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Editorial

Newsletter des

ejwue
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"Finger weg von den Sommerferien"

So lautet eine aktuelle Pressemeldung des Landesjugendring Baden-Württemberg (LJR BW), die wir auch in diesem Rundschreiben aufgenommen haben. Dabei fordert der Landesjugendring verlässliche Aussagen, unter welchen Bedingungen in den Sommerferien Kinder- und Jugendarbeit geplant werden kann. Derzeit wird in allen Verordnungen und Fahrplänen dazu keine Aussage getätigt.

Aber wir wollen nicht nur beklagen, sondern gestalten und ermöglichen. Deshalb haben wir einige Hinweise zusammengestellt und freuen uns, mit Euch diese Zeit für die Kinder und Jugendlichen in Württemberg gestalten zu können.

Team EJW-Praxis

Aus der EJW-Landesstelle grüßen herzlich

 

Alexander Strobel und das EJW-Praxis-Team

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Nachrichten

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Rechtsverordnung Corona

Mittlerweile gibt es die achte Rechtsverordnung des Landes. Wir führen hier nur Änderungen auf, von denen wir glauben, dass sie für die Kinder- und Jugendarbeit relevant sind. Bitte lesen Sie die für Sie einschlägigen Passagen in der Verordnung selbst nach.
Aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg.

Neue Regelungen betreffen u.a.:

  • Maskenpflicht für Einkauf und ÖPNV, seit 27. April 2020
  • (Jugend-) Gottesdienste, seit 4. Mai 2020
    (Rundschreiben OKR zu Gottesdienste)
  • Öffnung der Spielplätze, seit 6. Mai 2020
  • Freiluft-Sportanlagen für Sportaktivitäten ohne Körperkontakt, seit 11. Mai 2020
  • Verbot von Großveranstaltungen (über 1.000 Personen) bis mind. 31. August 2020.
Weiterhin untersagt sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen (mit Ausnahmen von Freiluftsport ohne Körperkontakt), allerdings gilt diese Beschränkung (derzeit) nur noch bis 5. Juni 2020. Bis zu den Pfingstferien soll es für die Kinder- und Jugendarbeit einen Stufenplan zur schrittweisen Ermöglichung von Gruppenarbeit geben. Zudem gilt die behördliche Schließung von Beherbergungsbetrieben/Selbstversorgerhäusern nur bis zum 24. Mai 2020 (vgl. hierzu den weiteren Beitrag „Freizeitheime wieder ab 25. Mai öffnen?“.

Zu beachten ist jedoch, dass trotz bzw. wegen der Lockerungen dann ggf. weitere, vor allem hygienische, Auflagen bestehen, die vor einer Öffnung mit der Gemeinde abgestimmt werden müssen.

Ansprechperson ››

Alexander Strobel | Telefon: 0711 9781-285 | alexander.strobel@ejwue.de

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Mundschutz - Desinfektionsmittel - Hygieneartikel

Wir gehen davon aus, dass ein Wiedereinstieg in die Kinder- und Jugendarbeit nur unter diversen Hygienemaßnahmen möglich sein werden. Über die EJW-Landesstelle können Werke, Vereine und Kirchengemeinden bestellen:

  • Einweg-Masken, 25 Stück Packung, 17,50 Euro inkl. MwSt.
  • Desinfektions-Gel mit Handspender, 500 ml Flasche, 7,90 Euro inkl. MwSt.
Infos unter: https://www.ejw-bildung.de/detailansicht.html?eduid=26153
Bestellung unter: https://anmeldung2.ejw-manager.de/veranstaltung/26153

Ansprechperson ››

Alexander Strobel | Telefon: 0711 9781-285 | alexander.strobel@ejwue.de

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Neue Fördertitel im Landesjugendplan verfügbar

Förderung der Ausfall- oder Stornokosten
bei Maßnahmen nach der VwV außerschulische Jugendbildung

Grundsätzlich gelten die allgemeinen Vorschriften der VwV außerschulische Jugendbildung vom 10.4.2018 (erster Teil: Ziffern 1-7). Maßnahmenträger weisen über das Formular "V Storno" ihre Ausfall- oder Stornokosten nach.
Dabei gilt:

