11.12.2019
Pressemitteilung
Nina Hagen und Band mit „Friedensfetzern“ im Schauspielhaus
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 03. Oktober spielt Nina Hagen ihr leidenschaftliches Plädoyer für die Aktualität vieler Brecht-Songs und Texte. Das Konzert „Brecht-Lieder zur Klampfe“ von Nina Hagen und Band beginnt um 19:30 im Schauspielhaus. Neben einem Brecht-Revival-Repertoire gibt es auch Selbstvertontes mit Texten z. B. von Else Lasker-Schüler und Goethe, Originale von Dylan, Cohen, Cash, Biermann und Jim Morrison, aber auch von Nina Hagen ins Deutsche übertragene Gospel, Blues & Friedensfetzer.
 
Am selben Tag wird um 14:00 Uhr eine Sonderausstellung über Nina Hagen im Theatermuseum eröffnet. Ursprünglich plante das Theatermuseum die Ausstellung bereits ab dem 31.08., passend zum Hoffest im Schauspielhaus zu zeigen. Durch Umbaumaßnahmen, die sich verzögern, kann die Eröffnung nun erst später erfolgen. Die Ausstellung wird am 03.10. um 14:00 Uhr eröffnet und ist bis Konzertbeginn um 19:30 Uhr, sowie eine Stunde nach Ende des Konzertes zu sehen. Nina Hagen wird selbst anwesend sein.
 
Die Sonderausstellung zu Nina Hagen gründet auf der Sammlung eines Fans:
Arne Buhrdorf bekommt 1980 die LP „Unbehagen“ geschenkt und stößt in der Zeitschrift Bravo auf Artikel über die Sängerin – seitdem sammelt er Tonträger, Fotos, Autogramm- und Eintrittskarten, Bücher und Merchandising-Artikel aus der ganzen Welt. Inzwischen ist die Sammlung auf über 2000 Zeitungsartikel und über 1000 sonstige Exponate angewachsen. Bereits 2003 geht das von Arne Buhrdorf geführte Nina-Hagen-Archiv online, das ihre Karriere ausführlich dokumentiert (www.einfach-nina.de).
 
Neben der Ausstellung zu Nina Hagen wird es ab dem 03.10. im Theatermuseum auch eine Ausstellung über die deutsch-österreichische Film- und Theaterschauspielerin Christine Kaufmann (1945-2017) geben. Sie wurde in den 50er-Jahren zum Kinderstar, erlangte 1961 an der Seite von Kirk Douglas im Film „Stadt ohne Mitleid“ internationale Berühmtheit und gewann einen Golden Globe Award. Sie drehte mit den Regisseuren Werner Schroeter, Rainer Werner Fassbinder und Helmut Dietl. Es sind nahe, ungeschminkte und persönliche Aufnahmen von Kaufmann - mit Menschen wie ihrem Ehemann Tony Curtis oder dem Maler Ernst Fuchs.
 
 
Mit freundlichen Grüßen
Nils Wendtland
Pressesprecher
 
Natalie Köhler
Pressereferentin
 
Carsten Niemann
Theatermuseum
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Dr. Carsten Niemann
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