 2024, 14.00 Uhr, DIHK Berlin
 
Die Deutsch-Dänische Handelskammer (AHK Dänemark) veranstaltet ihren nächsten Deutsch-Dänischen Dialog zur Energiewende am 6. März 2024 um 14.00 Uhr in der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Breite Straße 29, 10178 Berlin mit dem Thema: „Making the hydrogen adventure happen“.
 
Angesichts der steigenden Nachfrage Deutschlands nach grünem Wasserstoff und der Bestrebungen Dänemarks, zu einem bedeutenden Exporteur zu werden, hat die Synergie zwischen beiden Ländern in den letzten zwei Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Experten aus deutschen und dänischen Unternehmen des Industrie- und Energiesektors werden über die zentrale Rolle des Wasserstoffs im deutsch-dänischen Kontext diskutieren und sein Potenzial zur Umgestaltung der Energielandschaft darstellen.
 
Sie sind herzlich zum Event in englischer Sprache eingeladen. Hier finden Sie das Programm und den Link zur Anmeldung.
 
 
CBAM-Update: Erfüllung der Berichtspflichten zum CO2-Grenzausgleich
21. März 2024, 13:00 Uhr, digital
 
Der CO₂-Grenzausgleichsmechanismus CBAM (Carbon Border Adjustment Mechanism) verpflichtet seit dem 1. Oktober 2023 Importeure zur Berichterstattung darüber, in welchem Umfang sie bestimmte emissionsintensive Produkte einführen. Ein Webinar am 21. März beleuchtet die neuen Vorgaben.Was genau zu tun und zu beachten ist, erklärt das bei der DIHK Service GmbH angesiedelte Unternehmensnetzwerk Klimaschutz (UNK) am 21. März ab 13 Uhr. Die Teilnehmenden können in dem Webinar die CBAM-Anforderungen kennenlernen, erste Erfahrungen aus der Startphase teilen und sich darüber informieren, welche weiteren Schritte geplant sind. Weitere Informationen finden Sie auch auf der DIHK Website. Hier können Sie sich zum kostenfreien Webinar anmelden.
 
Hannover Messe 2024
22. bis 26. April 2024, Hannover
 
Auf der HANNOVER MESSE 2024 bieten die Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) und die DIHK Unternehmen erneut eine Plattform für internationale Geschäftsanbahnungen. Vom 22. bis 26. April stehen die AHK-Experten und die AHK-Expertinnen in Halle 4/J15 für Beratungen zu bspw. Markteinstieg, Außenwirtschaftsförderung und Partnervermittlungen zur Verfügung.
 
Die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.
 
Veranstaltungsreihe AHK USA-Süd: Virtuelle Tour durch den Südosten der USA
In einer Reihe von Webinaren führt die AHK USA-Süd durch die verschiedenen Bundesstaaten im Südosten der USA und informiert interessierte Unternehmen über die vielfältigen Geschäftsmöglichkeiten in dieser Region. Lokale Wirtschaftsförderer und bereits ansässige deutsche Unternehmen berichten von ihren Erfahrungen. Das Webinar-Angebot richtet sich an deutsche Unternehmen, die in die Vereinigten Staaten exportieren, dort investieren oder expandieren möchten. Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe und die Möglichkeit zur Anmeldung zu den ersten Terminen finden Sie hier.
 
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