    | | Liebe Leserinnen und Leser,
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| anbei die "Trade News" - Ausgabe September 2026. Enthalten sind handelspolitische Nachrichten aus Brüssel und Washington.
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| Viel Spaß beim Lesen, Klemens Kober
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|  | | DIHK-Umfrage Wettbewerb mit China |  |
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| Chinesische Anbieter werden für deutsche Unternehmen zunehmend zur Herausforderung. Das zeigt eine aktuelle DIHK-Unternehmensbefragung, an der sich vom 20.07. bis 10.08. über 1.300 Unternehmen beteiligt haben. Die vollständigen Ergebnisse finden Sie auf der DIHK-Homepage.
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| |  | | DIHK-Papier EU-VAE Abkommen |  |
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| Anlässlich des hochrangigen Besuchs aus den Vereinigten Arabischen Emiraten am 9. und 10. September in Berlin rücken die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland, der EU und den VAE verstärkt in den Fokus. Die DIHK sieht darin eine Chance, auch die laufenden Verhandlungen über ein EU-VAE-Handelsabkommen politisch voranzubringen und hat ein entsprechendes Impulspapier veröffentlicht. Vielen Dank für Ihren Input hierzu. Zum Papier gelangen Sie hier.
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|  | | Konsultation EU-Stahlverordnung bis 28.09. |  |
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| Die EU-Stahlverordnung ist am 01.07.2026 in Kraft getreten und sieht zollfreie Kontingente von 18,3 Millionen Tonnen vor. Für Einfuhren außerhalb der Quote gilt ein Zollsatz von 50 Prozent. Die Europäische Kommission hat am 30.07.2026 eine Konsultation gestartet, um Rückmeldungen zum Anwendungsbereich der EU-Stahlverordnung einzuholen und zu prüfen, welche Produkte in den Anwendungsbereich aufgenommen werden sollten. Die Umfrage ist bis zum 28. September hier auffindbar.
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| |  | | Nachweise EU-Stahlverordnung |  |
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| Die Europäische Kommission hat am 31.08.2026 einen Durchführungsrechtsakt verabschiedet, in dem festgelegt wird, welche Nachweise Importeure vorlegen müssen, um das Herkunftsland von „Melt-and-Pour“-Stahlprodukten („Schmelzen und Gießen“) nachzuweisen, wenn sie unter die Stahlverordnung fallende Stahlprodukte in die EU einführen. Zum Durchführungsrechtsakt gelangen Sie hier.
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|  | | EU-Kommission legt Rat EU-Indien Abkommen vor |  |
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| Die Europäische Kommission hat dem Rat am 11.09.2026 ihre Vorschläge für die Unterzeichnung und den Abschluss des Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und Indien vorgelegt, um die Genehmigung für dessen Unterzeichnung und Abschluss zu ersuchen. Zu den Dokumenten, die auch die Zollabbaustufen vorsehen, gelangen Sie hier
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| |  | | EU-Kommission legt Rat EU-Ecuador Abkommen vor |  |
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| Die Europäische Kommission hat dem Rat am 11.09.2026 ihren Vorschlag für das Abkommen zwischen der EU und Ecuador zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen (SIFA) zur Unterzeichnung und zum Abschluss vorgelegt. Das SIFA-Abkommen zwischen der EU und Ecuador soll es EU-Unternehmen erleichtern, in Ecuador zu investieren und ihre Geschäftstätigkeit dort auszuweiten. Zum Dokument gelangen Sie hier.
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|  | | Kambodscha tritt WTO-Alternativstreitbeilegung bei |  |
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| Kambodscha hat am 09.09.2026 angekündigt der WTO-Alternativstreitbeilegung Multi-party Interim Appeal Arbitration Arrangement (MPIA) beizutreten. Damit deckt das MPIA nun mit 62 Mitgliedern (darunter die EU und China) 60,4% des Welthandels ab. Weitere Informationen finden Sie hier.
