Aktuelle Informationen zu Ländern und Märkten
 ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌
Wird dieser Newsletter nicht richtig angezeigt? » Zur Webseitenansicht
Ausgabe Nr. 4 / 2021 
Liebe Leserinnen und Leser,
 
die Eurozone, China und Nordamerika bleiben die beliebtesten Zielregionen für Auslandsinvestitionen deutscher Industrieunternehmen. Das zeigt die Sonderauswertung zu Auslandsinvestitionen der DIHK-Konjunkturumfrage. Welche Chancen neue Märkte und Technologien für das Auslandsgeschäft bieten, erfahren Sie auf den zahlreichen Veranstaltungen, die noch im April stattfinden.
 
Viel Spaß beim Lesen,
Carolin Herweg
Inhalt
Blickpunkt
Deutsche Investitionen im Ausland: Trend zur Kostenersparnis beschleunigt sich
Länder/Märkte
Chile: Zielmarktanalyse zu Wasserstofftechnologien und Erzeugung von synthetischen Brennstoffen
Außenwirtschaftsförderung
BMWi-Außenwirtschaftstage 2021: Globale Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft bewältigen
Termine
Erster digitaler NiederlandeTag, 21. April 2021, 15:00 Uhr MESZ
Webinar: Länderupdate Japan, 22. April 2021, 9:00 Uhr MESZ
AHK-Corona Spotlights-Webinar „Restart in Italien, Frankreich und Spanien“, 28. April 2021, um 11:30 Uhr MESZ
Webinar "Connecting Minds, Creating the Future", 29. April 2021, 10:00 Uhr MESZ
Delegation der Deutschen Wirtschaft in Nigeria (AHK Nigeria) feiert 40-jähriges Jubiläum
Blickpunkt
Deutsche Investitionen im Ausland: Trend zur Kostenersparnis beschleunigt sich
Die exportstarke Industrie ist hierzulande stärker als in anderen Ländern von den internationalen Verflechtungen und Entwicklungen abhängig. Protektionistische Maßnahmen, Handelsbarrieren und strukturelle Probleme am Standort Deutschland wie zum Beispiel hohe Energiekosten machen den Industriebetrieben zusätzlich zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu schaffen.
 
Deutlich weniger Industrieunternehmen als in den letzten Jahren planen 2021 Investitionen im Ausland. Zugleich wollen die Industriebetriebe ihre Auslandsengagements zunehmend aus inländischen Kostengründen erhöhen.
 
Weniger Unternehmen sind auslandsaktiv – Investitionsvolumen steigt etwas 
 
43 Prozent der Industrieunternehmen wollen im Ausland investieren. Dabei sind es vor allem mehr größere Betriebe, die in den kommenden zwölf Monaten Investitionen im Ausland planen: Bei den Industrieunternehmen ab 1.000 Mitarbeitern steigt der Wert auf ein Rekordhoch von 83 Prozent, der industrielle Mittelstand fällt hingegen ab. Auch wenn insgesamt weniger Unternehmen den Schritt ins Ausland planen, so erhöhen sich deren Investitionspläne leicht. 27 Prozent wollen ihre Auslandsinvestitionen gegenüber dem schwachen Vorjahr 2020 ausweiten, 21 Prozent planen Kürzungen.
 
Kosten begünstigen den Schritt ins Ausland 
 
Aus Kostengründen im Ausland zu investieren, wird seit 2013 kontinuierlich für immer mehr Unternehmen relevant. Mittlerweile sind es 28 Prozent der Nennungen – der höchste Wert seit 2008. Dabei gehen die Investitionen, die zur Kostenersparnis im Ausland getätigt werden, zulasten des heimischen Standortes. So zeigt die Umfrage, dass die Unternehmen, die Kostenreduzierungspläne im Ausland verfolgen, sich im Inland restriktiver zeigen als der Durchschnitt der Industrie – sowohl bei den heimischen Beschäftigungsplänen als auch bei Investitionsplänen.
 
Im Textil-, Bekleidungs- und Ledergewerbe sowie im Fahrzeugbau dominieren Kostengründe den Gang ins Ausland (jeweils 48 Prozent). Bei Metallerzeugnis-Betrieben (33 Prozent), in der Elektrotechnik (30 Prozent) sowie bei Spitzentechnologieunternehmen (27 Prozent) gewinnt dieses Investitionsmotiv zunehmend an Bedeutung.
 
