Techniker Krankenkasse
TK spezial

Sachsen-Anhalt

Nr. 3 | 2020

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ist die stationäre Versorgung in Sachsen-Anhalt zukunftssicher aufgestellt? Wie können Krankenhäuser enger als bisher kooperieren? Sollten sich Kliniken stärker spezialisieren? Und wie kann die Notfallversorgung perspektivisch gestaltet werden? Fragen wie diesen wollen wir im Rahmen unseres Expertenforums im November 2019 nachgehen. Es ist kein Zufall, dass wir es erneut in Kooperation mit der Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt durchführen, und uns zudem auf ein Statement von Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne freuen. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels kann die medizinische Versorgung nur dann in hoher Qualität sichergestellt werden, wenn Politik, Leistungserbringer und Kassen gemeinsam an einem Strang ziehen.

Steffi Suchant
Leiterin der TK-Landesvertretung

Inhalt

Aufzählung

Save the Date: "Zukunft der Krankenhausversorgung in Sachsen-Anhalt"

Aufzählung

TK im Gespräch mit Dr. Gösta Heelemann, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt

Aufzählung

TK vergibt erneut einen Sonderpreis "Gesundheit"

Aufzählung

Impulspapier: Perspektiven für eine gesicherte Altenpflege

Aufzählung

TK-Gesundheitsreport: Wie geht es den Pflegenden im Land?

SAVE THE DATE

 

TK-Talk "Zukunft der Krankenhausversorgung in Sachsen-Anhalt"

 

Regelmäßig laden die Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt und die Techniker Krankenkasse zu einem gemeinsamen Expertenforum ein. Auch in diesem Jahr stehen die Sicherung der Krankenhausversorgung und -finanzierung im Fokus der Veranstaltung.

In guter Tradition freuen wir uns darauf, Sie am Mittwoch, den 6. November ab 09:30 Uhr im Haus des Handwerks in Magdeburg begrüßen zu dürfen. Bitte merken Sie sich bereits jetzt diesen Termin in Ihrem Kalender vor. Weitere Informationen finden Sie in Kürze auf unserer Internetseite.

 

Die Krankenhäuser kommen einfach nicht zur Ruhe

 

TK im Gespräch mit dem Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt

 

TK spezial: Gesundheitsminister Jens Spahn hat seit seinem Amtsantritt eine Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen auf den Weg gebracht, die zum Teil bereits verabschiedet worden sind. Welche drei wesentlichsten Auswirkungen haben diese aus Ihrer Sicht auf die Krankenhäuser?

Dr. Gösta Heelemann: Bereits im Jahr 2020 kommen auf die Krankenhäuser große Veränderungen zu. Die Pflegepersonalkosten werden aus dem DRG-System ausgegliedert, Vorgaben in Form von Mindestpersonal und Personaluntergrenzen müssen umgesetzt werden, die Umstrukturierung der Notfallversorgung steht an und vieles mehr. Reformen ohne Ende, die Krankenhäuser kommen einfach nicht zur Ruhe. Kontinuität ist aber eine wesentliche Voraussetzung für gutes und gelingendes Arbeiten.

Lesen Sie das vollständige Interview hier.

Zur Person

Zur Person

Dr. Gösta Heelemann ist seit 2006 Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt. Er ist stellvertretendes Vorstandsmitglied der Deutschen Krankenhausgesellschaft und Mitglied in den DKG-Ausschüssen für Krankenhausfinanzierung, Personalwesen und Organisation sowie in der Satzungskommission und der Kommission für europäisches und internationales Krankenhauswesen. Darüber hinaus engagiert er sich als Vorstand im Bundesverband der Medizinischen Versorgungszentren sowie in diversen Landesgremien Sachsen-Anhalts.

