Techniker Krankenkasse
TK spezial

Nordrhein-Westfalen

Nr.12 | 22.03.2022

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Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dem virtuellen Krankenhaus hat NRW eine zukunftsweisende digitale Plattform geschaffen, um die Krankenhäuser im Land miteinander zu vernetzen.

Über Telekonsile soll sichergestellt werden, dass auch in weniger spezialisierten Kliniken die bestmögliche medizinische Expertise zur Verfügung steht.

Jetzt ist mit dem Herz- und Diabeteszentrum NRW Europas größtes Herztransplantationszentrum dem virtuellen Krankenhaus beigetreten.

Für alle schwer herzkranken Patientinnen und Patienten ist das eine gute Nachricht.

Mehr dazu lesen Sie in unserem Newsletter.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und eine erfolgreiche Arbeitswoche.

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Barbara Steffens
Leiterin der TK-Landesvertretung

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Große Unterschiede beim Krankenstand in NRW: Bonn weit unter Landesdurchschnitt

 

 

In Nordrhein-Westfalen (NRW) war jede Erwerbsperson im letzten Jahr durchschnittlich 15,1 Tage krankgeschrieben. Im Vergleich zu 2020 ist der Krankenstand in allen Städten und Kreisen leicht gesunken ist, das zeigt eine aktuelle Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK).

Bonn hatte mit 10,92 Tagen die wenigsten Fehlzeiten pro Kopf in NRW - Herne mit 21,28 fast doppelt so viele. Wie in den Vorjahren haben Verwaltungsstädte wie Bonn, Düsseldorf, Köln und Münster die geringste Anzahl an Fehltagen - das Ruhrgebiet die höchste.

"Verantwortlich für die meisten Fehlzeiten der Erwerbstätigen in NRW waren im Jahr 2021 psychische Erkrankungen wie Depressionen mit durchschnittlich 3,36 Arbeitsunfähigkeitstagen pro Kopf", sagte Barbara Steffens, Leiterin der TK-Landesvertretung in NRW.

Danach folgen mit 2,87 Tagen Erkrankungen des Muskelskelettsystems und Erkältungserkrankungen mit 1,6 Tagen. Die Zahlen stammen aus einer Vorausauswertung im Rahmen des TK-Gesundheitsreports 2022. Grundlage dafür bilden die mehr als 1,3 Millionen bei der TK versicherten Erwerbstätigen aus NRW.

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Corona-Schutzmaßnahmen: NRW nutzt Übergangsregelung

 

 

Die nordrhein-westfälische Landesregierung nutzt die in dem neuen Infektionsschutzgesetz vorgesehene Übergangsregelung und verlängert viele der bisher geltenden Schutzmaßnahmen bis zum 2. April 2022. Konkret bedeute das unter anderem: Maskenregelungen in Innenräumen bleiben bestehen, im Freien entfällt die Maskenpflicht, teilte das NRW-Gesundheitsministerium mit.

Für besonders risikobehaftete Einrichtungen (Krankenhäuser, Pflegeheime, Justizvollzugsanstalten) seien die im Bundesgesetz jetzt weggefallenen bisher bundeseinheitlichen Vorgaben in der Landesverordnung übernommen worden. Die Kontaktbeschränkungen im Privaten entfallen, das gelte auch für nicht immunisierte Personen. Die aktuell geltende Coronaschutzverordnung mit den markierten Änderungen kann auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums herungergeladen werden.

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Behandlungsfehler: TK verzeichnet seit der Coronapandemie leichten Rückgang

 

 

Die Techniker Krankenkasse (TK) hat bei ihren Versicherten einen leichten Rückgang bei den Behandlungsfehlern verzeichnet. 5.981 Versicherte haben sich 2021 an die Kasse gewandt, weil sie bei sich eine ärztliche Fehlbehandlung vermuteten, teilte die TK mit. Das seien rund 40 Versicherte weniger als im Vorjahr (2020: 6.017).

