Techniker Krankenkasse
TK spezial

Mecklenburg-Vorpommern

Nr. 7 | 2021

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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Sommerferien und für viele Menschen auch die Urlaubszeit sind zu Ende. Damit rücken die politischen Wahlen am 26. September in greifbare Nähe. Die großen Parteien haben ihre Programme bereits publiziert und sind in den Wahlkampfmodus gewechselt. Wir widmen uns daher in dieser Ausgabe exklusiv den Plänen der großen demokratischen Parteien in unserem Bundesland. Außerdem stellen wir Ihnen auch die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten in Kurzportraits vor.

Ich wünsche eine spannende Lektüre.

Ihre
Manon Austenat-Wied
Leiterin TK-Landesvertretung

Die Landtagswahl ist in Mecklenburg-Vorpommern #Chefinsache

 

 

Die Legislaturperiode neigt sich in Mecklenburg-Vorpommern dem Ende entgegen. Im Interview spreche ich über meine landespolitischen Erwartungen und unsere Chancen zur Optimierung der Gesundheitsversorgung in Mecklenburg-Vorpommern.

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SPD: Reformpläne ambitioniert und patientennah umsetzen

 

 

Als Regierungspartei und stärkste Fraktion im Schweriner Landtag, besitzt die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) einen breiten Gestaltungsanspruch. Anlässlich der kommenden Landtagswahl haben wir die gesundheitspolitischen Pläne der SPD in Mecklenburg-Vorpommern umfassend analysiert.

Spitzenkandidatin

Zur Person

für die SPD ist Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Sie hat das Amt am 4. Juli 2017 vom erkrankten Erwin Sellering übernommen und tritt nun in dessen alten Wahlkreis 8 im Schweriner Norden an. Zuletzt machte sich Ministerpräsidentin Schwesig u. a. für die Zukunft der Kinder- und Jugendmedizin in M-V stark.

"Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, ihre Behandlung benötigt wesentlich mehr Zeit. Das muss bei der Finanzierung der Krankenhäuser stärker berücksichtigt werden."

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CDU: Gesundheitsbranche im Land konsequent digitalisieren

 

 

Als zweitstärkste Fraktion im Schweriner Landtag, die zeitgleich den Gesundheitsminister des Landes stellt, besitzt die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) erhebliches gesundheitspolitisches Machtpotential in Mecklenburg-Vorpommern. Ob dies auch nach der Wahl so bleibt, ist offen. Dennoch haben wir die gesundheitspolitischen Pläne der CDU im Nordosten genau inspiziert.

Spitzenkandidat

Zur Person

der CDU ist ihr Landrat in Vorpommern-Greifswald, Michael Sack. Seit dem 7. August 2020 ist er auch Landesvorsitzender der CDU Mecklenburg-Vorpommern. Sein Ziel ist es, dass seine Partei nach der kommenden Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin Verantwortung trägt. Daher setzt Michael Sack vor allem auf den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, um weitere Entwicklungschancen für das Land aufzuspüren. Über das Gesundheitswesen sagt er:

"Fest steht, es gibt viele Probleme, die wir zügig gemeinsam (...) anpacken müssen."

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Die Linke: Gute Gesundheitsversorgung aus kommunaler Hand ermöglichen

 

 

Die Linke ist im Schweriner Landtag in der Opposition. In gesundheitspolitischer Hinsicht, arbeitete die Partei zuletzt konstruktiv mit der Regierung zusammen. Im Wahlprogramm fallen die Vorstellungen zur Zukunft der medizinischen Versorgung nicht so detailliert aus wie z. B. bei der SPD. Die Grundausrichtung zielt auf eine stärkere Rolle des Staates und kleinteilige regionale Planungsprozesse ab. Weitere Erkenntnisse zu den Plänen liefert unser Webartikel.

Spitzenkandidatin

Zur Person

ist die Vorsitzende der Fraktion im Schweriner Landtag, Simone Oldenburg. Als ehemalige Gymnasiallehrerin liegt ihr die Bildungspolitik am Herzen. Zuletzt setzte sie sich für mehr Ausbildungskapazitäten für Lehrerinnen und Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern ein. Mit Blick auf die Gesundheitsbranche fordert Simone Oldenburg mehr Lohn in der Pflege:

"Die Beschäftigten in der Pflege brauchen mehr Lohn - denn Beifall zahlt keine Rechnung und keine Miete."

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Bündnis 90/Die Grünen: Gesundheits-versorgung unkonventionell gestalten

 

 

Bündnis 90/Die Grünen sind in Mecklenburg-Vorpommern nicht im Landtag. Ein Wiedereinzug ist angesichts der aktuellen Umfragewerte aber mehr als wahrscheinlich. Daher haben wir auch die gesundheitspolitischen Vorstellungen detailliert betrachtet.

Spitzenkandidaten

Zur Person

für Bündnis 90/Die Grünen sind Anne Shepley und Dr. Harald Terpe. Aufgrund der gesundheitspolitischen Profilierung von Dr. Terpe haben wir uns für ihn im Portrait entschieden. Der ehemalige MdB wurde u. a. bereits für sein überparteiliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Zuletzt war er Vorstand der Kommission "Universitätsmedizin 2020" und erarbeitete mit weiteren Experten einen Zukunftsplan für die beiden Unikliniken im Land.

"Gesundheitsförderung und Gesundheitsversorgung vor Ort müssen erhalten und gestärkt werden - denn Gesundheit betrifft alle Menschen."

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FDP: Akteure im Gesundheitswesen reduzieren und Bürokratie abbauen

 

 

Die FDP zog letztmalig 2006 in den Landtag Mecklenburg-Vorpommern ein. Die Partei nimmt ihre Aufgaben außerhalb des Parlaments engagiert wahr. Nun möchten die Liberalen zurück in den Landtag und bislang sehen die Umfragewerte nach einem sicheren Einzug aus. Grund genug, die gesundheits-politischen Pläne der Partei einmal zu durchleuchten.

Spitzenkandidat

Zur Person

für die Freie Demokratische Partei ist der Diplom-Finanzwirt Rene Domke. Bereits seit 2013 ist er Landesvorsitzender in Mecklenburg-Vorpommern. Die zukünftige Gestaltung des ländlichen Raumes sieht er als eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe:

"In MV braucht es eine gesamtgesellschaftliche Debatte darüber, wie in ländlichen Regionen eine solide Grundversorgung finanziert werden kann."

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