  • Ausfall- und Stornokosten müssen sich auf Projekte beziehen, die auch sonst zuschussfähig gewesen wären (Jugenderholungsmaßnahmen, Jugendleiter*innen-Lehrgänge, Seminare) oder beantragt wurden (Praktische Maßnahmen).
  • Ausfall- und Stornokosten sind förderfähig, wenn die Durchführung des Projektes nach § 3 der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) vom 17.3.2020 oder später verboten wurde.
  • Es gilt eine allgemeine Schadensminderungspflicht. D.h. zunächst müssen alle Möglichkeiten genutzt worden sein, um den entstehenden finanziellen Schaden zu reduzieren bzw. absehbare Schäden zu vermeiden. Die Beachtung des Grundsatzes der allgemeinen Schadensminderungspflicht ist zu dokumentieren.
  • Storno- und Ausfallkosten können für Maßnahmen übernommen werden, die bis zum 31.12.2020 stattgefunden hätten. Maßnahmen müssen aktuell noch nicht alle bis zu diesem Datum abgesagt werden. Die Anträge können noch bis 31.3.2021 gestellt werden.
  • Es ist beabsichtigt, alle Storno- und Ausfallkosten zu 100% zu übernehmen.
  • Gab es bereits Aufwendungen zur Vorbereitung einer nun abgesagten Veranstaltung, können die Kosten ebenfalls aufgeführt werden, es sei denn, die Vorbereitung wurde bereits anderweitig über den Landesjugendplan abgerechnet.


Webbasierte Bildungsangebote
der außerschulischen Jugendbildung

Grundlage bildet das Schreiben zu webbasierten Bildungsangeboten des Sozialministeriums und die VwV außerschulische Jugendbildung vom 10.4.2018. (Die Ziffern 12.2.3, 12.2.4, 12.2.8 und 12.2.9 entfallen). Der Nachweis erfolgt durch den Maßnahmenträger über das Formular V 6d.

Dabei gilt:
  • Gefördert werden Lehrgänge für Jugendleiter*innen und Seminare der außerschulischen Jugendbildung.
  • für webbasierte Bildungsangebote der außerschulischen Jugendbildung werden im Zeitraum vom 17.3.2020 bis 30.9.2020 Zuschüsse gewährt.
  • Der Zuschuss erfolgt auf Nachweis der Programmdauer. Abgerechnet werden Bildungsreihen in 2,5h (150min.) Schritten. Dabei können die Zeiten flexibel auf mehrere Sitzungen verteilt werden.
  • Der Tagessatz (5h Programm) wird mit 17 Euro angesetzt.
  • Ein Kostennachweis ist nicht erforderlich.

Ansprechperson ››

Alexander Strobel | Telefon: 0711 9781-285 | alexander.strobel@ejwue.de

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juleica behält 2020 ihre Gültigkeit

juleica-Karten, die in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 ihre Gültigkeit verloren haben oder verlieren würden, werden bis zum 31. Dezember 2020 automatisch verlängert. Unabhängig davon gilt weiterhin, dass die Juleica beim Wegfall der Voraussetzungen zurückzugeben ist.

Ansprechperson ››

Alexander Strobel | Telefon: 0711 9781-285 | alexander.strobel@ejwue.de

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Fünf Sterne für den Sommer 2020 - ein Angebot für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in den Sommerferien 2020

Damit es auch in diesem Sommer attraktive Freizeiten gibt haben Hauptamtliche und BFDlerinnen der Landesstelle des EJW in Zusammenarbeit mit Ehren- und Hauptamtlichen aus CVJM, Bezirks- und Ortsjugendwerken schon Ende April begonnen, attraktive Angebote für Kinder und Jugendliche zu entwickeln. Diese könnten unter der Federführung der Orte und Bezirke vor Ort stattfinden, falls die In- und Auslandsfreizeiten im Sommer in der gewohnten Form nicht durchführbar sind. Zusätzlich gibt es unter dem Stichwort „Summer-Spirit“ Angebote für junge Erwachsene.

Hier kann die ausführliche Beschreibung sowie Begleitmaterial des Sommerangebotes heruntergeladen werden.