"Verglichen mit dem Vorpandemiejahr 2019 liegt der Rückgang bei knapp fünf Prozent", sagtr der Medizinrechtsexperte der TK Christian Soltau. Die meisten Beschwerden habe es über Behandlungen bei Chirurgen gegeben (30 Prozent der Verdachtsfälle). Danach folgten Zahnärzte (17 Prozent), Allgemeinmediziner (10 Prozent) und Geburtshilfe sowie Gynäkologie (10 Prozent). Sieben Prozent der gemeldeten Verdachtsfälle hätten sich auf Pflegefehler, fünf Prozent auf Behandlungen bei Orthopäden bezogen.

In etwa jedem dritten Fall habe sich im Verlauf der Überprüfung der Verdacht auf einen Behandlungsfehler bestätigt. Soltau geht aber von einer hohen Dunkelziffer aus. Betroffene Versicherte sollten sich nicht scheuen, ihre Krankenkasse anzusprechen, um Vorwürfe im Zusammenhang mit vermuteten Behandlungsfehlern zu klären.

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Herz-und Diabeteszentrum NRW wird Teil des virtuellen Krankenhauses

 

 

Die Krankenhäuser in NRW können bei der Behandlung von schwerst herzkranken Patientinnen und Patieten ab sofort die Fachkompetenz des Herz- und Diabeteszentrums (HDZ) NRW in Bad Oeynhausen nutzen. Per Telemedizin und digitalen Fallkonferenzen stehe die Expertise des Fachbereichs "therapierefraktäre Herzinsuffizienz" (behandlungsresistente Herzschwäche) grundsätzlich allen Krankenhäusern im Land über das virtuelle Krankenhaus (VKH) zur Verfügung, teilt das NRW-Gesundheitsministerium mit.

Das Land habe bereits entsprechende Kooperationsverträge mit über 100 Krankenhausträgern in NRW abgeschlossen, die entweder telemedizinische Expertise zum VKH beisteuern oder von dieser profitieren können. "So tragen wir medizinische Exzellenz in den ländlichen Raum und stärken dort die Gesundheitsversorgung der Menschen", sagte Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Als nächste Bausteine seien die Erweiterungen des VKH um die Behandlungsfelder Lebertumore und Seltene Erkrankungen geplant.

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TK-Innovationsreport: Neue Arzneimittel zur Hälfte nicht innovativ - Einsparungen nötig und möglich

 

 

Fast 50 Prozent der neu auf den Markt gekommenen Arzneimittel stellten keine Verbesserung für die Patientinnen und Patienten dar. Zu diesem Fazit kommt der "Innovationsreport 2021", den die Universität Bremen gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse (TK) seit 8 Jahren herausgibt. Gerade einmal 26 Wirkstoffe und damit 13 Prozent haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler seither als echte Innovationen eingestuft.

Der Report zeigt zudem, dass auch die Preisfindung für neue Arzneimittel neu gestaltet werden muss. "Die Ausgaben im Arzneimittelbereich steigen kontinuierlich - es ist klar, dass etwas passieren muss, kurz- wie langfristig. Wir brauchen faire Preise für neue Arzneimittel, die sich an ihrem tatsächlichen Nutzen und den tatsächlichen Forschungskosten orientieren", sagte Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK.

Innovationsreport-Herausgeber Professor Dr. Gerd Glaeske von der Universität Bremen sieht es als einen "Fehler im System, dass die Unternehmen die Kosten bei Markteintritt frei und völlig intransparent festlegen können. Ist ein extrem hoher Preis auf diesem Weg erst einmal etabliert, setzt dieser die Marke für die nachfolgenden Medikamente, da die Kosten anhand der Vergleichstherapie bestimmt werden - ein Teufelskreis", stellte Glaeske fest.

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Auswertung des Landes: Omikron-Welle belastet vor allem Normalstationen

 

 

Die Normalstationen in den NRW-Krankenhäusern sind in der aktuellen Omikron-Welle stark ausgelastet. Trotz dieser intensiven Auslastung habe das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) bisher aber noch keine Maßnahmen nach der Verordnung zur Steuerung der stationären Versorgungskapazitäten anordnen müssen, heißt es in einer Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des SPD-Abgeordneten Gordan Dudas.