Die zentralen Motive, im Ausland zu investieren, bleiben weiterhin Vertrieb und Kundendienst. Dieser Anteil liegt unverändert bei 42 Prozent, gefolgt von der Markterschließung durch den Auf- und Ausbau von Produktionsstätten vor Ort mit 30 Prozent.
 
Eurozone, China und Nordamerika bleiben beliebt 
 
Die Top 3 Zielregionen deutscher Auslandsinvestitionen gewinnen weiter an Bedeutung – mehr Betriebe wollen in der Eurozone (von 63 auf 65 Prozent), in China (von 36 auf 39 Prozent) und in Nordamerika (von 31 auf 35 Prozent) investieren. Aber auch die sonstige EU, die Schweiz und Norwegen werden für Unternehmen attraktiver (von 21 auf 23 Prozent). Die Betriebe wissen die Heimatnähe mit Blick auf stabile Lieferketten und für Nahverlagerungs-Aktivitäten zu schätzen.
 
Eine besondere Konstellation ergibt sich in den Beziehungen zum Vereinigten Königreich, das seit Jahresbeginn Drittland innerhalb Europas ist: Um besser mit den Handelshemmnissen umzugehen, die infolge des EU-Austritts entstanden sind, versuchen etliche Unternehmen mit eigenen Niederlassungen vor Ort zu agieren – wenn sie dort ihre Produkte und Dienstleistungen absetzen wollen.
 
Die Sonderauswertung der DIHK-Konjunkturumfrage zu Auslandsinvestitionen unter mehr als 2.000 deutschen Industrieunternehmen wurde im März erstellt. Die weiteren Ergebnisse finden Sie auf der DIHK-Webseite.
 
Länder/Märkte
Chile: Zielmarktanalyse zu Wasserstofftechnologien und Erzeugung von synthetischen Brennstoffen
Chile hat im internationalen Vergleich ein hohes Potenzial für die kostengünstige Produktion von grünem Wasserstoff zum Export und auch zum Einsatz auf dem lokalen Markt. Deutschen Unternehmen bieten sich zahlreiche Möglichkeiten mit ihren Technologien in den chilenischen Markt einzusteigen. Das zeigt eine Analyse, die Profile der Marktakteure bis hin zu rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen umfasst. Sie wurde von der AHK Chile im Rahmen der Exportinitiative German-Energy-Solutions ausgearbeitet und steht hier zum Download bereit.
 
Außenwirtschaftsförderung
BMWi-Außenwirtschaftstage 2021: Globale Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft bewältigen
DIHK und AHKs bestreiten mit breiter Themenvielfalt zahlreiche Partnerforen 
 
Deutsche Unternehmen beim Auslandsgeschäft unterstützen – das ist das Ziel der Außenwirtschaftstage 2021. Vom 19. bis 23. April kommen unter dem Motto "Germany works" Unternehmen – und hier vor allem KMU –, Multiplikatoren der Außenwirtschaftsförderung, Kammern, Verbände und außenwirtschaftlich interessierte politische Vertreter:innen zusammen, um sich über Erfolgsfaktoren für das Auslandsgeschäft auszutauschen.
 
Der DIHK und die AHKs sind mit zahlreichen Partnerforen vertreten, zu denen Sie sich noch kurzfristig anmelden können. Hier finden Sie einen Überblick über die Partnerforen des DIHK und der AHKs.
 
Darüber hinaus bieten wir Ihnen "Online Meetings mit AHK-Expert:innen" an. So können während der BMWi-Außenwirtschaftstage deutsche Unternehmen das Matching-Tool der Auslandshandelskammern (AHKs) nutzen, um in den direkten Kontakt mit den lokalen Marktexpert:innen zu treten. Hier finden Sie den zentralen Anmeldelink zum Matching-Tool der AHKs: AHK-Beratungsgespräche.
 