Ansprechperson ››

Dieter Braun | Telefon: 0711 9781-360 | info@ejw-sommer.de

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Weitere Online-Sprechstunden im Juni

Ende April und Anfang Mai hat die Landesstelle Video-Sprechstunden angeboten. Diese Angebote wurden stark nachgefragt. Für die Sommerfreizeiten scheint uns Pfingsten eine entscheidende Wegmarke in der Abschätzung von weiteren Handlungsempfehlungen zu sein. Deshalb bieten wir am Montag, 15. Juni, 14 Uhr und Mittwoch, 17. Juni, 19 Uhr, nochmals zwei Sprechstunden per Videokonferenz an.
Teilnehmen werden Mitglieder der Landesleitung sowie Alexander Strobel und ggf. der WuP. https://zoom.us/j/9925970964

Ansprechperson ››

Alexander Strobel | Telefon: 0711 9781-285 | alexander.strobel@ejwue.de

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Freizeitheime wieder ab 25. Mai öffnen?

Allerorts wird über Lockerungen der Corona-Maßnahmen gesprochen. Und tatsächlich sind jetzt u.a. wieder Gottesdienste möglich, die Schulen öffnen wieder usw.
Gemäß der zuletzt am 8. Mai veränderten Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist der Betrieb von Beherbergungsbetrieben auch nur noch bis zum 24. Mai 2020 untersagt (vgl. § 4 Abs. 1 Nr. 11 CoronaVO). Ergänzend ist zu berücksichtigen, dass noch bis zum 5. Juni 2020 ein faktisches Versammlungsverbot für Gruppen gibt - namentlich "Zusammenkünfte in Vereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen...". Deshalb stellen sich viele Bezirksjugendwerke und CVJMs die Frage, ob bzw. ab wann sie ihre Freizeitheime bzw. Selbstversorgerhäuser wieder aufmachen sollen und können.

Einerseits möchten viele ein Zeichen setzen und schnellstmöglich wieder Kinder- und Jugendarbeit in ihren Häusern ermöglichen, andererseits stellt sich die Frage der Wirtschaftlichkeit, wenn wesentliche Belegergruppen wie Schulklassen und Seminargruppen ggf. bis ins Jahr 2021 ausbleiben. Unabhängig hiervon sind die Hygienevorgaben zu beachten und zu bewerten, die mit der Lockerung verbunden sind: Nach § 4 Abs. 3 CoronaVO gilt: "Betriebe und Einrichtungen mit Publikumsverkehr haben darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten und des Notwendigen der Zutritt gesteuert wird und Warteschlangen vermieden werden. Insbesondere ist darauf hinzuwirken, dass ein Abstand von möglichst 2 Metern, mindestens aber 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind;" Darüber hinaus gilt gemäß Absatz 4: "Das Sozialministerium und das Wirtschaftsministerium werden gemäß § 32 Satz 2 IfSG ermächtigt, durch gemeinsame Rechtsverordnung über Absatz 3 hinausgehende oder davon abweichende Hygienevorgaben für Einzelhandelsbetriebe, Handwerker, Vergnügungsstätten, Betriebe in den Bereichen Tattoo und Piercing, Massage, Kosmetik, Nagelpflege und Fußpflege, Sonnenstudios, Beherbergungsbetriebe, Camping- und Wohnmobilstellplätze sowie für das Gaststättengewerbe festzulegen." Die betreffenden Hygienevorgaben für Beherbergungsbetriebe liegen unseres Wissens noch nicht finalisiert vor. Klar ist jedoch, dass vor Wiederaufnahme des Betriebes von Freizeitheimen und Selbstversorgerhäuser ein umfassendes Hygieneschutzkonzept ausgearbeitet werden muss.

Eine Orientierungshilfe hierzu könnte exemplarisch die Handlungshilfen der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe sein. So sieht diese Empfehlung z.B. bezüglich des allgemeingültigen Abstandsgebot von Gästegruppen: „Anzustreben ist die Unterbringung in Einzelzimmern (wo möglich). In einem Mehrbettzimmer dürfen nur Mitarbeiter des gleichen Teams untergebracht werden. Der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5m müssten eingehalten werden. Die Zimmer werden mit max. halber Kapazität belegt". Soweit die Sanitäreinrichtungen nicht jeweils auf den Zimmern sind, wird die belegbare Kapazität vermutlich noch stärker zu begrenzen sein. Zudem müssen die Betreiber der Häuser detaillierte Putz- und Desinfektionspläne erstellen und die Umsetzung dann auch sicherstellen.

