Von der Wirtschaft für die Wirtschaft – Schlaglichter der Handelspolitik
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Ausgabe Nr. 2 / 2021 
Liebe Leserinnen und Leser,
 
anbei die "Trade News" - Ausgabe Februar 2021. Enthalten sind handelspolitische Nachrichten aus Brüssel, Singapur, Peking und Washington.
 
 
Viel Spaß beim Lesen,
Klemens Kober
Inhalt
Update
EU veröffentlicht Text des Investitionsabkommens mit China (CAI)
EU Antidumpingzölle gegen Türkei
UK und Schweiz treten WTO Beschaffungsabkommen bei
Konsultation zu EU-Kolumbien/Ecuador/Peru Abkommen bis 08.04.2021
EU-Seminare für Access2Markets
EP stimmt für stärkere EU-Befugnisse bei Handelsstreitigkeiten
EU klagt in der WTO gegen Ausfuhrbeschränkungen Indonesiens
Malaysia klagt in WTO gegen EU Palmöl-Regulierung
Ressourcen
7. Handelspolitische WTO-Überprüfung Indiens
Update
EU veröffentlicht Text des Investitionsabkommens mit China (CAI)
Am 22.01.2021 hat die EU-Kommission den vorläufigen Text des Investitionsabkommens mit China (CAI) veröffentlicht. Weitere Anhänge zum Abkommen sollen der Öffentlichkeit im Februar 2021 zugänglich gemacht werden. Der Wortlaut des Comprehensive Agreement on Investment, wie es im englischen Original heißt, wird über die nächsten Monate finalisiert und juristisch überprüft, bevor der Ratifizierungsprozess beginnen kann. Frühestens nächstes Jahr (2022) könnte das Abkommen mit der Unterzeichnung in Kraft treten.
 
EU Antidumpingzölle gegen Türkei
Ab dem 07.01.2021 erhebt die EU vorläufige Antidumpingzölle auf bestimmte Stahlprodukte mit Warenursprung Türkei. Die Zusatzzölle belaufen sich auf 4,8 bis 7,6 Prozent. Die endgültige Entscheidung steht am 07.07.2021 an.
 
UK und Schweiz treten WTO Beschaffungsabkommen bei
Zum 01.01.2021 sind das UK und die Schweiz dem überarbeiteten Beschaffungsabkommen der Welthandelsorganisation beigetreten. Das überarbeitete Abkommen mit 48 Mitgliedern garantiert seit 2014 größeren Marktzugang bei öffentlichen Ausschreibungen der Mitglieder untereinander. Das UK musste dem Abkommen aufgrund seines EU-Austritts neu beitreten.
 
Konsultation zu EU-Kolumbien/Ecuador/Peru Abkommen bis 08.04.2021
Bis zum 08.04.2021 laufen zwei EU-Konsultationen zum Handelsabkommen der EU mit Kolumbien, Ecuador und Peru:
 
Eine allgemeine Konsultation zur Umsetzung des Abkommens
%url:unique-count; "https://smoton.com/m0bkoq53-ed4hc9xv-t5tpq2gz-uog"; "Eine spezielle Konsultation für Unternehmen"]
 
Mehr Informationen hierzu finden Sie auf dieser Website, die auch offline Versionen der Fragebögen anbietet.
 
EU-Seminare für Access2Markets
Access2Markets ist das neue Onlineportal der Europäischen Union, das die Market Access Database (MADB) und den Trade Helpdesk zusammenführt, sowie ein Instrument zur Selbsteinschätzung der Ursprungsregeln (ROSA) einführt. In den nächsten Monaten bietet die EU-Kommission hierzu für Unternehmen verschiedene Seminare an.
 
EP stimmt für stärkere EU-Befugnisse bei Handelsstreitigkeiten
Am 19.01.2021 hat das Europaparlament neue Vorschriften verabschiedet, die es der EU erlauben, Gegenmaßnahmen bei Blockaden von WTO-Schlichtungsverfahren zu ergreifen. Die Stärkung der sogenannten Durchsetzungsverordnung ermöglicht es der EU, ihre Handelsinteressen gegen illegal handelnde Partner zu schützen. Von nun an kann die EU Gegenmaßnahmen ergreifen, wenn es ihr gelungen ist, von einem WTO-Streitbeilegungsgremium oder in bilateralen und regionalen Abkommen eine positive Entscheidung zu erwirken, wenn die andere Partei nicht bei der Beilegung des Streits kooperiert. Der Rat muss nun die überarbeitete Verordnung formell annehmen, die dann im EU-Amtsblatt veröffentlicht wird und 20 Tage später in Kraft tritt.
 
EU klagt in der WTO gegen Ausfuhrbeschränkungen Indonesiens
Die EU hat bei der WTO eine Klage gegen Ausfuhrbeschränkungen Indonesiens eingereicht. Betroffen von diesen Beschränkungen sind Rohstoffe, die für die Herstellung von rostfreiem Stahl erforderlich sind wie etwa Nickel- und Eisenerz. Nach der Einsetzung des WTO-Streitschlichtungpanels wird ein Urteilsspruch 2022 erwartet.
 
Malaysia klagt in WTO gegen EU Palmöl-Regulierung
Am 19.01.2021 hat Malaysia in der WTO eine Klage gegen die EU eingereicht, um gegen Regulierungen der EU und von EU-Mitgliedsstaaten mit Blick auf Palmöl vorzugehen. Mit einer Entscheidung wird 2022 gerechnet. Dieser Streitfall ist zudem seit 1995 der 600ste in der WTO-Geschichte.
 
Ressourcen
7. Handelspolitische WTO-Überprüfung Indiens
Am 06.01.2021 fand die 7. handelspolitische Überprüfung Indiens in der WTO statt. Alle WTO-Mitglieder werden regelmäßig einer solchen Überprüfung unterzogen.
 
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