20.04.2020
Presseinformation
Auszeichnung für Alrun Hofert
Der Freundeskreis des Schauspiel Hannover verleiht zum 17. Mal den Förderpreis Weiter so!
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie der Vorstand der Gesellschaft der Freunde des hannoverschen Schauspielhauses e.V. (GFS) heute mitteilte, geht der Förderpreis Weiter so! 2020 an das Ensemblemitglied Alrun Hofert. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.
 
Alrun Hofert gehört seit der Spielzeit 2019/20 zum Ensemble des Schauspiel Hannover. 1994 in Breisach am Rhein geboren, wuchs Alrun Hofert in einem Weindorf in der Nähe von Freiburg im Breisgau auf. Von
2013 bis 2017 studierte sie Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Während des Studiums war sie u.a. am Schauspiel Frankfurt in Inszenierungen von Amélie Niermeyer und Susanne Wolff sowie an den Staatstheatern Mainz und Darmstadt zu sehen.
2017 gastierte sie in Oberhausen und Köln. Von 2017 bis 2019 war sie am Theater Bielefeld engagiert.
 
Am Schauspiel Hannover spielte Alrun Hofert die Titelrolle in Antigone.  Ein Requiem. Zudem ist sie in Zeit aus den Fugen und Furien des Erinnerns zu sehen. Zuletzte wirkte sie in der Produktion Der Ursprung der Welt mit, die für den 22. März vorgesehene Premiere musste jedoch wegen der Corona-bedingten Schließung des Theaters verschoben werden.
 
Angelika Nauck, Vorsitzende des Vorstands der GFS, freut sich sehr über das Votum: "Alrun Hofert hat diesen Preis mehr als verdient. Sie hat sich in ihrer ersten Spielzeit am Schauspiel Hannover vor allem mit ihren Rollen im Ballhof sofort in die Herzen des Publikums gespielt.“
 
Schauspiel-Intendantin Sonja Anders würdigt Alrun Hofert: "Sie ist ein Energiebündel wie ich es selten erlebt habe. Sie strahlt und springt und kämpft an vielen Fronten gleichzeitig. In ihrem Engagement für das Theater, die Gesellschaft, ihre Kolleg*innen bleibt sie trotzdem immer bei sich und trägt diese Eigenschaften auf die Bühne. Schön, dass wir sie mit ihrer Vitalität und ihrer Intelligenz im Ensemble haben!"
 
Alrun Hofert bedankt sich für die Zusammenarbeit während ihrer ersten Spielzeit in Hannover: "Für mein erstes dreiviertel Jahr in Hannover bin ich extrem dankbar und froh. Dankbar für so spielfreudige und offene Kolleg*innen. Für ein herzliches, begeisterungsfähiges und bisweilen kritisches Publikum. Und für das, was ich arbeiten durfte. Jede Inszenierung, jeder Stoff, mit dem ich mich bis zu unserer Corona-Zwangspause befasst habe, empfinde ich als gesellschaftspolitisch wichtig und lehrreich. Dass diese kurze und dennoch so fruchtbare Zeit mit einer solchen Ehrung belohnt wird freut mich umso mehr. Und ich freue mich besonders darauf, wenn es wieder losgeht, wir proben und vor allem wieder spielen dürfen!"
 
Nominiert für den Nachwuchsförderpreis Weiter so! waren alle Mitglieder des Ensembles des Schauspiel Hannover, die über maximal fünf Jahre Bühnenerfahrung verfügen. Ziel des Preises ist es, junge Talente zu fördern. Die GFS-Auszeichnung gibt es seit 2003, zuletzt im jährlichen Wechsel auch in der Kategorie Regie/Kostüm/Bühne.
In diesem Jahr konnte erstmals neben den Mitgliedern der GFS auch das gesamte Publikum an der Stimmenabgabe teilnehmen. Der Förderpreis Weiter so! hat sich damit 2020 zu einem echten Publikumspreis entwickelt. Gezählt wurden alle Stimmen, die bis einschließlich 8. März 2020 digital oder auf dem Postweg bei der GFS eingegangen sind. Insgesamt wurden über 400 Stimmen abgegeben.
 
Die Preisverleihung findet traditionell im Anschluss an eine Vorstellung am Ende der Spielzeit statt. Die feierliche Würdgung von Alrun Hofert wird bei einer der ersten Vorstellungen nachgeholt, sobald der Spielbetrieb am Schauspiel Hannover wieder läuft.
 
Die GFS hat sich vor mehr als 50 Jahren als „älteste Bürgerinitiative Hannovers“ für den Bau des Schauspielhauses stark gemacht. Seitdem begleitet der Verein das Schauspiel Hannover ideell und finanziell. Nähere Informationen zur GFS finden Sie unter schauspielfreunde. de.
 
Pressebilder von Alrun Hofert können Sie am Ende dieser E-Mail herunterladen.
Mit freundlichen Grüßen
Natalie Köhler und Nils Wendtland
Pressekontakt
Nils Wendtland
Pressesprecher
T +49 511 9999 2080
 
Natalie Köhler
Pressereferentin
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Foto 1: Antigone. Ein Requiem (c) Katrin Ribbe
Foto 2 und 3: Furien des Erinnerns (c) Katrin Ribbe
Foto 4: Zeit aus den Fugen (c) Kerstin Schomburg
Foto 5: Porträtbild vor Pudding (c) Kerstin Schomburg
 
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