Unser eher pessimistischer Ausblick für Freizeitheime/Selbstversorgerhäuser ist deshalb, das sich viele betroffene Bezirksjugendwerke und CVJMs die Frage stellen müssen, ob eine Wiedereröffnung der Häuser für Fremdbelegungen überhaupt noch dieses Jahr möglich und sinnvoll ist. Es bleibt aber zu hoffen, dass die Häuser für eigene Aktivitäten in den Sommerferien und im Herbst genutzt werden können.

Ansprechperson ››

Friedemann Berner | Telefon: 0711 9781-210 | friedemann.berner@ejwue.de

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Finger weg von den Sommerferien - Jugendliche brauchen Freiräume!

Der Landesjugendring Baden-Württemberg fordert die Landesregierung in einer Pressemeldung auf, die Bedürfnisse junger Menschen bei Diskussion um die Gestaltung der Sommerferien zu berücksichtigen.

Die Gestaltung der Sommerferien ist hart umkämpft. Die Tourismusbranche bangt um ihr Geschäft, sollten die Sommerferien nicht wie geplant als Urlaubszeit dienen. Elternverbände fordern Sommerschulkurse, nicht zuletzt, weil viele Eltern nicht Budget oder Zeit für einen Urlaub hätten. Es wird abgewogen zwischen wirtschaftlichen Interessen und der Bildungskarriere junger Menschen. Bei den Jugendverbänden führt die derzeitige Diskussion zu Kopfschütteln.

Der stark eingeschränkte Kontakt zu Gleichaltrigen, die massiven Einschränkungen der Freizeitgestaltung und seit Wochen keine Freiräume abseits des Elternhauses - diese Aspekte werden nach Ansicht des Landesjugendrings in der öffentlichen Debatte viel zu wenig beachtet: "Es wird aktuell vor allem nach Bedürfnissen der Wirtschaft und von Eltern als Arbeitnehmer*innen gefragt. Kinder und Jugendliche tauchen in der Diskussion nur auf, wenn es um Schulabschlüsse geht. Nach ihren Interessen, Sorgen und Nöten in der aktuellen Situation wird nicht gefragt. Stattdessen sollen Jugendliche funktionieren und ihre Abschlüsse machen, als sei 2020 ein Jahr wie jedes andere. Aber Kinder sind mehr als ein Betreuungsproblem. Und für Jugendliche besteht das Leben nicht allein aus ihrem Schulabschluss", kritisiert Reiner Baur, Vorsitzender des Landesjugendrings Baden-Württemberg.

Kinder und Jugendliche brauchen Freiräume ohne Eltern und Lehrer*innen, um sich mit Gleichaltrigen zu treffen - da ist sich die Fachwelt einig. Diese Freiräume bieten Jugendverbände mit ihren Freizeitangeboten in Gruppenstunden und Ferienfreizeiten. Die Angebote der Jugendverbände sind wertvolle Treffpunkte für Kinder und Jugendliche. Bei den zahlreichen Aktivitäten erproben Kinder und Jugendliche Neues und übernehmen Verantwortung. Doch diese Angebote stehen in der aktuellen Diskussion um Lockerungen der Corona-bedingten Einschränkungen viel zu weit im Hintergrund.

"Wir brauchen jetzt sehr schnell verlässliche Aussagen, in welche Richtung wir in den nächsten Wochen und vor allem in der Sommerzeit planen können", fordert Baur. In den Jugendverbänden sei völlig klar, dass dieses Jahr alle Planungen unter dem Vorbehalt des Infektionsgeschehens stehen. "Wir gehen davon aus, dass dieses Jahr nichts stattfinden kann, wie ursprünglich geplant. Deswegen stehen die Ehren- und Hauptamtlichen in den Jugendverbänden bereit, um für Kinder und Jugendliche unter den aktuellen Bedingungen funktionierende Angebote zu entwickeln, zu improvisieren und kreativ neu zu erfinden. Das sind wir unseren Teilnehmer*innen aber auch deren Eltern schuldig. Aber komplett ins Blaue hinein zu planen ist kaum möglich und für alle Beteiligten frustrierend", führt Baur aus.