Das Ministerium beobachte die aktuelle Auslastung der Krankenhäuser und insbesondere der Intensivkapazitäten stetig und stehe in regelmäßigem Austausch mit den intensivmedizinischen Fachgesellschaften, den beiden Ärztekammern, dem Errichtungsausschuss der Pflegekammer NRW, der Krankenhausgesellschaft NRW und der Kontaktstelle des "Kleeblattsystems", die bei Überlastung die Verlegung von Patientinnen und Patienten in andere Bundesländer koordiniert. Darüber hinaus erfolge ein regelmäßiger Austausch mit den Bezirksregierungen.

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Marienhospital Aachen wird Teil des Alexianer-Verbundes

 

 

Die Katholische Stiftung Marienhospital Aachen mit ihren 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird Teil des Alexianer-Verbundes. Während das Kartellamt bereits zugestimmt habe, stehe unter anderem die Zustimmung der Bistümer Aachen und Münster noch aus, teilte die Alexianer GmbH mit.

Die Alexianer GmbH ist nach eigenen Angaben einer der größten konfessionellen Träger im Gesundheits-‚Äč und Sozialwesen mit ca. 28.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in elf Regionen. Zu der GmbH gehören neben dem Marienhospital Aachen außerdem Seniorenzentren und Tagespflegehäuser, Mobile Pflegedienste, Palliativpflege, Arztpraxen und ein Zentrum für Gesundheitsförderung. Unter den gemeinnützigen Krankenhausträgern werde das gemeinsame Tochter-Unternehmen größenmäßig zur Nummer Eins, berichtet die Ärzte Zeitung.

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Einrichtungsbezogene Impfpflicht: Land will Gesundheitsämter mit 16 Millionen Euro unterstützen

 

 

Seit dem 16. März 2022 müssen Krankenhäuser, Pflegeheime und andere betroffene Einrichtungen an ihre örtlichen Gesundheitsämter melden, wenn Beschäftigte keinen Impf-Nachweis beziehungsweise Genesenen-Nachweis oder kein ärztliches Zeugnis vorgelegt haben oder Zweifel an der Echtheit oder Richtigkeit der Nachweise bestehen.

Damit die Gesundheitsämter die damit verbundenen Verwaltungsaufgaben zügig erledigen können, hat die Landesregierung beim Landtag 16 Millionen Euro finanzielle Unterstützung beantragt. Die Gelder sollen insbesondere für Personalausgaben zur Verfügung stehen, teilt das Land mit.

Um den Aufwand in den betroffenen Einrichtungen so gering wie möglich zu halten, können die von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffenen Einrichtungen und Unternehmen einen Onlinedienst des Landes zur Meldung an die Gesundheitsämter nutzen. Er verspreche sich davon eine spürbare Entlastung vor allem für kleinere Einrichtungen oder Praxen, sagte Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

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Personalia

 

Geschäftsführer der Kliniken Köln beendet Tätigkeit vorzeitig

 

 

Der Geschäftsführer der Kliniken der Stadt Köln GmbH Holger Baumann will im September seine Tätigkeit vorzeitig beenden. Sein Vertrag laufe eigentlich bis August 2023, berichtet der "Express". Baumann habe für sein Ausscheiden persönliche Gründe genannt.

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Termine

 

Dienstag, 5. April 2022, 18:00-20:00 Uhr, Online: KVWL-Sprechstunde "Generation Corona"

 

 

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) bietet eine kostenfreie Sprechstunde zur Belastung von Kindern und Jugendlichen durch die Corona-Pandemie mit den Expertinnen und Experten Michael Achenbach (Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin in Plettenberg), Dipl. Soz.päd. Oliver Staniszewski (Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut in Witten) und Dr. med. Undine Waßermann (Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -Psychotherapie, Psychiatrie und Psychotherapie im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke) an.

Die Expertinnen und Experten beantworten Fragen und geben Ratschläge. Die KVWL-Sprechstunde ist eine Hybrid-Veranstaltung. Sie findet in Präsenz im KVWL-Haus, Robert-Schmrigk-Straße 4 - 6, statt und kann zu Hause per Live-Stream verfolgt werden.

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