 

Demografiepreis Sachsen-Anhalt

 

TK vergibt erneut den Sonderpreis "Gesundheit"

 

Die Bewerbungsfrist für den Demografiepreis Sachsen-Anhalt 2019 geht in den Endspurt. Noch bis zum 8. September 2019 können sich Einzelpersonen, Vereine, Netzwerke, Kommunen und Unternehmen mit Sitz im Bundesland bewerben. Insgesamt ist der Preis mit 10.000 Euro dotiert. Die Ehrung wird seit 2013 jährlich ausgelobt von der Landesregierung und der Demografie-Allianz, einem Zusammenschluss von mehr als 70 Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft. Nach Auswahl durch eine interdisziplinäre Jury erfolgt die Preisvergabe in den drei Kategorien "Bewegen - Perspektiven für Familien und Kinder", "Gestalten - Fachkräfte binden und Nachwuchs fördern" sowie "Anpacken - Lebensfreude in Stadt und Land".

 

Zum mittlerweile vierten Mal vergibt die Techniker Krankenkasse zusätzlich den mit einer finanziellen Anerkennung von 1.500 Euro verbundenen Sonderpreis "Gesundheit". Der Preisträger wird hierfür aus dem Pool aller Bewerbungen ausgewählt.

Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an den Landesverband Sachsen-Anhalt e. V. der Volkssolidarität für seine Initiative "Der andere Weg? - Neue konzeptionelle Wege für die Altenpflege. Ziel des Projekts war neben der Bindung von vorhandenen Fachkräften in der ambulanten Pflege vor allem die Gewinnung von qualifiziertem Berufsnachwuchs.

Informationen zu den Preisträgern der Vorjahre sowie aktuelle Bewerbungsunterlagen finden Sie hier.

 

Perspektiven für eine gesicherte Altenpflege

 

Höhere Attraktivität des Pflegeberufes und mehr Qualität in der Pflege

 

In Sachsen-Anhalt müssen mehr Menschen dafür begeistert werden, die Betreuung Pflegebedürftiger zu ihrem Beruf zu machen. Gelingt dies nicht, droht ein Notstand, und weitere Bemühungen, die pflegerische Ausbildung und Versorgung attraktiver zu gestalten, sind vergeblich.

Geht man davon aus, dass das derzeitige Verhältnis von Pflegebedürftigen zu pflegenden Personen gleich bleibt, müsste die Zahl der Pflegekräfte in Sachsen-Anhalt bis zum Jahr 2030 von derzeit 34.825 Beschäftigten auf rund 36.800 steigen. Entsprechend dem vom Statistischen Bundesamt berechneten Zuwachs an Pflegebedürftigen, braucht es somit bis zu diesem Zeitpunkt rund 2.000 professionelle Pflegende mehr im Land.

Grundlage für eine Erreichung dieses Ziels ist eine angemessene Vergütung im Pflegesektor. Darüber hinaus müssen sich zusätzlich die konkreten Arbeitsbedingungen verbessern, die Arbeitsorganisation muss insgesamt im Interesse der Pflegekräfte flexibler werden. Nur mit guten und sichtbaren Konzepten kann ausreichend Pflegefachpersonal gewonnen werden, das Verantwortung für eine fürsorgende, würdevolle und professionelle Pflege übernehmen kann.

Mit einem Impulspapier skizziert die TK-Landesvertretung Sachsen-Anhalt sechs Ansätze für eine erhöhte Attraktivität des Pflegeberufs und mehr Qualität in der Altenpflege im Bundesland.

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Pflegekräfte in Sachsen-Anhalt: Höhere Fehlzeiten und mehr Medikamente

 

TK-Gesundheitsreport: Wie geht es den Pflegenden im Land?

 

Der aktuelle Gesundheitsreport 2019 zeigt: Die Fehlzeiten von Frauen und Männern in Pflegeberufen lagen im vergangenen Jahr in Sachsen-Anhalt deutlich über dem Durchschnitt aller Berufstätigen. Laut Bericht fehlte 2018 zwischen Harz und Havel statistisch gesehen jeder Pflegebeschäftigte rund 24 Tage krankheitsbedingt an seinem Arbeitsplatz, knapp fünf Tage mehr als im Mittel aller Berufstätigen im Bundesland. Die Hauptursache für die Krankheitstage waren Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems.

 

Den Gesundheitsreport 2019 sowie die Berichte der Vorjahre können Sie hier nachlesen.