Notwendig seien planbare Rahmenbedingungen für Zeltlager, Stadtranderholungen und Waldheime. Die Vorbereitung dazu muss jetzt erfolgen. Dazu gehört vor allem die Schulung der ehrenamtlichen Betreuer*innen. Dabei lassen sich Gruppenpädagogik und anderes nicht nur digital vermitteln. Deshalb müssen Lehrgänge in Präsenzveranstaltungen wieder ermöglicht werden können. Ein weiteres Problem: das Vorgehen von Hochschulen und Universitäten, die ihre Semester und Prüfungszeiten in die Sommerferien hineinschieben. Für die Ehrenamtlichen sei hier Flexibilität bei Prüfungsterminen unabdingbar, damit sie ihrem Engagement nachgehen können.

Baur: "Unser Appell an die Landesregierung ist klar: machen Sie zeitnah Freizeiten in den Sommerferien möglich! Und: Finger weg von den Sommerferien. Jugendliche brauchen jetzt eine Ferienperspektive und die Jugendverbände eine Planungsgrundlage. Wir stehen für Gespräche bereit, um unter den außergewöhnlichen Bedingungen der aktuellen Pandemie tragfähige Lösungen zu erarbeiten, die mit dem Infektionsschutz vereinbar sind."

Ansprechperson ››

Alexander Strobel | Telefon: 0711 9781-285 | alexander.strobel@ejwue.de

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Delegiertenversammlungen auch virtuell und im Umlaufverfahren möglich

Wir hatten in unserem Rundschreiben bereits darüber berichtet, dass der Bundestag am 27. März 2020 ein Gesetz verabschiedet hat, um damit u.a. die Handlungsfähigkeit von Vereinen während der Corona-Pandemie sicherzustellen. U.a. besteht seitdem – unabhängig von den Satzungsvorgaben – die Möglichkeit, Mitgliederversammlungen virtuell abzuhalten und Beschlussfassungen im Umlaufverfahren zu erleichtern. Für Bezirksjugendwerke als Teil der kirchlichen Körperschaften gelten diese gesetzlichen Regelungen nicht, aber die Landeskirche hat vergleichbare Regelungen erlassen. Mit Rundschreiben vom 23.5.2020 hatten wir auf die Ergänzung von § 21 Kirchengemeindeordnung (KGO) hingewiesen, die nicht nur eine audiovisuelle Durchführung von Kirchengemeinderatssitzungen ermöglicht, sondern aufgrund der Verweisungsvorschriften unserer Bezirksrahmenordnung auch dem BAK ermöglicht, online zu verhandeln und zu beschließen.

Dies gilt auch analog für die Durchführung von Delegiertenversammlungen: Zunächst ermöglicht § 15 a Kirchenbezirksordnung (KBO) die entsprechende Anwendung der KGO-Verfahrensvorschriften (u.a. § 21 KGO) auf Bezirkssynoden angewendet werden können. § 8 Abs. 7 Bezirksrahmenordnung (BRO) ermöglicht dann wiederum, dass für Delegiertenversammlungen die Verfahrensvorschriften für die Kirchenbezirkssynode entsprechend anwendbar sind.
In der Praxis heißt das, dass die oder der Vorsitzende bei der Einladung im Rahmen von § 8 Abs. 1 BRO eine audiovisuelle Teilnahme an Sitzungen vorsehen kann. Aufgrund der Änderung von § 29 KGO sind bei Delegiertenversammlung zudem Umlaufbeschlüsse möglich (z.. B. per E-Mail), ebenso Wahlen im Umlaufverfahren. Der Oberkirchenrat hat eine Handreichung veröffentlicht, in der Empfehlungen für die praktische Umsetzung dieser neuen Möglichkeiten bei Umlaufbeschlüssen und Wahlen gemacht werden:
https://www.elk-wue.de/fileadmin/Downloads/Handreichung_zum_schriftlichen_Verfahren_und_Briefwahlvef.pdf

Wichtig ist, zu beachten, dass die zugrundeliegende Anordnung des Geschäftsführenden Ausschusses, die am 17. März 2020 in Kraft trat, am 1. März 2021 wieder außer Kraft tritt.

Ansprechperson ››

Peter L. Schmidt | Telefon: 0711 9781-286 | peter.schmidt@ejwue.de

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Weisheit

In Krisenzeiten suchen Intelligente nach Lösungen,
Idioten suchen nach Schuldigen
Vicco von Bülow (Loriot)

 
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Kontakt

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Evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Haeberlinstraße 1-3, 70563 Stuttgart
Telefon (07 11) 97 81-210
Telefax (07 11) 97 81-30
E-Mail: service@ejwue.de
Geschäftsführer: Friedemann Berner