Termine
Erster digitaler NiederlandeTag, 21. April 2021, 15:00 Uhr MESZ
Der NiederlandeTag am 21. April 2021 zeigt Unternehmen attraktive Marktpotenziale im Nachbarland. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK – AHK Niederlande) hat gemeinsam mit der IHK Nord Westfalen ein interessantes Programm aufgestellt.
Dazu gehören Gastredner wie Fußballlegende Huub Stevens, Best-Practice-Beispiele von Bosch sowie Workshops zu den Themen Smart Industrie 4.0 und Digitalisierung in der Food- und Agrarwirtschaft. Während des Events können deutsche Unternehmen direkten Kontakt zu niederländischen Partnern aufbauen und digital netzwerken.
 
Anmelden können Sie sich unter NiederlandeTag.de
Webinar: Länderupdate Japan, 22. April 2021, 9:00 Uhr MESZ
Bei der Veranstaltung der IHK Bonn/Rhein-Sieg und der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan (AHK Japan) stehen für Japan-interessierte Unternehmen drei Fragen im Mittelpunkt: Wie kommt Japan durch die Corona Krise? Welche Anknüpfungspunkte bieten die Indo-Pazifik Leitlinien? Wie kann das Freihandelsabkommen der EU mit Japan genutzt werden?
 
Weitere Informationen und die Möglichkeit zu Anmeldung (Preis 20,00 Euro) finden Sie hier.
AHK-Corona Spotlights-Webinar „Restart in Italien, Frankreich und Spanien“, 28. April 2021, um 11:30 Uhr MESZ
Welche Schwerpunkte haben die wirtschaftlichen Pläne der Regierungen in Italien, Frankreich und Spanien? Welche Perspektiven ergeben sich daraus für die international tätigen deutschen Unternehmen? Welche Investitionsvorhaben könnten sich jenseits der bilateralen Kooperation auch als gemeinsame Projekte auf EU-Ebene realisieren lassen?
Nach einem Impuls von Dr. Kirsten Scholl, Leiterin der Europaabteilung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, werden die Geschäftsführer der AHKs in Italien, Frankreich und Spanien über Reformpläne und neue Projekte in ihren Ländern berichten, die interessante Möglichkeiten für Kooperationen mit deutschen Unternehmen eröffnen.
Dr. Volker Treier, Mitglied der Hauptgeschäftsführung und Außenwirtschaftschef des DIHK, eröffnet und moderiert.
 
Hier können Sie sich für das kostenfreie Webinar anmelden. Kurz vor dem Termin erhalten Sie die Einwahldaten.
 
Webinar "Connecting Minds, Creating the Future", 29. April 2021, 10:00 Uhr MESZ
Unter dem Titel „Connecting Minds, Creating the Future“ führen der DIHK, die AHK Vereinigte Arabische Emirate und der Internationale Wirtschaftssenat (IWS) am 29.04.2021 um 10:00 Uhr ein Webinar zur EXPO 2020 in Dubai durch. Dabei geht es insbesondere um die Themen Mobilität und Logistik im Kontext der Digitalisierung. Hochrangige Experten aus Politik und Wirtschaft, aus Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten geben spannende Ein- und Ausblicke in ihre Tätigkeit und werfen einen Blick in die digitale Zukunft – natürlich auch mit interessanten Infos von den Machern der EXPO, live aus Dubai.
 
Hier können Sie sich zu dem kostenlosen online Event anmelden.
Das Webinar findet in englischer Sprache statt.
 
Delegation der Deutschen Wirtschaft in Nigeria (AHK Nigeria) feiert 40-jähriges Jubiläum
Seit 40 Jahren begleitet die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Nigeria deutsche Unternehmen bei ihrem Markteintritt und -ausbau in dem westafrikanischen Land. Um das Jubiläum gebührend zu feiern, sind vom 23. April 2021 bis zum 22. April 2022 zahlreiche Veranstaltungen geplant, u. a. das Deutsch-Nigerianische Wirtschaftsforum im November und die Bildungsmesse „Educata“ sowie der Dual Vocational Training (DVT) Business Summit im Dezember 2021.
 
Eine Veranstaltungsübersicht sowie weitere Informationen finden Sie hier.
 
Gefällt Ihnen unser Newsletter?
Dann empfehlen Sie ihn weiter,oder melden Sie sich hier an.
 
Über uns       Impressum       Weitere Newsletter
Facebook
Twitter
Instagramm