29.11.2019
Pressemitteilung
Energieeffizienz - Staatstheater verbrauchen rund 40 Prozent weniger Energie
Sehr geehrte Damen und Herren,
auch die Niedersächsische Staatstheater Hannover GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Ökobilanz zu optimieren und den CO2-Austoß deutlich zu reduzieren. Der aktuelle Energiebericht zeigt erfreuliche Ergebnisse: Der jährliche Stromverbrauch ist gegenüber 2007 um über 40% gesunken. Die Staatstheater sparen damit gegenüber 2007 jedes Jahr 463 Tonnen CO2 im Bereich Strom sowie 147 Tonnen CO2 im Bereich Fernwärme.
 
Die verschiedenen Immobilien und Standorte der Staatstheater Hannover wurden in den letzten zehn Jahren sukzessive aufgerüstet im Hinblick auf Stromeinsparung und Wärmedämmung. "Dabei war es uns wichtig, dass sich jeder investierte Euro durch reduzierte Kosten für Strom und Wärme wieder einspielt. Das ist uns in vollem Umfang gelungen", freut sich der Kaufmännische Direktor Jürgen Braasch. "Wir schonen nicht nur die Umwelt, sondern sparen nun auch jedes Jahr bares Geld."
 
Unter Berücksichtigung gestiegener Strompreise spart die Staatstheater Hannover GmbH gegenüber 2007 jedes Jahr 383.000 € im Bereich Strom und 152.000 € im Bereich Fernwärme.
 
Viele große und kleine Aktionen zur Energieeffizienz gehen auf Initiativen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurück. "Damit ist diese erfreuliche Bilanz in erster Line ein Erfolg der hier arbeitenden Menschen, die mit Kreativität und Engagement eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen angepackt haben", bilanziert Jürgen Braasch.
 
Ulf Bosold, Betriebsinspektor und Leiter des Gebäude- und Veranstaltungsmanagements, erläutert: "Das Opernhaus ist aufgrund seiner historischen Bausubstanz nur sehr schwer energieeffizient umzurüsten. Trotzdem ist der Energieverbrauch mit 126 kwh pro Quadratmeter heute deutlich unterhalb des Vergleichswerts von 150 kwh pro Quadratmeter, welchen das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie 2009 im Rahmen der Energieeinsparverordnung (EnEV) vorgelegt haben."
 
Das Schauspielhaus in der Prinzenstraße, Baujahr 1992, ist wesentlich leichter umzurüsten. Heute spart das Schauspielhaus fast 50% Strom gegenüber 2007.
 
"Auch wenn wir schon etliche Maßnahmen erfolgreich umgesetzt haben, finden sich immer wieder neue Einsparideen", erklärt Ulf Bosold. "Die Technik entwickelt sich rasant weiter, so dass wir heute bestimmte Maßnahmen der letzten Jahre überarbeiten und noch effizienter gestalten können. Es bleibt also viel zu tun."
Mit freundlichen Grüßen
Christiane Hein und Nils Wendtland
Presse Staatstheater Hannover
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Pressesprecherin Staatsoper
T +49 511 9999 1080
 
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Niedersächsische Staatstheater Hannover GmbH
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