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 | | | RGIT Corner - News aus Washington |
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|  | | USA-Kanada Handelsstreit |  |
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| Nachdem die Handelsgespräche zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada gescheitert sind traten die 50-prozentigen Zölle gemäß Section 338 auf kanadische Weine, Kosmetikprodukte, Schlittschuhe, Hockeyschläger, Angelruten, Zement, Papier- und Holzprodukte, Honig, Textilien und Bekleidung, Maschinen, Schmuck, Möbel und weitere Waren mit Wirkung zum 22. August 2026 in Kraft. Eine vollständige Liste ist in den Anhängen der ursprünglichen Proklamationen enthalten, mit denen die Zölle als Reaktion auf drei Kategorien kanadischer Handelsbeschränkungen angekündigt wurden: die Verbote der Provinzregierungen für alkoholische Getränke aus den USA, nationale Zollkontingente für in den USA hergestellte Fahrzeuge sowie Zollkontingente (TRQs) für US-amerikanische Milchprodukte. Kanada kündigte seinerseits Vergeltungszölle an, die ab dem 8. September 2026 auf US-Waren im Wert von 20 Milliarden US-Dollar erhoben werden sollen – entsprechend dem Umfang der betroffenen kanadischen Exporte. Stahl, Aluminium, Möbel, Bekleidung und Textilien werden mit einem Gegenzoll von 50 % belegt, während auf Haushaltsgeräte, Milchprodukte sowie bestimmte Stahl- und Aluminiumderivate ein Zoll von 25 % erhoben wird. Die kanadische Regierung nahm Meeresfrüchte nach Rückmeldungen aus der Branche von der Liste aus. Auf bestimmte Elektronikartikel, Werkzeuge und einige Maschinen wird ein Zoll von 15% erhoben.
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| |  | | Section-232 Zölle auf Drohnen und Komponenten |  |
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| Um die nationale Sicherheit zu schützen und die US-Lieferketten zu stärken, werden auf bestimmte Drohnen die als besonders sensibel für die nationale Sicherheit eingestuft werden, Zölle von bis zu 100 % erhoben. Für kleinere und weniger kritische Drohnen beträgt der Zoll 25 %. Drohnen und Komponenten aus der EU unterliegen einem niedrigeren Zoll von höchstens 15 %, sofern praktisch die gesamte Hardware, Software und Technologie aus der EU oder den USA stammt. Die Obergrenze von 15 % gilt ebenfalls für Südkorea, Taiwan, die Schweiz und Liechtenstein, während für das Vereinigte Königreich eine Obergrenze von 10 % gilt. Die Zölle treten grundsätzlich am 3. September in Kraft. Für bestimmte Produkte von Unternehmen, die am 2. September auf der „Blue UAS Cleared List“, im „Blue UAS Framework“ oder auf der „Conditional Approval List“ der FCC standen, gilt jedoch ein verzögertes Inkrafttreten zum 9. Februar 2027. Ein separater Zoll von 25 % auf eine weitere Gruppe von Drohnenkomponenten tritt ebenfalls am 9. Februar, 2027 in Kraft.
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|  | | Weißes Haus wirft Ländern Umgehung von China-Zöllen vor |  |
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| Das Office of Trade and Manufacturing Policy des Weißen Hauses hat einen neuen Bericht veröffentlicht in dem mehr als 40 Ländern – darunter der EU, Japan, Südkorea und Kanada – vorgeworfen wird, die Einfuhr chinesischer Waren in die USA über andere Länder zu ermöglichen. Auf diese Weise würden die 2018 eingeführten US-Zölle auf chinesische Waren umgangen. Dem Bericht zufolge entgehen den USA dadurch schätzungsweise 19 bis 26 Milliarden US-Dollar an Steuereinnahmen pro Jahr. Die Regierung kündigte außerdem die Entwicklung eines KI-Systems namens „Detective Border“ an, das die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) dabei unterstützen soll, Sendungen zu identifizieren, bei denen der Verdacht auf Betrug oder die Umgehung von Zöllen besteht. Der Bericht erscheint im Vorfeld des für September erwarteten US-Besuchs des chinesischen Präsidenten Xi Jinping.
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| | | Herausgeber: DIHK | Deutsche Industrie- und Handelskammer Breite Straße 29 D-10178 Berlin Telefon 030 20308-0 Fax 030 20308-1000 E-Mail info[a]dihk.de
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